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Was Gehört In Eine Inhaltsangabe


Was Gehört In Eine Inhaltsangabe

Eine Inhaltsangabe ist eine kurze, präzise und objektive Zusammenfassung eines Textes. Sie soll dem Leser ermöglichen, sich schnell einen Überblick über den Inhalt zu verschaffen, ohne den gesamten Originaltext lesen zu müssen. Gerade für Expatriates, Neuankömmlinge oder generell Personen, die sich in einem neuen akademischen oder beruflichen Umfeld zurechtfinden müssen, ist das Verfassen von Inhaltsangaben eine wichtige Fähigkeit. Dieser Artikel erläutert, was in eine gute Inhaltsangabe gehört und wie man sie effektiv verfasst.

Die Grundlagen einer Inhaltsangabe

Bevor wir ins Detail gehen, ist es wichtig, die Kernprinzipien einer Inhaltsangabe zu verstehen. Eine Inhaltsangabe ist keine Interpretation, keine Kritik und keine persönliche Meinung. Sie ist eine objektive Darstellung des Inhalts.

  • Objektivität: Die Inhaltsangabe soll den Inhalt des Originals so neutral wie möglich wiedergeben. Vermeiden Sie jegliche persönliche Wertungen oder Kommentare.
  • Präzision: Die Zusammenfassung muss präzise sein und die wichtigsten Informationen enthalten.
  • Kürze: Eine Inhaltsangabe ist immer kürzer als der Originaltext. Die Länge hängt vom Umfang des Originals ab, sollte aber in der Regel nicht mehr als 10-20% des Originaltextes betragen.
  • Vollständigkeit: Obwohl kurz, muss die Inhaltsangabe die wesentlichen Aspekte des Originals abdecken.
  • Eigene Worte: Verwenden Sie Ihre eigenen Worte. Direkte Zitate sind in der Regel nicht erforderlich, es sei denn, sie sind von besonderer Bedeutung und tragen wesentlich zum Verständnis bei. Wenn Sie zitieren, kennzeichnen Sie dies entsprechend.

Was gehört in eine Inhaltsangabe?

Eine vollständige Inhaltsangabe sollte folgende Elemente enthalten:

1. Einleitungssatz

Der Einleitungssatz ist der erste Satz der Inhaltsangabe und gibt dem Leser sofort wichtige Informationen über den Originaltext. Er sollte folgende Angaben enthalten:

  • Autor: Der Name des Autors des Originaltextes.
  • Titel: Der vollständige Titel des Originaltextes.
  • Textsorte: Die Art des Textes (z.B. Artikel, Roman, Bericht, Essay, Rede).
  • Thema: Das Hauptthema des Textes.
  • Quelle: Wo der Text veröffentlicht wurde (z.B. Zeitschrift, Buch, Website).
  • Erscheinungsjahr (optional): Das Jahr, in dem der Text veröffentlicht wurde.

Beispiele für Einleitungssätze:

  • "In dem Artikel 'Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft' von Dr. Anna Schmidt, veröffentlicht in der Zeitschrift 'Umweltforschung', wird die Bedrohung der globalen Nahrungsmittelproduktion durch den Klimawandel untersucht."
  • "Der Roman 'Der Schatten des Windes' von Carlos Ruiz Zafón, ein Bestseller der spanischen Literatur, erzählt die Geschichte des jungen Daniel Sempere im Barcelona der Nachkriegszeit."
  • "In seiner Rede 'Die Zukunft der Bildung' argumentiert Professor Müller, dass das Bildungssystem sich an die Herausforderungen der digitalen Welt anpassen muss."

2. Hauptaussagen und Argumentation

Nach dem Einleitungssatz folgt die eigentliche Zusammenfassung des Inhalts. Hier ist es wichtig, die Hauptaussagen und die Argumentation des Autors präzise und verständlich darzustellen. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und lassen Sie unwichtige Details weg.

  • Identifizieren Sie die Hauptaussagen: Was sind die wichtigsten Punkte, die der Autor vermitteln möchte?
  • Verfolgen Sie die Argumentation: Wie begründet der Autor seine Aussagen? Welche Beweise oder Beispiele führt er an?
  • Strukturieren Sie die Zusammenfassung: Ordnen Sie die Hauptaussagen und Argumente in einer logischen Reihenfolge. Die Reihenfolge sollte idealerweise der des Originaltextes entsprechen.
  • Verwenden Sie Konjunktionen und Bindewörter: Verbinden Sie die einzelnen Sätze und Abschnitte mit Konjunktionen wie "deshalb", "jedoch", "außerdem", "hingegen", "im Gegensatz dazu" oder "zusammenfassend", um den Lesefluss zu verbessern und die Zusammenhänge zwischen den Aussagen deutlich zu machen.

