Was Verdient Eine Kaufmännische Angestellte In Teilzeit
Okay, lasst uns ehrlich sein. Was verdient eine kaufmännische Angestellte in Teilzeit? Das ist die Frage, die sich jeder stellt, aber kaum jemand offen anspricht. Ich wage es trotzdem. Und vielleicht habe ich eine etwas… sagen wir, unpopuläre Meinung dazu.
Die große Gehalts-Rätsel-Show!
Es ist ja nicht so, dass es eine einfache Antwort gibt. Google spuckt tausend verschiedene Zahlen aus. Von "Oh mein Gott, ich kann davon nicht mal meine Miete zahlen!" bis "Wow, damit könnte ich ja fast schon einen kleinen Urlaub buchen!" ist alles dabei. Die Wahrheit? Sie liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen. Und ist verdammt kompliziert.
Faktor Eins: Der Job selbst
Klar, ist ja logisch. Eine kaufmännische Angestellte, die hochkomplexe Finanzberichte erstellt, wird vermutlich mehr verdienen als jemand, der hauptsächlich Kaffee kocht und Rechnungen abheftet. (Nichts gegen Kaffee kochen! Das ist eine Kunst für sich!). Aber mal ehrlich, wer weiß heutzutage noch, was genau eine kaufmännische Angestellte *wirklich* macht? Ist das nicht so ein Sammelbegriff für alles, was irgendwie mit Büro zu tun hat?
Faktor Zwei: Die Firma
Ein großes, internationales Unternehmen zahlt wahrscheinlich mehr als der kleine Familienbetrieb um die Ecke. Logisch, oder? Aber Moment mal! Vielleicht ist die Arbeitsatmosphäre im Familienbetrieb viel besser, und der Chef bringt jeden Montag frische Brötchen mit. Geld ist eben nicht alles. (Obwohl… ein bisschen mehr wäre schon schön!). Es ist ein Tauschhandel: Geld gegen Lebensqualität. Die Frage ist: Was ist *dir* wichtiger?
Faktor Drei: Der Standort
München ist teurer als Mecklenburg-Vorpommern. Überraschung! Deswegen wird in München auch mehr bezahlt. Aber Achtung: Die höheren Lebenshaltungskosten fressen das Gehalt schnell wieder auf. Am Ende hat man vielleicht sogar weniger zum Leben übrig. Also, liebe Leute, überlegt euch gut, wo ihr arbeiten wollt!
Faktor Vier: Die Erfahrung
Je länger man im Job ist, desto mehr verdient man. Das ist die Theorie. In der Praxis hängt es aber davon ab, ob man sich weitergebildet hat, ob man gute Leistungen erbracht hat und ob der Chef einen mag. (Ja, das spielt leider auch eine Rolle!). Und ob man mutig genug ist, nach einer Gehaltserhöhung zu fragen!
Meine Unpopuläre Meinung (Achtung, es wird kontrovers!)
So, jetzt kommt’s. Hier meine unpopuläre Meinung: Kaufmännische Angestellte in Teilzeit werden oft unterbezahlt!
Ja, ich habe es gesagt. Denn: Teilzeit bedeutet oft, dass man die gleiche Arbeit in weniger Zeit erledigen muss. Man ist genauso qualifiziert wie die Vollzeit-Kollegen, leistet aber vielleicht sogar mehr pro Stunde. Und trotzdem bekommt man weniger Geld. Ist das fair? Ich finde nicht.
Man hört oft das Argument: "Ja, aber du arbeitest ja auch weniger Stunden." Klar, stimmt. Aber die Arbeit, die man in diesen Stunden leistet, ist oft genauso wertvoll. Oder sogar wertvoller, weil man effizienter sein muss.
Und dann kommt noch der Faktor "Flexibilität" dazu. Viele kaufmännische Angestellte in Teilzeit machen das, weil sie Kinder haben oder andere Verpflichtungen. Sie sind flexibel und passen sich den Bedürfnissen des Unternehmens an. Und dafür sollten sie auch entsprechend entlohnt werden.
Was also tun?
Informiert euch! Recherchiert, was andere in ähnlichen Positionen verdienen. Seid selbstbewusst bei Gehaltsverhandlungen. Und scheut euch nicht, euren Wert zu betonen. Denn ihr seid wertvoll! Und eure Arbeit ist es auch!
Und vielleicht, nur vielleicht, ändert sich dann ja auch mal die Meinung der Leute über das Gehalt von kaufmännischen Angestellten in Teilzeit. Wäre doch schön, oder?
