Während Der Fahrt In Einem Tunnel Bemerken Sie Ein Feuer
Okay, stellt euch vor: Ihr fahrt durch einen Tunnel. Endlich mal kein Stau, die Musik läuft. Plötzlich Rauch. Und dann…Flammen. Feuer im Tunnel! Mal ehrlich, wer hat da nicht kurz Panik?
Mein erster Gedanke? Nicht "heldenhaft Menschen retten" oder "vorbildlich helfen". Nein. Mein erster Gedanke ist eher: "Verdammt! Ich hab' doch eben erst getankt!" Unpopuläre Meinung, ich weiß. Aber seien wir ehrlich, wer denkt nicht kurz ans eigene Wohl, bevor der Superhelden-Modus angeht?
Der Tunnel-GAU: Szenario-Check
Gut, Feuer. Tunnel. Nicht gut. Was tun? Also, erstmal tief durchatmen. Das hilft meistens nicht wirklich, aber man fühlt sich beschäftigt.
Option 1: Vollgas!
Die erste, instinktive Reaktion: Raus hier! Gas geben, so schnell es geht. Frei nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut... äh... die Rauchentwicklung!" Klingt egoistisch? Vielleicht. Aber im Tunnel wird es schnell ungemütlich. Und wer will schon freiwillig im Rauch sitzen bleiben?
Allerdings…Vollgas ist riskant. Im Tunnel sind die Sichtverhältnisse mies. Und wenn die Panik einsetzt, dann wird's schnell chaotisch. Unfall vorprogrammiert. Also, Vollgas nur, wenn's wirklich gar nicht anders geht. Und selbst dann: Vorsichtig! Und bloß nicht auf das Handy schauen, um ein episches "Tunnel-Inferno"-Video zu drehen. Das ist wirklich keine gute Idee. Handy weg!
Option 2: Der Anti-Held: Anhalten?
Okay, Vollgas ist riskant. Was ist mit Anhalten? Warnblinker an, Motor aus, und raus aus der Karre? Klingt vernünftig, oder? Nur, wohin dann? In dem ganzen Qualm sieht man ja kaum die Hand vor Augen. Und die Tunnelwände sind jetzt auch nicht gerade einladend. Da drängeln sich wahrscheinlich schon die anderen panischen Autofahrer.
Und was ist, wenn hinter mir jemand angerast kommt und mich nicht sieht? Crash! Noch mehr Chaos! Noch mehr Feuer! Toll. Danke auch. Ich sehe schon, im Tunnel ist alles doof. Das ist meine, wahrscheinlich sehr unpopuläre Meinung.
Option 3: Der Kompromiss: Irgendwas dazwischen.
Also, was machen? Ich plädiere für Option 3: Langsam weiterfahren. Nicht rasen, aber auch nicht anhalten. Immer schön auf die Umgebung achten. Die Warnblinkanlage anlassen. Und hoffen, dass die Tunnelbelüftung funktioniert. Und natürlich beten, dass das Feuer nicht gleich den ganzen Tunnel in eine riesige Grillhölle verwandelt.
Und, ganz wichtig: Ruhe bewahren. Panik ist der schlechteste Ratgeber. Auch wenn's schwerfällt, wenn man gerade das Gefühl hat, man fährt in den persönlichen Untergang.
Die Helden von Morgen (oder: Wann kommt die Feuerwehr?)
Okay, wir sind (hoffentlich) heil aus dem Tunnel raus. Jetzt stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich für die Sicherheit zuständig? Die Feuerwehr? Der Tunnelbetreiber? Oder doch Batman?
Ich persönlich tippe auf die Feuerwehr. Die sind ja schließlich Profis im Feuerlöschen. Und im Idealfall haben die den Tunnel schon längst im Blick, bevor ich überhaupt realisiert habe, dass da was brennt. Aber im Ernst: Es ist gut zu wissen, dass es Rettungskräfte gibt, die im Notfall zur Stelle sind. Auch wenn ich im Tunnel lieber selbst die Kontrolle behalte (soweit möglich).
Und was lerne ich daraus? Tunnel sind doof. Und Feuer noch viel doofer. Am besten, wir bleiben einfach zu Hause und schauen uns einen Film an. Mit viel Popcorn. Und ohne Feuer. Außer im Film natürlich. Aber das ist ja nur gespielt.
Unpopuläre Meinung: Ich fahre jetzt erstmal ein paar Kilometer Umweg, um Tunnel für die nächste Zeit zu meiden! Und vielleicht checke ich vorher noch mal den Feuerlöscher im Auto. Man weiß ja nie…
PS: Falls ihr jemals in einem brennenden Tunnel seid: Nehmt diese Tipps bitte nicht zu ernst. Befolgt lieber die Anweisungen der Rettungskräfte. Und denkt daran: Popcorn ist keine geeignete Löschhilfe!
