Vw Golf 7 Gang Dsg ölwechsel Intervall
Volkswagen Golf 7, du treues Lasttier. Gefühlt fährt die halbe Republik damit. Aber mal ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal über euer DSG Öl nachgedacht? Ich meine, richtig nachgedacht?
Klar, das Serviceheft brabbelt irgendwas von Intervallen. 60.000 Kilometer, oder so ähnlich. Aber ist das wirklich alles? Ich wage mal eine…sagen wir mal… kontroverse These:
Ölwechsel sind wie Zähneputzen. Regelmäßig ist besser. Punkt.
Das Mysterium des DSG-Öls
Dieses DSG Getriebe. Ein Wunderwerk der Technik, oder? Zwei Kupplungen, die gleichzeitig arbeiten. Schaltvorgänge schneller als ein Wimpernschlag. Aber all diese Wunder brauchen…Öl. Viel Öl. Und dieses Öl wird nun mal nicht besser, wenn es älter wird.
Das ist wie mit Wein. Jung schmeckt er spritzig, aber irgendwann kippt er. Nur dass das gekippte DSG Öl dein Getriebe nicht in Partystimmung, sondern eher in eine teure Reparatur versetzt.
Und da kommen wir zum Golf 7 Gang DSG. Ein tolles Getriebe, ohne Frage. Aber es ist auch ein kompliziertes Getriebe. Und komplizierte Dinge mögen frisches Öl. So einfach ist das.
Der Intervall-Irrglaube
Die Hersteller sagen, 60.000 Kilometer reichen. Okay, aber unter welchen Bedingungen? Ist das der Wert für die Oma, die nur sonntags zum Bäcker fährt? Oder für den Rennfahrer, der jeden Tag die Autobahn unsicher macht?
Ich behaupte mal, die Realität liegt irgendwo dazwischen. Und wenn du dein Auto liebst, dann gönnst du ihm vielleicht einfach ein bisschen mehr Liebe. Ein bisschen mehr frisches Öl.
Ist das übertrieben? Vielleicht. Ist es schädlich? Definitiv nicht. Kostet es mehr? Ja. Aber was ist dir wichtiger: Ein paar Euro sparen oder das ruhige Gewissen, dass dein Getriebe optimal geschmiert ist?
Ich persönlich tendiere zum ruhigen Gewissen. Aber das ist nur meine Meinung.
Ölwechsel-Anekdoten aus dem wahren Leben
Ich kenne da jemanden, der hat seinen Golf 7 mit 120.000 Kilometern gekauft. Laut Serviceheft war der letzte DSG Ölwechsel vor…äh…lange her. Er hat sich gedacht: "Ach, wird schon passen."
Spoiler-Alarm: Es hat nicht gepasst. Das Getriebe hat geruckelt, gejault und sich allgemein unwohl gefühlt. Die Diagnose: Teure Reparatur. Hätte man das mit einem rechtzeitigen Ölwechsel verhindern können? Wahrscheinlich.
Und dann gibt es noch den anderen Fall. Der akribische Schrauber, der alle 40.000 Kilometer sein DSG Öl wechselt. Sein Getriebe schnurrt wie ein Kätzchen. Zufall? Ich glaube nicht.
"Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig,"
So lautet sein Motto. Und ich finde, da ist was dran.
Die unbeliebte Wahrheit
Vielleicht bin ich ja einfach nur paranoid. Vielleicht übertreibe ich es mit der Ölwechsel-Geschichte. Vielleicht sollte ich einfach nur dem Serviceheft vertrauen und meine Klappe halten.
Aber ganz ehrlich? Ich glaube, die Hersteller sind nicht immer die besten Ratgeber. Sie wollen Autos verkaufen, nicht unbedingt deren Lebensdauer maximieren.
Und da komme ich wieder zu meiner kontroversen These zurück: Öfter mal DSG Öl wechseln schadet nicht. Im Gegenteil. Es könnte sogar dein Getriebe retten. Und wer will das nicht?
Also, wann habt ihr das letzte Mal über euren DSG Ölwechsel Intervall nachgedacht? Nur so eine Frage.
Ich gehe jetzt mal mein eigenes Golf 7 zum Ölwechsel bringen. Sicher ist sicher.
