Was Kann Man Mit 12 Arbeiten
Hallo liebe Reisefreunde und Abenteurer! Eure Lisa hier, und heute begeben wir uns auf eine etwas andere Reise – eine Reise in die Welt der kindlichen Verdienstmöglichkeiten in Deutschland. Ich weiß, das klingt vielleicht erstmal ungewöhnlich, aber während meiner Reisen habe ich immer wieder Familien getroffen, die mich inspiriert haben, darüber nachzudenken, wie Kinder und Jugendliche ihren eigenen kleinen Beitrag leisten können. Und ganz ehrlich, auch ich selbst habe als Kind schon mein Taschengeld aufgebessert! Also, lasst uns eintauchen in die Frage: Was kann man mit 12 Jahren in Deutschland arbeiten?
Die rechtliche Lage: Was ist erlaubt?
Bevor wir in die konkreten Jobideen eintauchen, ist es wichtig, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verstehen. In Deutschland ist das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) der heilige Gral, wenn es um die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen geht. Dieses Gesetz ist dazu da, Kinder vor Ausbeutung zu schützen und sicherzustellen, dass ihre schulische Ausbildung und Entwicklung nicht zu kurz kommen.
Grundsätzlich gilt: Kinder unter 13 Jahren dürfen gar nicht arbeiten. Punkt. Ausnahmen gibt es nur in sehr speziellen Fällen, zum Beispiel bei Dreharbeiten für Film oder Fernsehen, aber auch hier bedarf es einer Genehmigung der zuständigen Behörden. Für 12-Jährige bedeutet das also, dass klassische „Jobs“ im eigentlichen Sinne nicht erlaubt sind.
Aber keine Sorge, das bedeutet nicht, dass 12-Jährige komplett leer ausgehen! Das Gesetz erlaubt nämlich sogenannte leichte und altersgerechte Tätigkeiten. Und genau darum soll es heute gehen: Wie kann man sich auf legale und sinnvolle Weise etwas dazuverdienen, ohne die Schule zu vernachlässigen oder gar ausgebeutet zu werden?
Kreative Möglichkeiten: Mehr als nur Taschengeld aufbessern
Hier kommen wir zu dem spannenden Teil: Welche Möglichkeiten gibt es konkret? Lasst uns einige Ideen genauer unter die Lupe nehmen:
Der Klassiker: Babysitten
Babysitten ist ein Evergreen unter den Jobs für Jugendliche und auch für 12-Jährige (mit elterlicher Erlaubnis und ggf. in Begleitung eines älteren Geschwisters oder einer Freundin) denkbar. Wichtig ist hier, dass man sich wohl dabei fühlt, auf jüngere Kinder aufzupassen und dass man die grundlegenden Regeln der Kinderbetreuung kennt. Vielleicht gibt es in der Nachbarschaft Familien, die abends mal ausgehen möchten oder jemanden suchen, der die Kinder nach der Schule betreut. Das Wichtigste ist hier Vertrauen. Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Kind in guten Händen ist.
Mein Tipp: Biete einen Babysitter-Kurs an, um deine Kenntnisse zu vertiefen und dein Profil aufzuwerten. Viele Organisationen wie das Rote Kreuz oder Familienzentren bieten solche Kurse an.
Hilfe im Garten: Der grüne Daumen zahlt sich aus
Gartenarbeit ist eine weitere tolle Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen und gleichzeitig an der frischen Luft zu sein. Ob Rasen mähen, Unkraut jäten, Blumen gießen oder Laub harken – es gibt viele Aufgaben im Garten, die auch von 12-Jährigen übernommen werden können. Sprich mit deinen Nachbarn oder Bekannten, ob sie Hilfe im Garten gebrauchen können.
Wichtig: Achte darauf, dass die Aufgaben nicht zu schwer oder gefährlich sind. Das Hantieren mit schweren Gartengeräten sollte vermieden werden.
Kleine Botengänge: Schnell und zuverlässig
Ältere Menschen oder Familien mit kleinen Kindern sind oft dankbar für kleine Botengänge. Ob Einkäufe erledigen, die Post abholen oder etwas zur Reinigung bringen – solche Aufgaben können 12-Jährige gut übernehmen. Auch hier gilt: Sprich mit deinen Nachbarn und biete deine Hilfe an.
