Welche Blumen Werden Auf Dem Friedhof Nicht Angefressen
Ach, der Friedhof! Ein Ort der Ruhe, der Besinnlichkeit… und leider auch der kulinarischen Gelüste so mancher Nagetiere und anderer kleiner Fressmaschinen! Hat man gerade mit viel Liebe und Mühe ein Gesteck für das Grab der Oma gebastelt, ist die Enttäuschung groß, wenn man wenige Tage später nur noch abgeknabberte Stängel vorfindet. Aber keine Panik, liebe Gartenfreunde! Es gibt Hoffnung! Es gibt Blumen, die den tierischen Gourmets auf dem Friedhof einfach nicht schmecken! Und heute lüften wir das Geheimnis, welche das sind.
Die unliebsamen Leckerbissen: Blumen, die von Friedhofstieren verschmäht werden!
Stellt euch vor, ihr seid eine kleine Friedhofsmaus namens Mäuschen Müller. Ihr habt Hunger und die Auswahl an Blumen scheint riesig! Aber Mäuschen Müller ist wählerisch. Und genau diese Wählerischkeit können wir uns zunutze machen! Denn es gibt ein paar Blumen, die selbst Mäuschen Müller links liegen lässt. Sie sind sozusagen die kulinarischen Außenseiter der Friedhofsflora.
Stark im Duft, schwach im Geschmack: Die Macht der Gerüche!
Einige Blumen punkten mit einem intensiven Duft, der Nagetiere und Co. eher abschreckt als anlockt. Denk an den Lavendel! Sein betörender Duft ist für uns Menschen ein wahrer Segen, aber für viele Tiere eine echte Zumutung. Ähnlich verhält es sich mit Ringelblumen. Sie sind nicht nur wunderschön orange, sondern auch mit ätherischen Ölen vollgepackt, die den meisten Nagern die Nase rümpfen lassen. Und auch der Duft von Narzissen ist nicht jedermanns Sache – schon gar nicht die von hungrigen Feldmäusen!
Dornen und Stacheln: Eine natürliche Abwehr!
Okay, Rosen sind wunderschön, aber die Dornen sind nicht nur für uns Menschen unangenehm. Auch kleine Nager machen lieber einen großen Bogen um die stacheligen Schönheiten. Zwar knabbern sie vielleicht mal an einem Blütenblatt, aber die Hauptattraktion, der Stängel, bleibt meist unangetastet. Es gibt natürlich auch andere stachelige Pflanzen, die als natürliche Barriere dienen können, auch wenn sie vielleicht nicht klassisch als "Blume" gelten.
Giftig, aber wunderschön: Vorsicht ist geboten!
Manche Blumen sind einfach giftig. Und das wissen auch die Tiere! Zwar ist es nicht unser Ziel, Tiere zu vergiften (ganz im Gegenteil!), aber die natürliche Giftigkeit einiger Pflanzen sorgt dafür, dass sie von den meisten Friedhofsbewohnern gemieden werden. Hierzu gehören beispielsweise Maiglöckchen. Ihre zarten, weißen Blüten sind zwar wunderschön, aber eben auch giftig. Auch Fingerhut ist ein wahrer Hingucker, aber eben auch alles andere als ein Leckerbissen für hungrige Nager. Achtung: Diese Blumen sollten natürlich nicht in Reichweite von Kindern oder Haustieren gepflanzt werden!
Wichtiger Hinweis: Es gibt keine Garantie, dass eine bestimmte Blume *garantiert* nicht angefressen wird. Jedes Tier ist anders und hat seine eigenen Vorlieben. Aber mit den oben genannten Blumen habt ihr eine deutlich höhere Chance, dass eure Grabgestaltung länger hält und nicht gleich zur nächsten Mäuse-Party wird!
Weitere Tipps für langlebige Grabgestaltungen
Neben der Auswahl der richtigen Blumen gibt es noch ein paar andere Tricks, mit denen ihr eure Grabgestaltung vor hungrigen Mäulern schützen könnt:
- Gestecke erhöhen: Stellt das Gesteck auf einen kleinen Sockel oder eine Erhöhung. So erschwert ihr den Tieren den Zugang.
- Schutzgitter verwenden: Ein kleines Gitter um die Pflanzen herum kann Wunder wirken.
- "Ablenkungsfutter" anbieten (mit Vorsicht!): Wenn ihr den Tieren an einer anderen Stelle Futter anbietet (z.B. ein paar Sonnenblumenkerne), lenkt ihr sie vielleicht von den Blumen ab. Aber Achtung: Das kann auch andere Tiere anlocken!
Und denkt dran: Der Friedhof ist ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit. Auch für die Tiere, die dort leben. Wir sollten also versuchen, ein friedliches Miteinander zu finden. Und mit den richtigen Blumen und ein paar cleveren Tricks ist das auch gar nicht so schwer!
In diesem Sinne: Fröhliches Gärtnern auf dem Friedhof! Und mögen eure Blumen lange blühen – unangefressen!
