Was Darf Ich Wenn Ich Krankgeschrieben Bin Aber Nicht Bettlägerig
Ah, die Krankschreibung. Ein kleines Stück Papier, das so viel Macht verleiht. Man ist krank. Offiziell. Aber was, wenn man sich nicht *wirklich* wie ein Häufchen Elend fühlt?
Darf ich das überhaupt?
Natürlich sollte man sich schonen, wenn man krank ist. Keine Frage. Aber bettlägerig? Immer? Ich sage: Nein! Es gibt Abstufungen des Krankseins. Manchmal ist man einfach nur... suboptimal.
Die kleine Hausarbeit
Die Wäsche türmt sich. Der Staubsauger guckt mich vorwurfsvoll an. Die Blumen brauchen Wasser. Okay, vielleicht nicht gleich ein Großputz. Aber ein bisschen Ordnung? Warum nicht? Solange man sich nicht überanstrengt, versteht sich.
Ich persönlich finde ja, dass ein sauberes Zuhause die Genesung fördert. Unordnung stresst. Und Stress ist Gift für Kranke. Also, Staubwedel schwingen erlaubt! (In Maßen, bitte!).
Ein Mini-Ausflug
Ich höre schon die Aufschreie. "Aber man ist doch krank!" Ja, bin ich. Aber vielleicht brauche ich frische Luft? Ein kleiner Spaziergang im Park? Die Sonne auf dem Gesicht? Das kann Wunder wirken!
Natürlich nicht gerade eine Wanderung auf den Mount Everest. Aber ein kleiner Gang zum Bäcker um die Ecke, um frische Brötchen zu holen? (Vielleicht sogar für den kranken Mann/die kranke Frau zu Hause?). Das nenne ich Win-Win.
Kreative Entfaltung
Manchmal ist die Krankheit auch eine Chance. Eine Chance, endlich mal wieder etwas zu tun, wozu man sonst nie kommt. Malen? Schreiben? Stricken? Ein Instrument lernen?
Ich habe mal mit einer Krankschreibung gelernt, Origami zu falten. Zuerst war es nur Langeweile. Dann wurde es zur Sucht. Jetzt habe ich eine ganze Sammlung kleiner Papierkraniche. Und das alles, weil ich "krank" war. Verrückt, oder?
Social Media? (Mit Vorsicht!)
Hier wird es knifflig. Postet man fröhlich auf Instagram, während man krankgeschrieben ist, könnte das blöd aussehen. Der Chef sieht's, die Kollegen sehen's... Autsch.
Trotzdem: Ein kurzer Check der Nachrichten? Ein netter Kommentar unter dem Foto eines Freundes? Solange man nicht den Eindruck erweckt, man sei gerade auf einer wilden Party, sollte das okay sein. Man muss ja nicht gleich in der virtuellen Welt verschwinden.
Kochen für sich selbst (oder andere)
Gesundes Essen ist wichtig, wenn man krank ist. Aber wer hat gesagt, dass gesundes Essen langweilig sein muss? Eine leckere Suppe kochen? Einen Smoothie zubereiten? Das ist doch keine Schwerstarbeit!
Und vielleicht freut sich ja auch der Partner/die Partnerin über ein liebevoll zubereitetes Essen. Oder die Nachbarn, die einem angeboten haben, einzukaufen. Eine kleine Geste der Dankbarkeit schadet nie.
Aber Vorsicht! Den Herd anzünden, während man Fieber hat, ist vielleicht keine so gute Idee.安全注意!
Unpopuläre Meinung?
Vielleicht bin ich da etwas radikal. Vielleicht sollte man sich wirklich nur ins Bett legen und Netflix schauen. Aber ich glaube, es gibt einen Mittelweg. Einen Weg, sich zu schonen und trotzdem am Leben teilzunehmen. Einen Weg, die Krankschreibung nicht als Gefängnis, sondern als Chance zu sehen. Eine Chance für Ruhe, Erholung und vielleicht auch ein bisschen kreative Entfaltung.
Und ganz ehrlich: Wer hat noch nie versucht, eine Krankschreibung ein *bisschen* auszunutzen? Ich jedenfalls nicht... äh... (Zwinker).
Disclaimer: Ich bin kein Arzt. Meine Meinungen sind subjektiv. Wenn Sie krank sind, hören Sie auf Ihren Arzt und tun Sie, was für Ihre Gesundheit am besten ist!