Hunde ausführen: Gassi gehen mit den Vierbeinern
Du liebst Hunde? Dann ist das Gassigehen vielleicht genau das Richtige für dich! Viele Hundebesitzer haben tagsüber wenig Zeit, um mit ihrem Hund ausgiebig spazieren zu gehen. Biete an, den Hund in deiner Nachbarschaft auszuführen. Achte aber darauf, dass du dich mit Hunden auskennst und dass du den Hund gut im Griff hast.
Achte darauf: Informiere dich vorab über die Regeln für Hundeausführer in deiner Gemeinde.
Kreative Projekte: Selbstgemachtes verkaufen
Bist du kreativ und bastelst gerne? Dann könntest du deine selbstgemachten Produkte verkaufen. Ob selbstgemalte Bilder, gebastelte Schmuckstücke, gestrickte Schals oder selbstgebackene Kekse – es gibt viele Möglichkeiten, deine Kreativität zu Geld zu machen. Verkaufe deine Produkte auf einem Flohmarkt, in der Nachbarschaft oder online über Plattformen wie Etsy (mit elterlicher Hilfe!).
Denke daran: Achte auf die Hygiene, wenn du Lebensmittel verkaufst. Informiere dich über die geltenden Bestimmungen.
Nachhilfe geben: Wissen weitergeben
Bist du in einem bestimmten Fach besonders gut? Dann könntest du jüngeren Schülern Nachhilfe geben. Ob Mathe, Deutsch oder Englisch – es gibt immer Bedarf an Nachhilfe. Biete deine Dienste in deiner Schule oder in der Nachbarschaft an.
Wichtig: Du solltest das Fach wirklich gut beherrschen und in der Lage sein, den Stoff verständlich zu erklären.
Wichtige Tipps für angehende Jungverdiener
Bevor du dich jetzt voller Tatendrang in die Welt der kleinen Jobs stürzt, hier noch ein paar wichtige Tipps:
* Sprich mit deinen Eltern: Bevor du anfängst zu arbeiten, solltest du unbedingt mit deinen Eltern sprechen. Sie können dir bei der Entscheidung helfen, welcher Job für dich geeignet ist und dich bei der Umsetzung unterstützen. * Achte auf deine schulischen Leistungen: Die Schule sollte immer Priorität haben. Sorge dafür, dass deine Arbeit nicht deine schulischen Leistungen beeinträchtigt. * Vereinbare klare Absprachen: Kläre vorab genau, welche Aufgaben du übernehmen sollst, wie lange du arbeiten sollst und wie viel du dafür bekommst. * Sei zuverlässig: Wenn du einen Job angenommen hast, solltest du ihn auch zuverlässig ausführen. Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein sind wichtig. * Schütze dich vor Ausbeutung: Lass dich nicht ausnutzen und bestehe auf eine faire Bezahlung. Wenn du dich unwohl fühlst oder das Gefühl hast, dass du unfair behandelt wirst, sprich mit deinen Eltern oder einer Vertrauensperson. * Genieße dein verdientes Geld: Du hast hart gearbeitet und dir dein Geld verdient. Genieße es! Lege es vielleicht für einen größeren Wunsch zur Seite oder gönn dir etwas Schönes. * Halte dich an das Jugendarbeitsschutzgesetz Informiere dich über die Details!Ein Blick über den Tellerrand: Inspirationen aus aller Welt
Während meiner Reisen habe ich immer wieder gesehen, wie Kinder und Jugendliche in anderen Ländern ihren Beitrag leisten. In einigen Ländern ist es üblich, dass Kinder in Familienbetrieben mithelfen oder kleine Dienstleistungen anbieten. Natürlich ist die rechtliche Lage in jedem Land anders, aber ich finde, man kann sich davon inspirieren lassen, wie Kinder und Jugendliche auf kreative Weise ihren eigenen Weg gehen.
„Die Welt gehört denen, die etwas unternehmen.“ – Ein Zitat, das mich immer wieder motiviert hat, neue Dinge auszuprobieren.
Ich hoffe, dieser Artikel hat dich inspiriert und dir einige Ideen gegeben, wie du mit 12 Jahren dein Taschengeld aufbessern kannst. Denk daran, dass es nicht nur ums Geldverdienen geht, sondern auch darum, neue Erfahrungen zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und Selbstständigkeit zu lernen. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja sogar dein Talent für einen bestimmten Bereich!
Also, worauf wartest du noch? Sprich mit deinen Eltern, schau dich in deiner Nachbarschaft um und leg los! Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du machen wirst. Und vergiss nicht, mir davon zu erzählen!
Bis zum nächsten Mal, eure Lisa.