Beispiel:

Angenommen, der Originaltext argumentiert, dass die soziale Medien negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen haben. Die Inhaltsangabe könnte dies folgendermaßen wiedergeben:

"Der Autor argumentiert, dass der exzessive Gebrauch von sozialen Medien bei Jugendlichen zu Angstzuständen, Depressionen und einem geringen Selbstwertgefühl führen kann. Er begründet dies mit Studien, die zeigen, dass der ständige Vergleich mit anderen in sozialen Medien zu einem Gefühl der Unzulänglichkeit führt. Außerdem betont er die Gefahr von Cybermobbing und die Verbreitung von unrealistischen Schönheitsidealen, die das Selbstbild negativ beeinflussen."

3. Beispiele (falls relevant)

Wenn der Originaltext Beispiele, Illustrationen oder Fallstudien verwendet, um seine Argumente zu untermauern, sollten diese in der Inhaltsangabe erwähnt werden, jedoch nicht im Detail wiedergegeben. Es reicht, kurz anzudeuten, welche Art von Beispielen der Autor verwendet, um seine Aussagen zu belegen.

Beispiel:

"Der Autor veranschaulicht seine Argumentation anhand von Fallstudien von Jugendlichen, die unter den negativen Auswirkungen sozialer Medien leiden."

4. Schlussfolgerung

Die Inhaltsangabe sollte mit einer kurzen Schlussfolgerung enden, die die zentrale Aussage des Originaltextes noch einmal zusammenfasst. Die Schlussfolgerung sollte keine neuen Informationen enthalten, sondern lediglich die bereits genannten Punkte zusammenfassen.

Beispiel:

"Zusammenfassend argumentiert der Autor, dass ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Medien unerlässlich ist, um die psychische Gesundheit von Jugendlichen zu schützen."

Was gehört NICHT in eine Inhaltsangabe?

Es ist genauso wichtig zu wissen, was nicht in eine Inhaltsangabe gehört, wie zu wissen, was hineingehört.

  • Eigene Meinung: Die Inhaltsangabe ist keine Meinungsäußerung. Bewerten oder kritisieren Sie den Originaltext nicht.
  • Eigene Ergänzungen: Fügen Sie keine eigenen Informationen, Analysen oder Interpretationen hinzu.
  • Unwichtige Details: Konzentrieren Sie sich auf die Hauptaussagen und lassen Sie unwichtige Details weg.
  • Direkte Zitate (in der Regel): Verwenden Sie in der Regel keine direkten Zitate. Fassen Sie den Inhalt in Ihren eigenen Worten zusammen. Ausnahmen bilden Kernbegriffe oder prägnante Formulierungen, die sich nicht treffender wiedergeben lassen.
  • Persönliche Anekdoten: Vermeiden Sie persönliche Anekdoten oder Erfahrungen, die nichts mit dem Inhalt des Originaltextes zu tun haben.

Tipps für eine gute Inhaltsangabe

Hier sind einige zusätzliche Tipps, die Ihnen helfen, eine effektive Inhaltsangabe zu verfassen:

  • Lesen Sie den Originaltext sorgfältig: Lesen Sie den Text mehrmals, um ihn vollständig zu verstehen. Markieren Sie wichtige Stellen und notieren Sie sich die Hauptaussagen.
  • Erstellen Sie eine Gliederung: Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, erstellen Sie eine Gliederung der wichtigsten Punkte, die Sie in die Inhaltsangabe aufnehmen möchten.
  • Schreiben Sie in der Gegenwart: Verwenden Sie die Gegenwartsform (Präsens), um den Inhalt des Textes wiederzugeben.
  • Bleiben Sie objektiv: Vermeiden Sie subjektive Formulierungen und bleiben Sie neutral.
  • Überprüfen Sie Ihre Arbeit: Lesen Sie Ihre Inhaltsangabe sorgfältig durch, um sicherzustellen, dass sie präzise, vollständig und objektiv ist. Achten Sie auf Grammatik und Rechtschreibung.
  • Vergleichen Sie mit dem Original: Überprüfen Sie, ob die Inhaltsangabe den Inhalt des Originaltextes korrekt wiedergibt.

Fazit

Das Verfassen einer Inhaltsangabe erfordert Übung, ist aber eine wertvolle Fähigkeit. Durch das Beachten der oben genannten Punkte können Sie präzise, objektive und informative Zusammenfassungen erstellen, die Ihnen und anderen helfen, sich schnell einen Überblick über komplexe Texte zu verschaffen. Denken Sie daran: Objektivität, Präzision und Kürze sind die Schlüssel zu einer gelungenen Inhaltsangabe.

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