Was Ist Los In Salzburg Am Wochenende
Hallo liebe Reisefreunde! Salzburg, die Mozartstadt, die Festspielstadt, die Stadt der Zuckerbäcker – sie ist einfach zauberhaft. Und weil ich gerade selbst ein Wochenende hier verbracht habe, möchte ich euch unbedingt mitnehmen auf eine kleine, aber feine Entdeckungstour. Was war los in Salzburg am Wochenende? Lasst es mich euch erzählen!
Freitag: Ankunft und ein Hauch von Mozart
Meine Reise begann am Freitagnachmittag. Nach der Ankunft und dem Check-in in meinem schnuckeligen Hotel (ich kann das "Hotel Goldgasse" nur wärmstens empfehlen, es liegt mitten in der Altstadt!), war mein erster Gedanke: Raus und die Stadt erkunden!
Natürlich durfte ein Besuch des Mozart Geburtshauses nicht fehlen. Auch wenn es touristisch ist, finde ich es immer wieder beeindruckend, in den Räumen zu stehen, in denen dieser Ausnahmekünstler seine ersten musikalischen Schritte gemacht hat. Die Atmosphäre dort ist einfach besonders. Ich habe mir die originalen Instrumente angesehen und versucht, mir vorzustellen, wie es wohl geklungen haben mag, als der junge Wolfgang Amadeus hier komponierte.
Danach schlenderte ich durch die Getreidegasse. Die schmiedeeisernen Zunftzeichen über den Geschäften sind einfach wunderschön anzusehen und machen die Gasse zu einem einzigartigen Fotomotiv. Hier findet man alles, von traditionellen Trachtenläden bis hin zu modernen Boutiquen. Ich habe mir eine Kleinigkeit als Souvenir mitgenommen – ein Lebkuchenherz mit dem Konterfei von Mozart, natürlich!
Am Abend stand dann ein Besuch im St. Peter Stiftskulinarium auf dem Programm. Dieses Restaurant ist nicht nur unglaublich stilvoll, sondern gilt auch als das älteste Restaurant Europas. Die Atmosphäre ist einfach unbeschreiblich. Ich habe mich für ein traditionelles Gericht entschieden – Salzburger Nockerl. Eine süße Verführung, die man unbedingt probiert haben muss! Der Service war ausgezeichnet und die Live-Musik hat den Abend perfekt abgerundet.
Mein Tipp: Reserviert unbedingt rechtzeitig einen Tisch im St. Peter Stiftskulinarium! Besonders am Wochenende ist es sehr beliebt.
Samstag: Festungszauber und Seenromantik
Der Samstag begann mit einem Besuch der Festung Hohensalzburg. Man kann entweder mit der Festungsbahn hinauffahren oder den etwas anstrengenderen, aber lohnenswerten Aufstieg zu Fuß wählen. Ich habe mich für die Wanderung entschieden, um die Aussicht auf die Stadt in vollen Zügen genießen zu können. Oben angekommen, wird man mit einem atemberaubenden Panoramablick belohnt. Die Festung selbst ist beeindruckend und bietet viele interessante Einblicke in die Geschichte Salzburgs. Ich habe an einer Führung teilgenommen, die sehr informativ und unterhaltsam war.
Nach dem Festungsbesuch brauchte ich eine kleine Auszeit und beschloss, einen Ausflug zum Wolfgangsee zu machen. Mit dem Bus war es kein Problem, dorthin zu gelangen. Der See ist einfach wunderschön! Ich habe eine Schifffahrt gemacht und die malerische Landschaft auf mich wirken lassen. Das glitzernde Wasser, die grünen Berge und die charmanten Dörfer am Ufer – einfach traumhaft.
In St. Wolfgang habe ich einen kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht und die berühmte Wallfahrtskirche besucht. Der Flügelaltar von Michael Pacher ist ein Meisterwerk der Holzschnitzkunst und absolut sehenswert.
Zurück in Salzburg am Abend, habe ich mir eine Vorstellung im Marionettentheater angesehen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, die Geschichten mit den liebevoll gestalteten Puppen zu erleben. Die Aufführungen sind sehr professionell und sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ein Genuss.
Kulinarischer Tipp für Samstagabend:
Für das Abendessen kann ich das Restaurant "Augustiner Bräustübl Mülln" empfehlen. Hier gibt es traditionelle österreichische Küche und natürlich das berühmte Augustiner Bier. Der Biergarten ist besonders im Sommer sehr gemütlich.
Sonntag: Mirabellgarten und Abschied von Salzburg
Der Sonntag begann mit einem Spaziergang durch den Mirabellgarten. Dieser Garten ist ein wahres Juwel und bietet zahlreiche Fotomotive. Die barocken Skulpturen, die bunten Blumenbeete und der atemberaubende Blick auf die Festung Hohensalzburg machen den Garten zu einem unvergesslichen Ort. Ich habe mir hier viel Zeit genommen, um die Schönheit der Natur und die Ruhe des Gartens zu genießen.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Salzburger Doms. Die beeindruckende Architektur und die prunkvolle Innenausstattung sind einfach überwältigend. Ich habe mir die Zeit genommen, die verschiedenen Kapellen und Altäre zu besichtigen und die Atmosphäre des Doms auf mich wirken zu lassen.
Bevor es dann endgültig Abschied hieß, gönnte ich mir noch eine Original Salzburger Mozartkugel in einer der vielen Konditoreien. Ein süßer Abschluss eines wundervollen Wochenendes!
Fazit: Salzburg ist eine Stadt, die man einfach erlebt haben muss. Die Kombination aus Geschichte, Kultur, Natur und Kulinarik macht sie zu einem einzigartigen Reiseziel. Ob man sich für Mozart, die Festung Hohensalzburg, die Seenlandschaft oder die traditionelle Küche interessiert – in Salzburg findet jeder etwas, das ihn begeistert. Mein Wochenende war definitiv zu kurz, um alles zu sehen, aber ich komme auf jeden Fall wieder!
Und was war noch los am Wochenende? Abgesehen von meinen persönlichen Highlights gab es natürlich noch viele andere Veranstaltungen und Aktivitäten in Salzburg. Auf dem Residenzplatz fand ein kleiner Markt statt, in der Altstadt gab es Live-Musik und in den Museen wurden spezielle Ausstellungen gezeigt. Informiert euch am besten vor eurer Reise über das aktuelle Programm, damit ihr nichts verpasst!
Ich hoffe, mein kleiner Reisebericht hat euch gefallen und euch inspiriert, Salzburg selbst zu entdecken. Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, wenn ihr Fragen habt oder eigene Tipps teilen möchtet! Bis bald und viel Spaß beim Reisen!
