Was Nimmt Man Zum Vorstellungsgespräch Mit
Hallo liebe Reisefreunde! Ihr plant gerade einen Trip nach Deutschland und habt das Glück, vielleicht sogar ein Vorstellungsgespräch in der Tasche? Fantastisch! Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Zeit, als ich als frischgebackene Absolventin mit meinem Rucksack voller Träume nach Berlin kam. Die Aufregung war riesig, die Unsicherheit aber auch. Und da kam mir die Frage: Was nehme ich bloß zum Vorstellungsgespräch mit? Keine Sorge, ich teile gerne meine Erfahrungen und Tipps mit euch, damit euer großer Tag ein voller Erfolg wird!
Die Basis: Dokumente, Dokumente, Dokumente!
Klingt banal, ist aber das A und O. Stellt euch vor, ihr seid bestens vorbereitet, habt alle Fragen im Kopf, aber dann fehlt euch ausgerechnet der Lebenslauf. Super peinlich, oder? Also, was gehört unbedingt in eure Bewerbungsmappe:
- Einwandfreier Lebenslauf: Und damit meine ich nicht nur eine Kopie. Nehmt am besten *zwei oder drei* Exemplare mit. Man weiß ja nie! Achtet darauf, dass er aktuell ist und keine Tippfehler enthält.
- Anschreiben: Auch hier: Lieber eine Kopie zu viel als zu wenig. Manchmal sitzt mehr als eine Person im Gespräch und alle wollen einen Blick darauf werfen.
- Zeugnisse: Schulabschlusszeugnis, Hochschulzeugnisse, Arbeitszeugnisse – alles, was eure Qualifikationen belegt. Wichtig: Bringt die Originale mit, wenn dies in der Einladung explizit gefordert wird. Ansonsten reichen natürlich Kopien.
- Arbeitsbeispiele: Wenn ihr in einem kreativen Beruf arbeitet, packt unbedingt Arbeitsproben ein. Das können Fotos von euren Projekten, Artikel, Designentwürfe oder Ähnliches sein. Zeigt, was ihr könnt!
- Referenzen: Wenn ihr Referenzen habt, druckt diese am besten aus und nehmt sie mit. Das zeigt, dass ihr euch Gedanken gemacht habt und bereit seid, eure Fähigkeiten zu beweisen.
- Ein Block und ein Stift: Ganz wichtig, um Notizen zu machen! Vergesst nicht, ihr solltet auch Fragen stellen.
Tipp vom Profi: Die Checkliste!
Ich habe mir damals eine Checkliste erstellt und alles abgehakt, bevor ich aus dem Haus gegangen bin. Das hat mir ungemein geholfen, meine Nerven zu beruhigen. Hier eine kleine Vorlage für euch:
☐ Lebenslauf (mehrere Exemplare)
☐ Anschreiben (mehrere Exemplare)
☐ Zeugnisse (Kopien/Originale)
☐ Arbeitsbeispiele (falls relevant)
☐ Referenzen (falls relevant)
☐ Block und Stift
☐ Wegbeschreibung (ausgedruckt/auf dem Handy gespeichert)
☐ Fahrplan (falls mit öffentlichen Verkehrsmitteln)
☐ Etwas zu Trinken und einen kleinen Snack (für den Notfall)
☐ Taschentücher
☐ Kleingeld (für den Kaffeeautomaten)
Mehr als nur Papier: Was euch zusätzlich hilft
Die Dokumente sind das Fundament, aber es gibt noch ein paar andere Dinge, die euch das Leben leichter machen und einen guten Eindruck hinterlassen können:
- Die richtige Kleidung: Das Outfit sollte zum Unternehmen und zur Position passen. Informiert euch vorher, was der Dresscode ist. Im Zweifel ist ein klassischer Look immer eine gute Wahl: Eine schlichte Hose oder ein Rock mit einer Bluse oder einem Hemd, ein Blazer oder eine Strickjacke. Saubere Schuhe sind ein Muss!
- Eine positive Einstellung: Geht mit einem Lächeln ins Gespräch und zeigt Begeisterung. Die Personaler merken schnell, ob ihr wirklich interessiert seid oder nicht.
- Sicheres Auftreten: Übt eure Körpersprache. Ein fester Händedruck, Blickkontakt und eine aufrechte Haltung vermitteln Selbstbewusstsein.
- Vorbereitete Fragen: Überlegt euch im Vorfeld ein paar Fragen an das Unternehmen und die Position. Das zeigt, dass ihr euch informiert habt und echtes Interesse habt.
- Eine kleine Tasche oder Mappe: Damit ihr eure Unterlagen ordentlich transportieren könnt und nicht alles lose in der Hand halten müsst.
Der Notfallplan: Wenn etwas schiefgeht
Okay, niemand plant Pannen ein, aber es ist gut, vorbereitet zu sein. Was, wenn ihr euren Zug verpasst? Oder wenn ihr euren Lebenslauf zu Hause vergessen habt? Keine Panik!
- Seid ehrlich: Wenn ihr zu spät kommt, entschuldigt euch höflich und erklärt die Situation.
- Habt einen Plan B: Speichert wichtige Dokumente in der Cloud oder auf einem USB-Stick.
- Bleibt ruhig: Auch wenn etwas schiefgeht, lasst euch nicht aus der Ruhe bringen. Atmet tief durch und konzentriert euch auf das Gespräch.
Anekdote aus dem Leben: Mein kleiner Fauxpas
Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Vorstellungsgespräch in Berlin. Ich war so aufgeregt, dass ich meinen Kaffee verschüttet habe – direkt auf mein weißes Hemd! Zum Glück hatte ich einen Blazer dabei, der das Schlimmste verdeckt hat. Aber die Lektion, die ich daraus gelernt habe: Habt immer einen Plan B und lasst euch nicht aus der Ruhe bringen!
Das Wichtigste zum Schluss: Ihr seid toll!
Vergesst nicht: Ihr seid einzigartig und habt viel zu bieten. Geht mit Selbstvertrauen in das Gespräch und zeigt, wer ihr seid. Ich drücke euch ganz fest die Daumen und wünsche euch viel Erfolg bei eurem Vorstellungsgespräch in Deutschland!
Und jetzt raus in die Welt und eure Träume verwirklichen! Eure Reisebloggerin,
Eure [Dein Name]
