Was Soll Ich Studieren
Also, ganz ehrlich? Die Frage "Was soll ich studieren?" ist doch der absolute Horror. Findet ihr nicht auch? Plötzlich soll man sein ganzes Leben planen. Als ob wir alle Hellseher wären! Und das mit 18? Pff!
Man sieht diese ganzen perfekten Studenten-Profile. Sie machen Freiwilligenarbeit in Afrika, sprechen fünf Sprachen und spielen Geige. Und du denkst dir: "Ich kann ein Spiegelei braten, zählt das auch?"
Option A: Das Vernünftige
Klar, BWL ist "sicher". Ingenieurwesen auch. Da hat man einen Job. Papa und Mama sind stolz. Oma strickt einem einen Schal in den Firmenfarben. Alles super.
Aber mal ehrlich: Sitzt du dann wirklich glücklich im Büro? Oder träumst du von einem Leben als professioneller Eis-Tester? (Ja, das ist mein absoluter Traumjob. Bitte nicht klauen!)
Vielleicht ist das Vernünftige auch gar nicht so vernünftig. Was bringt dir ein sicherer Job, wenn du jeden Morgen mit Bauchschmerzen aufwachst? Das ist wie eine Diät, bei der du nur noch Reiswaffeln essen darfst. Hält keiner durch!
Die Gefahr des Perfektionismus
Viele machen den Fehler, den perfekten Studiengang zu suchen. Den einen, der alle Probleme löst. Der dich reich, berühmt und unsterblich macht. Spoiler: Den gibt es nicht!
Studenten, die so viel Zeit mit der Suche verbringen, verpassen oft den eigentlichen Spaß. Das Studentenleben! Partys, WG-Chaos, endlose Diskussionen über Kant und ob die Mensa wirklich so schlimm ist, wie alle sagen.
Option B: Das Herzensprojekt
Dann gibt es natürlich die andere Richtung. Archäologie! Philosophie! Tanzwissenschaften! Dinge, die dein Herz höherschlagen lassen. Dinge, bei denen deine Eltern sagen: "Und was willst du damit mal werden? Straßenmusiker?"
Das Risiko ist natürlich größer. Aber hey, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Vielleicht wirst du der nächste Indiana Jones! Oder ein gefeierter Philosoph! Oder choreografierst den nächsten Welthit!
Und selbst wenn nicht: Du hast etwas gelernt, das dich wirklich interessiert hat. Das ist doch auch was wert, oder?
Die Angst vor dem Scheitern
Klar, die Angst ist da. Was, wenn es nicht klappt? Was, wenn ich doch lieber BWL hätte studieren sollen? Was, wenn ich für immer bei meinen Eltern wohnen muss und Katzen sammle?
Aber mal ehrlich: Scheitern ist doch nicht das Ende der Welt! Es ist nur ein Umweg. Manchmal sogar ein sehr interessanter Umweg.
Die Unpopuläre Meinung
Hier kommt's. Meine unpopuläre Meinung: Es ist okay, keine Ahnung zu haben! Wirklich. Es ist okay, sich zu irren. Es ist okay, das Studium abzubrechen und was anderes zu machen.
Das Leben ist kein gerader Weg. Es ist eher wie ein Labyrinth. Manchmal geht man in die falsche Richtung. Manchmal landet man in einer Sackgasse. Aber irgendwann findet man den Ausgang.
Also, atme tief durch. Lass dich nicht stressen. Hör auf dein Bauchgefühl. Und wenn du immer noch keine Ahnung hast: Wirf eine Münze! (Oder frag deinen Hund. Hunde haben oft gute Ratschläge.)
Und vergiss nicht: Egal was du studierst, Hauptsache, du hast Spaß dabei! Denn das Studentenleben ist viel zu kurz, um es mit Dingen zu verbringen, die dich langweilen.
Also, viel Glück bei der Studienwahl! Und denk dran: Es gibt schlimmeres, als einen Job zu haben, den man liebt. Zum Beispiel: Einen Job zu haben, den man hasst!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch recherchieren, wie man professioneller Eis-Tester wird. Das ist nämlich mein Plan B, C, D, E und F.
"Sei du selbst, alle anderen gibt es schon." - Oscar Wilde (oder so ähnlich)
