Was Sind Die Weltreligionen
Okay, lasst uns mal ehrlich sein. "Die Weltreligionen." Klingt wichtig, klingt ernst, klingt...nach Sonntagsreden. Aber sind sie wirklich so unterschiedlich, wie alle immer tun?
Mal Hand aufs Herz: Wer hat's erfunden?
Wenn man so durch die Weltgeschichte stolpert, fragt man sich ja schon: Wer saß denn da zuerst am Lagerfeuer und hat gesagt: "Leute, ich hab da was! Wir brauchen einen Typen im Himmel (oder woanders), der alles lenkt!"?
Ich meine, klar, jede Religion hat ihre eigenen coolen Gründungsgeschichten. Moses, Buddha, Jesus, Mohammed – alles super Typen mit tollen Frisuren (zumindest, wenn man sie sich so vorstellt). Aber im Grunde erzählen sie doch alle irgendwie dasselbe, oder?
Da ist ein Problem. Die Leute sind doof. Lösung: Ein paar Regeln. Folge den Regeln, dann wird alles gut. Und wer nicht spurt… nun, der kriegt Ärger von ganz oben. (Oder von ganz unten, je nachdem, welches Team man anfeuert.)
Die Sache mit den Regeln: Gebote, Verbote und komische Essgewohnheiten
Okay, die Regeln. Darum geht's ja eigentlich. Zehn Gebote hier, fünf Säulen da, achtsamer Pfad hier entlang… Im Grunde wollen sie alle, dass wir nett zueinander sind. Und unsere Zähne putzen. Und keine anderen Götter neben ihnen anbeten. Verständlich, oder?
Und dann gibt's noch die Sache mit dem Essen. Keine Schweine hier, kein Rind da, nur koscher, nur Halal, nur vegan… Manchmal hat man das Gefühl, die Weltreligionen sind mehr Kochvorschriften als spirituelle Wegweiser.
Meine (unpopuläre) Meinung: Wenn wir alle einfach Pizza teilen würden, gäbe es weniger Kriege. Nur so eine Idee.
Liebe deinen Nächsten (und seine Religion)
Also, ich will hier keine heiligen Kühe schlachten (siehe oben: Essensregeln!). Aber ich finde, man sollte sich mal fragen: Sind die Unterschiede wirklich so riesig? Im Grunde wollen wir doch alle geliebt werden, einen Sinn im Leben finden und nicht von Blitz getroffen werden, wenn wir was Blödes tun.
Vielleicht ist es ja so: Jede Religion ist wie ein anderes Fenster in denselben Garten. Der eine sieht die Rosen, der andere die Gänseblümchen, der dritte den Gartenzwerg. Aber am Ende gucken wir alle auf dieselbe Schönheit.
Ein kleines Gedankenspiel: Was wäre, wenn…?
…wir alle einfach mal die Perspektive wechseln würden? Was wäre, wenn wir uns die coolsten Rituale der anderen Religionen ausleihen würden? Yoga-Osterhasen? Chanukka-Weihnachtsbäume? Ramadan-Oktoberfest?
Okay, vielleicht etwas übertrieben. Aber ich glaube, wenn wir mehr lachen und weniger streiten würden, wäre die Welt ein besserer Ort. Und vielleicht würden wir dann auch die Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen besser sehen.
“Liebe ist die Antwort.” - Irgendein Hippie, wahrscheinlich aber auch Jesus.
Also, was sind denn nun Die Weltreligionen?
Für mich sind sie im Grunde… verschiedene Wege zum selben Ziel. Wege, die manchmal holprig sind, manchmal steinig, manchmal voller Schlaglöcher. Aber am Ende wollen sie uns alle nach Hause bringen. Zu uns selbst. Zu Gott. Zum Universum. Oder einfach nur zu einem gemütlichen Sofa mit einer Pizza.
Und vielleicht ist das ja schon die ganze Wahrheit. Vielleicht ist die Weltreligion einfach nur: Menschlichkeit. Und Pizza. (Ich erwähnte Pizza, oder?)
Also, liebe Leute, seid nett zueinander. Teilt eure Pizza. Und vergesst nicht, zu lächeln. Die Welt ist schon ernst genug.
