Wechsel Fitbit Charge 2 Zu Charge 3
Hach ja, der Fitbit. Treuer Begleiter am Handgelenk. Er zählt Schritte, trackt den Schlaf und erinnert uns daran, dass wir dringend mehr Wasser trinken sollten. Aber was, wenn der alte Gefährte langsam müde wird? Die Rede ist vom Wechsel von der Fitbit Charge 2 zur Fitbit Charge 3. Ein Upgrade, das... nun ja.
Der Reiz des Neuen
Klar, das Neue glänzt. Die Werbeversprechen klingen verlockend. Ein schlankeres Design! Ein größeres Display! Wasserdichtigkeit! Wer würde da nicht schwach werden?
Und ganz ehrlich: Als meine Charge 2 anfing, komische Geräusche zu machen (irgendwie klang sie wie ein schlecht gelaunter Hamster), war ich auch kurz davor. Der Finger zuckte schon verdächtig über dem "In den Warenkorb"-Button.
Aber dann...
...erinnerte ich mich. An all die schönen gemeinsamen Momente. An die unzähligen Schritte, die wir zusammen gemeistert haben. An die Nächte, in denen sie treu meinen Schlaf überwacht hat (und mir dann morgens schonungslos mitteilte, dass ich mal wieder zu spät ins Bett gegangen bin).
Und dann kam mir ein Gedanke: Brauche ich das wirklich? Ist die Charge 3 wirklich so viel besser?
Ein (vielleicht) Unpopulärer Gedanke
Hier kommt meine kleine Beichte: Ich glaube, die Fitbit Charge 2 ist gar nicht so schlecht. Ja, sie ist vielleicht nicht mehr das neueste Modell. Und ja, die Charge 3 hat ein paar coole Features mehr. Aber im Grunde... machen sie doch beide das Gleiche, oder?
Schritte zählen? Check. Schlaf tracken? Check. Herzfrequenz messen? Check. Mich daran erinnern, dass ich mich bewegen soll, auch wenn ich gerade lieber auf der Couch Serien gucken würde? Absolut check!
Die Charge 3 ist vielleicht schicker. Aber schicker macht nicht unbedingt glücklicher. (Oder fitter.)
Das Display der Charge 3 ist größer? Stimmt. Aber mal ehrlich: Wie oft schaue ich wirklich auf das Display meiner Fitbit? Meistens doch nur, um die Uhrzeit abzulesen oder zu sehen, ob ich mein Tagesziel erreicht habe.
Wasserdicht? Naja...
Die Wasserdichtigkeit der Charge 3 ist natürlich ein Argument. Duschen und Schwimmen mit der Fitbit? Klingt verlockend. Aber ich muss gestehen: Ich vergesse meine Fitbit sowieso immer abzunehmen, bevor ich ins Wasser gehe. Und bisher hat meine Charge 2 das tapfer überlebt (zugegeben, sie hat danach immer etwas beleidigt geguckt).
Die Frage aller Fragen: Lohnt sich das Upgrade?
Also, zurück zur Ausgangsfrage: Soll ich von der Fitbit Charge 2 zur Charge 3 wechseln? Meine ehrliche Antwort: Kommt drauf an.
Wenn du unbedingt das neueste Modell haben musst und dir die zusätzlichen Features wichtig sind (und du dein Geld am liebsten für Gadgets ausgibst), dann go for it! Die Charge 3 ist zweifellos ein gutes Gerät.
Aber wenn deine Charge 2 noch ihren Dienst tut und du nicht unbedingt das Gefühl hast, etwas zu verpassen, dann spar dir das Geld lieber. Du kannst dir davon zum Beispiel... eine riesige Portion Eis kaufen! Oder ein neues Paar Laufschuhe (vielleicht motiviert dich das ja noch mehr, Schritte zu sammeln!).
Ich persönlich? Ich bleibe erstmal bei meiner guten alten Charge 2. Wir haben schließlich schon so viel zusammen erlebt. Und wer weiß, vielleicht überrascht sie mich ja noch mit einem versteckten Feature, von dem ich bisher nichts wusste. (Zum Beispiel: Selbstständiges Staubsaugen. Das wäre wirklich cool.)
Also, überleg dir gut, ob du wirklich ein Upgrade brauchst. Manchmal ist das Gras woanders gar nicht grüner. Manchmal ist es einfach nur... anders beleuchtet.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss los. Meine Charge 2 erinnert mich daran, dass ich noch 500 Schritte bis zu meinem Tagesziel habe. Und Eiscreme wartet nicht ewig.
