Was Ist über Die Geschwindigkeit Beim überholvorgang Vorgeschrieben
Also, mal ehrlich, Leute. Das Thema Überholgeschwindigkeit. Ein Minenfeld, oder? Wir alle kennen es. Man fährt brav hinter einem Sonntagsfahrer her, der gefühlt mit Schrittgeschwindigkeit über die Landstraße kriecht. Der Überholimpuls klettert in ungeahnte Höhen. Aber was ist erlaubt? Was ist gesellschaftlich akzeptiert?
Die Grauzone des Gaspedals
Die offizielle Version kennen wir: Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung! Blabla. Sicher, sicher. Aber mal ehrlich, wer macht das *wirklich* beim Überholen? Ich behaupte, 90% von uns beschleunigen *leicht* über das Limit hinaus. Nur ein bisschen, natürlich. So, dass man schnell vorbei ist und keine unnötige Gefahr entsteht. Sonst zieht sich das ja wie Kaugummi!
Und da sind wir schon beim Knackpunkt: Ist es wirklich gefährlicher, kurzzeitig etwas schneller zu fahren, um sicher zu überholen, oder ewig neben dem langsamen Auto herzutrödeln und dadurch den Gegenverkehr zu gefährden? Ich plädiere ja für Ersteres. Lieber ein kurzer, kontrollierter "Geschwindigkeitsschub" als ein langes, zermürbendes Überholmanöver. Das ist meine, zugegebenermaßen, unpopuläre Meinung.
Die Psychologie des Überholens
Überholen ist ja auch eine psychologische Sache. Man fühlt sich ja fast schon persönlich angegriffen, wenn jemand vor einem herumschleicht. Da brodelt es innerlich. Das Überholen ist dann eine Art Befreiungsschlag. Man beweist sich selbst, dass man schneller ist, besser ist, ein besserer Autofahrer ist. (Okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen.)
Aber dieses Gefühl, wenn man dann vorbeigezogen ist und im Rückspiegel den langsamen Wagen sieht… das ist schon befriedigend. Und dafür nimmt man dann auch gerne mal ein bisschen mehr Gas in die Hand.
Die Sache mit dem Blitzer
Klar, da ist noch der Blitzer. Der lauernde Feind am Straßenrand. Der, der alles kaputtmachen kann. Ein rotes Licht, ein teures Foto, und schon ist die Überholfreude dahin. Deswegen: Augen auf beim Überholen! Lieber kurz vorher bremsen und schauen, ob die Luft rein ist. Und dann: Zack! Vorbei!
Aber mal ehrlich, wer von uns hat noch *nie* beim Überholen ein bisschen mehr aufs Gas gedrückt, als erlaubt? Ich behaupte: Niemand! Jeder hat das schon mal gemacht. Und wer es nicht zugibt, der lügt. Punkt.
Wichtig ist natürlich, dass man die Kontrolle behält. Dass man nicht übermütig wird. Dass man die Situation richtig einschätzt. Und dass man vor allem: Niemanden gefährdet. Das sollte immer oberste Priorität haben. Auch wenn man gerade den inneren Überhol-Rambo rauslässt.
Der innere Überhol-Rambo
Jeder von uns hat diesen inneren Überhol-Rambo. Der, der schreit: "Vorbei! Jetzt! Egal was kommt!" Den muss man zügeln. Aber ganz unterdrücken sollte man ihn auch nicht. Denn manchmal… manchmal ist es einfach nötig, den inneren Rambo rauszulassen. Natürlich nur kurz. Und nur unter strengster Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen.
Also, was lernen wir daraus? Überholen ist eine Kunst. Eine Mischung aus Können, Gefühl und ein bisschen Risiko. Und ja, vielleicht auch ein bisschen Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Aber immer mit Köpfchen. Und immer mit dem Blick auf die Sicherheit. Für uns selbst und für alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Und jetzt seid ehrlich: Wer hat beim Lesen dieses Artikels innerlich genickt und gedacht: "Ja, genau so ist es!"? Seid ehrlich! Ich verrate euch nicht!
Also, liebe Autofahrer, fahrt vorsichtig und überholt mit Bedacht! Und lasst euch nicht von Sonntagsfahrern aufhalten! (Aber bitte nicht zu schnell.)
Ach ja, und bevor ich es vergesse: Die hier geäußerten Meinungen sind natürlich rein subjektiv und sollten nicht als Aufforderung zu illegalem Verhalten verstanden werden! Haltet euch an die Regeln. Oder auch nicht. Wie ihr wollt. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Und noch was: Habt ihr eigentlich gewusst, dass Deutschland eines der wenigen Länder ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen hat? Verrückt, oder? Aber das ist eine andere Geschichte für ein anderes Mal.
