Vowel Chart Of English
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wer von uns hat jemals freiwillig einen Blick auf dieses Ding geworfen? Ich rede vom Vokaltrapez. Das Ding, das aussieht wie eine Zahnarztinstrument oder ein komplizierter Origami-Versuch.
Es ist dieses komische Diagramm, das versucht, die Position unserer Zunge in unserem Mund zu kartieren, wenn wir verschiedene Vokale aussprechen. Klingt spaßig, oder? Nun, vielleicht für Linguisten. Für den Rest von uns ist es ungefähr so aufregend wie eine Steuererklärung.
Aber hier ist der Punkt: Es ist eigentlich… nun, sagen wir mal… faszinierender als man denkt. Ein bisschen. Vielleicht. Okay, vielleicht auch nicht. Aber ich habe beschlossen, dass wir es uns trotzdem ansehen müssen.
Die Vokale: Mehr als nur A, E, I, O, U
Wir alle lernen in der Schule, dass es fünf Vokale gibt: A, E, I, O, U. Falsch! Das ist die Kurzform. Das sind nur die Buchstaben, die wir als Vokale bezeichnen. Die eigentlichen Vokallaute sind viel, viel zahlreicher. Denk mal an die Worte "cat", "father" und "call". Drei verschiedene "a"-Laute, nicht wahr? Das Vokaltrapez versucht, all diese Nuancen einzufangen.
Stellt euch das Vokaltrapez wie eine Art Landkarte vor. Oben sind die Vokale, die wir mit dem vorderen Teil unserer Zunge formen ("ee" wie in "See", "ih" wie in "bist"). Unten sind die, die wir hinten im Mund bilden ("oo" wie in "Boot", "uh" wie in "Buch"). Und dann gibt es noch alles dazwischen. Es ist wie ein Buffet der Vokallaute! Ein Buffet, von dem ich bezweifle, dass es jemals in einem Restaurant zu finden sein wird.
Meinungsstark: Die Wahrheit über bestimmte Vokale
Ich muss etwas gestehen. Ich habe meine Lieblingsvokale. Und ich habe Vokale, die ich… weniger schätze.
Nehmen wir zum Beispiel das "schwa". Das ist dieser faule, unmotivierte Vokal, der in Wörtern wie "about" oder "pencil" auftaucht. Er ist der König der Nebensilben. Er ist der Vokal, der sich nicht die Mühe macht, sich richtig auszusprechen. Ich finde, er sollte sich etwas mehr anstrengen. Unpopuläre Meinung? Vielleicht. Aber ich stehe dazu.
Und dann gibt es das "th". Ich weiß, ich weiß, das ist technisch gesehen kein Vokal. Aber es ist ein Laut, der so… anstrengend ist. Wer hat beschlossen, dass wir unsere Zunge zwischen die Zähne klemmen müssen, um ein Wort wie "think" auszusprechen? Es ist unbequem! Ich plädiere für die Abschaffung des "th". Oder zumindest für eine einfachere Alternative. Ein "f" vielleicht? "Fink"? Funktioniert doch auch, oder?
Wichtig: Ich bin kein Linguist. Ich habe keine Ahnung, wovon ich rede. Bitte nehmt das alles mit einem Körnchen Salz. Oder vielleicht mit einem ganzen Salzberg. Je nachdem, wie ernst ihr meine Vokal-Tiraden nehmt.
Auf der anderen Seite liebe ich lange Vokale! Das tiefe "ah" in "father" ist befriedigend. Das entspannte "oo" in "cool" ist einfach… cool. Sie haben Persönlichkeit! Sie haben Flair! Sie machen Spaß! Im Gegensatz zum Schwa, der einfach nur… da ist.
Das Vokaltrapez: Freund oder Feind?
Also, ist das Vokaltrapez nun ein nützliches Werkzeug, um die Feinheiten der englischen Sprache zu verstehen? Wahrscheinlich. Kann es helfen, unsere Aussprache zu verbessern? Vielleicht. Ist es die unterhaltsamste Art, einen Nachmittag zu verbringen? Wahrscheinlich nicht. Es sei denn, ihr seid Linguisten. Oder Zahnärzte. Oder Leute, die Origami lieben. Dann ist es vielleicht eure Art von Spaß.
Aber selbst wenn wir uns nie wieder mit dem Vokaltrapez beschäftigen, können wir zumindest alle etwas mehr Wertschätzung für die Vielfalt und Eigenheiten der Vokale entwickeln. Sie sind die Bausteine unserer Sprache. Sie sind die Melodie unserer Kommunikation. Und selbst der ungeliebte Schwa spielt seine Rolle. Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, dass er sich etwas mehr Mühe geben sollte.
Also, das nächste Mal, wenn ihr ein Wort aussprecht, nehmt euch einen Moment Zeit, um über die Vokale nachzudenken. Denkt an das Vokaltrapez. Denkt an meine (wahrscheinlich unbegründeten) Meinungen. Und denkt daran: Die englische Sprache ist seltsam, wunderbar und absolut verrückt. Und das ist es, was sie so faszinierend macht.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss dringend einen Plan aushecken, um das "th" abzuschaffen. Irgendwelche Freiwilligen?
