Was Ist College In Deutschland
Also, liebe Freunde der gepflegten Verwirrung, lasst uns mal über ein Thema reden, das so manchen Deutschen (und Amerikaner!) ins Grübeln bringt: College in Deutschland. Oder eben, das Nicht-Vorhandensein davon, wie wir es aus dem amerikanischen Fernsehen kennen.
Klar, wir haben Unis. Und Fachhochschulen. Sogar duale Hochschulen! Aber dieser ganze "College"-Vibe mit den Footballspielen, den roten Plastikbechern und den endlosen Partys im Wohnheim… Fehlanzeige! Und wisst ihr was? Ich finde das gar nicht so schlimm. (Okay, unpopular opinion incoming!)
Die Sache mit dem College-Kult
Lasst uns ehrlich sein, das amerikanische College ist schon irgendwie ein Mythos. Denk an Filme wie American Pie oder Van Wilder. Da wird einem ja fast suggeriert, man könne vier Jahre lang nur Blödsinn machen und am Ende trotzdem irgendwie einen Abschluss in der Tasche haben. (Okay, vielleicht nicht ganz, aber die Versuchung ist groß, oder?)
Hier in Deutschland? Nicht so. Hier heißt es: Ärmel hochkrempeln und büffeln. Klar, Spaß hat man auch. Aber der Fokus liegt doch ein bisschen mehr auf dem "Studium" als auf dem "Studentenleben" im amerikanischen Sinne. Und ich, ganz ehrlich, finde das gar nicht so schlecht.
Direkt ins kalte Wasser
In den USA ist das College oft eine Art Pufferzone. Man hat Zeit, sich auszuprobieren, verschiedene Kurse zu belegen und herauszufinden, was man wirklich will. Ist ja auch super, keine Frage. Aber hier in Deutschland? Da entscheiden wir uns meist schon früher, in welche Richtung es gehen soll. Gymnasium oder Realschule, und dann ab an die Uni oder FH.
Manchmal denke ich, das ist fast wie ein Sprung ins kalte Wasser. Aber hey, vielleicht brauchen wir das ja auch. Vielleicht ist diese frühe Spezialisierung sogar ein Vorteil. Man weiß früh, wo man hin will, und kann sich voll darauf konzentrieren. (Oder man merkt, dass es doch nicht das Richtige ist und wechselt. Ist auch okay!)
Wohnheime und WG-Leben
Okay, zugegeben, die Wohnheime in amerikanischen Filmen sehen schon cool aus. Riesige Zimmer, Mitbewohner, mit denen man bis in die Morgenstunden quatschen kann... Aber auch hier in Deutschland haben wir unsere Alternativen! WG-Leben ist doch auch was Schönes! (Okay, manchmal auch nervig, wenn der Mitbewohner wieder mal nicht abgewaschen hat, aber hey, das gehört dazu!)
Und mal ehrlich, wer braucht schon eine riesige Uni-Party, wenn man auch mit seinen Freunden in der Lieblingskneipe abhängen kann? Oder eine Grillparty im Park? Oder ein gemütliches Beisammensein in der WG-Küche? (Okay, vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt für Uni-Partys...)
Das liebe Geld...
Ein weiterer Punkt: die Studiengebühren. In den USA sind die College-Gebühren oft astronomisch hoch. Da verschulden sich junge Leute für Jahre, um sich eine Ausbildung leisten zu können. Hier in Deutschland ist das Studium (zumindest an staatlichen Unis) oft deutlich günstiger. Das ist doch auch was wert, oder? Weniger Stress mit Schulden, mehr Zeit, um sich auf das Studium zu konzentrieren (und vielleicht ein bisschen zu feiern!).
Mein Fazit (Achtung, unpopular!)
Klar, das amerikanische College hat seinen Reiz. Aber ich finde, wir in Deutschland machen das auch ganz gut. Wir haben zwar keinen "College-Kult", aber dafür ein solides Bildungssystem, bezahlbare Studiengebühren und jede Menge Möglichkeiten, auch außerhalb des Studiums Spaß zu haben.
Vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlecht, dass wir nicht vier Jahre lang in einer Art "Party-Blase" leben, sondern direkt in die "echte Welt" eintauchen. (Okay, vielleicht mit ein paar Umwegen und Irrungen und Wirrungen, aber hey, das gehört ja auch dazu!).
Also, liebe Freunde, lasst uns stolz auf unser deutsches Hochschulsystem sein! Und wer trotzdem mal den "College-Vibe" erleben will, kann ja einen Auslandsaufenthalt machen. Aber vergesst nicht: Auch hier in Deutschland kann man eine tolle Studienzeit haben! Und das ganz ohne rote Plastikbecher (obwohl, die schaden auch nicht...).
Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss noch für meine nächste Prüfung lernen. (Aber danach gibt's erstmal 'ne Runde Bier mit den Kommilitonen!)
