Was Ist Bei Tunneldurchfahrten Besonders Zu Beachten
Tunnel. Diese dunklen, oft gefliesten Röhren, die uns versprechen, schneller ans Ziel zu bringen. Aber was ist eigentlich mit denen? Was ist so besonders an Tunneldurchfahrten? Ich habe da so meine ganz eigene Meinung, die vielleicht nicht jeder teilt… nennen wir es mal eine "unpopuläre Meinung".
Licht aus, Spot an!
Klar, das Offensichtliche zuerst: Licht einschalten! Klingt dumm, ist aber so. Manche Leute scheinen zu glauben, die Dunkelheit im Tunnel sei ein persönlicher Aufruf zum Energiesparen. Hallo? Sichtbarkeit ist Trumpf, Leute! Licht an, Welt retten. Oder zumindest vermeiden, dass man ungeplant die Tunnelwand küsst.
Die Sache mit der Sonnenbrille
Und jetzt kommt's. Meine unpopuläre Meinung Nummer eins: Sonnenbrille ab! Ja, ich weiß, ihr seht damit super cool aus. Wie die Stars in Fast & Furious. Aber im Tunnel? Absoluter Schwachsinn. Ihr fahrt im Grunde blind herum. Die Augen brauchen jedes bisschen Licht, das sie kriegen können. Also, tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Sonnenbrille für die Zeit nach dem Tunnel in der Mittelkonsole. Glaubt mir, eure Augen (und eure Nerven) werden es euch danken.
Abstand halten – Aber richtig!
Abstand. Ein heikles Thema. Im Tunnel gefühlt noch heikler. Jeder weiß, man soll Abstand halten. Aber irgendwie vergisst das die Hälfte der Autofahrer sobald sie das Tunnelportal durchfahren haben. Plötzlich klebt man am Hintermann wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle. Warum? Ist das eine Art Tunnel-Gruppenkuscheln? Ich verstehe es nicht.
Unpopuläre Meinung Nummer zwei: Tunnel sind keine Rennstrecken!
Mal ehrlich: Ich habe das Gefühl, manche Leute halten Tunnel für eine Art versteckte Teststrecke. Plötzlich wird auf's Gaspedal getreten, überholt, was das Zeug hält. Im Tunnel! Wo die Sicht eh schon beschränkt ist und man im Falle eines Unfalls praktisch in einer Betonröhre gefangen ist. Entspannt euch, Leute! Es sind nur ein paar Minuten. Und die paar Sekunden, die ihr vielleicht gewinnt, sind es wirklich wert, euer Leben (und das der anderen) zu riskieren? Ich denke nicht.
Radio an – Oder auch nicht?
Das Radio. Ein treuer Begleiter auf langen Fahrten. Aber im Tunnel? Hier scheiden sich die Geister. Manche brauchen die Musik, um nicht verrückt zu werden. Andere nervt das Rauschen und Knistern, wenn der Empfang schlecht ist.
Unpopuläre Meinung Nummer drei: Stille ist Gold.
Ich gehöre zu den Stillen. Im Tunnel schalte ich das Radio aus. Ich konzentriere mich lieber auf die Geräusche um mich herum. Auf das Rauschen der Reifen, das Brummen des Motors. Auf das leise Zischen, wenn ein anderes Auto vorbeifährt. Es ist, als würde man die Umgebung besser wahrnehmen. Als wäre man aufmerksamer. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Aber ich finde, es hilft. Probiert es mal aus. Vielleicht entdeckt ihr ja auch eure Liebe zur Tunnel-Meditation.
Was, wenn doch was passiert?
Klar, wir wollen alle nicht darüber nachdenken. Aber was, wenn im Tunnel doch mal etwas passiert? Ein Unfall? Ein Stau?
Die Notausgänge
Wisst ihr eigentlich, wo die Notausgänge sind? Vermutlich nicht. Die meisten Leute sind viel zu beschäftigt mit ihrem Handy oder dem neuesten Podcast. Aber es wäre vielleicht ganz gut zu wissen, wo man im Notfall rauskommt. Nur so als Tipp.
Unpopuläre Meinung Nummer vier: Panik ist der schlechteste Ratgeber.
Wenn wirklich mal etwas passiert, ist das Wichtigste: Ruhe bewahren. Klingt leichter gesagt als getan, ich weiß. Aber Panik hilft niemandem. Atmet tief durch, schaltet die Warnblinkanlage ein, informiert euch (wenn möglich) über die Situation und versucht, den Anweisungen zu folgen. Und vor allem: Bleibt besonnen.
Fazit: Tunnel sind auch nur Straßen… irgendwie
Tunnel sind vielleicht ein bisschen anders als normale Straßen. Aber im Grunde sind sie auch nur das: Straßen. Mit dem gleichen Ziel: Uns sicher ans Ziel zu bringen. Also lasst uns alle ein bisschen aufmerksamer, ein bisschen rücksichtsvoller und ein bisschen entspannter sein, wenn wir das nächste Mal in so eine dunkle Röhre eintauchen. Und denkt daran: Sonnenbrille ab!
