Was Kostet Die Fahre Von Norddeich Nach Norderney
Also, ganz ehrlich, wer hat sich noch nie gefragt: "Was kostet eigentlich diese blöde Fähre nach Norderney?" Ja, ich sag's mal so direkt. Wir alle lieben die Insel, das Meer, die frische Luft. Aber dieses Fährticket… Manchmal fühlt es sich an wie eine zweite Hypothek.
Die nackten Zahlen (Achtung, Spoiler: Es ist nicht billig!)
Okay, Butter bei die Fische. Was kostet die Fahrt nun wirklich? Die Reederei Frisia hat da so ihre Preismodelle. Grundsätzlich kann man sagen: Es hängt davon ab. Wer hätte das gedacht?
Personen, Fahrräder, Autos: Die ganze Palette
Erstmal die Personen. Ein Erwachsener zahlt hin und zurück… ja, gucken wir lieber nicht so genau hin. Sagen wir einfach: Es ist ein Betrag, für den man anderswo schon ein nettes Abendessen bekommt. Kinder sind günstiger, Gott sei Dank. Sonst würden wir wahrscheinlich alle zu Fuß durchs Watt waten.
Und dann die Fahrräder! Unverzichtbar auf Norderney, aber auch hier klingelt die Kasse. Ich meine, hallo? Wir treten selbst in die Pedale! Müsste das nicht eigentlich billiger sein? Das ist meine (wahrscheinlich unpopuläre) Meinung. Aber hey, wenigstens tun wir was für die Umwelt.
Autos. Tja, das ist das ganz große Thema. Wer sein Auto mit auf die Insel nehmen will, muss tief in die Tasche greifen. Sehr tief. Da überlegt man sich dreimal, ob man wirklich den geliebten fahrbaren Untersatz braucht. Oder ob es nicht auch ein Bollerwagen für den ganzen Krempel tut. (Kleiner Tipp: Tut es nicht. Aber die Illusion ist schön.)
Saison, Tageszeit, Mondphase… (Okay, das mit dem Mond stimmt nicht)
Natürlich spielt die Saison eine Rolle. In der Hauptsaison, wenn gefühlt halb Deutschland auf Norderney Urlaub macht, sind die Preise natürlich höher. Logisch. Aber trotzdem ärgerlich. Wer clever ist, reist in der Nebensaison. Da ist es ruhiger, die Strände sind leerer und das Fährticket ist etwas weniger schmerzhaft.
Und dann gibt es noch die Tageszeit. Früh morgens oder spät abends sind die Tickets manchmal etwas günstiger. Aber wer will schon im Morgengrauen auf die Insel übersetzen? Außer vielleicht die Frühaufsteher-Vögel unter uns. Oder die, die den Sonnenaufgang am Strand sehen wollen. (Okay, klingt eigentlich ganz romantisch… fast so romantisch, dass man den Fährpreis vergisst.)
Die Alternativen (Spoiler: Es gibt kaum welche!)
Gibt es eigentlich Alternativen zur Fähre? Naja, theoretisch schon. Man könnte schwimmen. Oder sich ein Schlauchboot kaufen. Oder versuchen, einen freundlichen Fischer zu überreden, einen mitzunehmen. Aber mal ehrlich: Die Fähre ist die beste (und sicherste) Option. Auch wenn sie uns jedes Mal ein kleines Vermögen kostet.
Vielleicht sollte ich eine Petition starten. "Günstigere Fährtickets für alle!" Oder "Kostenlose Fahrräder auf der Fähre!" Das wäre doch mal was. Wer ist dabei?
Mein (wahrscheinlich unpopulärer) Schlussgedanke
Eigentlich liebe ich die Fähre ja. Sie ist der Auftakt zum Urlaub. Das Rauschen des Meeres, der Wind in den Haaren, die Möwen, die einem das Fischbrötchen klauen wollen. Das alles entschädigt (fast) für den Preis. Fast.
Aber trotzdem: Ein bisschen günstiger könnte es schon sein. Nur so ein bisschen. Für uns Normalsterbliche, die sich den Urlaub auf Norderney hart erarbeiten müssen. Findet ihr nicht auch?
Also, liebe Reederei Frisia, falls ihr das lest: Denkt mal drüber nach! Wir würden uns freuen. Und vielleicht würden wir dann auch nicht mehr so viel über den Preis meckern. (Versprochen! ... Naja, fast versprochen.)
Merke: Die Fahrt nach Norderney ist unbezahlbar… im wahrsten Sinne des Wortes. Aber die Insel ist es wert. Irgendwie.
Und jetzt ab ans Meer! Egal, was es kostet!
