Was Heißt Aufstehen Auf Englisch
Okay, Leute, mal ehrlich. War erwarte ich hier? Dass ich euch jetzt eine todernste Abhandlung darüber liefere, was “Aufstehen” auf Englisch bedeutet? Papperlapapp!
Natürlich heißt “Aufstehen” auf Englisch "to get up". Und wenn du besonders früh aufstehen musst, dann heißt das "to get up early". Fertig. Aus. Mickey Mouse. Oder, wie der Engländer sagen würde: "Bob's your uncle!"
Aber ist das wirklich alles?
Ich behaupte: Nein! Denn “Aufstehen” ist viel mehr als nur die reine Übersetzung. “Aufstehen” ist ein Gefühl. Eine Lebenseinstellung. Ein innerer Kampf gegen die Macht des Bettes.
Denkt mal drüber nach. Wenn euer Wecker klingelt (diesen fiesen, unbarmherzigen Ton von sich gibt), was macht ihr dann? Springt ihr voller Elan aus dem Bett und ruft: "Oh, welch ein herrlicher Morgen! Zeit, die Welt zu erobern!"?
Ich glaube, die meisten von uns (mich eingeschlossen!) reagieren eher mit einem genervten Stöhnen und dem instinktiven Versuch, den Schlummer-Button zu finden. Vielleicht murmeln wir auch etwas wie: "Fünf Minuten noch..." (die dann natürlich zu einer halben Stunde werden).
Die Kunst des "Aufstehens"
Genau da liegt der Haken! "Aufstehen" ist nicht nur "getting up". Es ist die Kunst, diesen inneren Schweinehund zu überwinden. Es ist der Sieg über die Gravitation des Kissens. Es ist der Beginn eines neuen Tages, egal wie müde wir sind.
Und wisst ihr was? Ich habe da so eine (vielleicht unpopuläre) Meinung: Ich finde, "to get up" ist einfach nicht genug. Es klingt so... banal. So profan. So unepisch.
"The early bird catches the worm,"mag zwar stimmen, aber ich bin eher der Typ "später Vogel, aber dafür ausgeschlafen".
Vielleicht sollten wir uns eine neue Übersetzung für "Aufstehen" ausdenken. Etwas, das die ganze Dramatik, die ganze Tragik, die ganze Komik dieses morgendlichen Rituals einfängt.
Wie wäre es mit:
- "To battle the duvet beast" (Den Bettdecken-Biest bekämpfen)
- "To defy the laws of sleep" (Die Gesetze des Schlafes brechen)
- "To reluctantly embrace reality" (Widerwillig die Realität umarmen)
Ich finde, das kommt der Sache schon näher, oder?
Und jetzt kommt der Clou: Ich glaube, die Engländer, die das Wort "Aufstehen" nicht in seiner ganzen Tiefe erleben, haben vielleicht auch einfach... mehr Schlaf. *zwinker*
Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie so gelassen sind. Sie kennen nicht den täglichen Kampf gegen die Matratze! Sie sind einfach... up. Ganz ohne Drama.
Apropos Drama: Ich sollte jetzt wirklich aufstehen. Der Kaffee ruft. Und der Tag wartet. Auch wenn ich ihn noch widerwillig umarme.
Also, liebe Freunde, egal wie ihr es übersetzt, egal wie ihr es erlebt: Steht auf! Und macht das Beste draus. Auch wenn es schwerfällt.
Und vergesst nicht: Ihr seid nicht allein mit eurem morgendlichen Kampf. Wir sind alle im selben Boot. Oder besser gesagt: Im selben Bett, das wir so ungern verlassen wollen.
Also, auf geht's! Oder, wie der Engländer vielleicht doch sagen würde: "Let's get this bread!" (Auch wenn ich persönlich Kaffee bevorzuge.)
