Welche Fächer Kann Man In Der Oberstufe Abwählen Nrw
Ah, die Oberstufe in NRW. Der heilige Gral der Schulpflicht, der letzte Schliff vor der Freiheit (oder dem Studium, was irgendwie auch eine Art Gefängnis mit besseren Partys ist). Aber bevor wir uns ins Studentenleben stürzen, müssen wir uns noch mit einer wichtigen Frage auseinandersetzen: Welche Fächer kann man denn endlich abwählen?
Deutsch? Bitte nicht!
Klar, Deutsch ist wichtig. Sonst könnte ich ja nicht diesen Artikel schreiben, oder du ihn lesen. Aber mal ehrlich: Wer braucht schon Gedichtinterpretationen im wahren Leben? Außer vielleicht Dichter, und die sind ja bekanntlich pleite. Ich würde Deutsch sofort abwählen, wenn ich könnte. Sorry, Goethe. Deine Leiden sind mir relativ egal, ich habe meine eigenen.
Ich meine, wann habe ich das letzte Mal eine Ballade analysiert? Oder einen Epochenvergleich geschrieben? Im Supermarkt, als ich versucht habe, die billigste Sorte Joghurt zu finden? Ich glaube nicht. Deutsch ist das Fach, das uns beibringt, Dinge komplizierter zu machen, als sie sind. Und das brauchen wir im Leben nun wirklich nicht.
Mathe, Mathe, Mathe!
Hier scheiden sich die Geister. Manche lieben es, manche hassen es. Ich gehöre ganz klar zu der zweiten Gruppe. Mathe ist wie ein schlechter Witz, den niemand versteht, aber alle so tun, als ob. Und dann wird er immer wieder erzählt, bis man ihn einfach nur noch loswerden will. Aber in NRW... tja, Mathe bleibt uns oft erhalten.
Klar, ein bisschen Rechnen ist nützlich. Aber brauche ich wirklich Integralrechnung, um zu wissen, wie viel Trinkgeld ich im Restaurant geben soll? Wohl kaum. Da reicht ein simpler Dreisatz (den ich mir wahrscheinlich auch noch googeln muss). Mathe ist das Fach, das uns daran erinnert, wie dumm wir eigentlich sind. Danke dafür!
Die Naturwissenschaften: Ein notwendiges Übel?
Physik, Chemie, Biologie… Die heilige Dreifaltigkeit der Langeweile. Okay, das ist vielleicht etwas unfair. Aber seien wir ehrlich: Wer von uns hat wirklich verstanden, was in Chemie passiert? Und wer kann mir erklären, warum ein Apfel vom Baum fällt (außer mit "wegen der Schwerkraft", das weiß jeder)?
Biologie ist vielleicht noch am interessantesten, aber auch hier gilt: Muss ich wirklich den kompletten Zitronensäurezyklus auswendig können? Reicht es nicht zu wissen, dass ich Energie brauche, um morgens aus dem Bett zu kommen? Abwählen, bitte!
Geschichte: War das wirklich so wichtig?
Geschichte ist wichtig, keine Frage. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft nicht zu wiederholen. Aber muss ich wirklich jedes einzelne Detail der Französischen Revolution kennen? Oder die Namen aller römischen Kaiser? Irgendwann wird es einfach zu viel. Und ich vergesse es sowieso wieder, sobald ich die Klausur geschrieben habe.
Geschichte ist wie eine endlose Netflix-Serie, die man nicht abbrechen kann, obwohl sie eigentlich schon längst langweilig geworden ist. Und dann kommt noch dazu, dass jeder Geschichtslehrer seine eigene Interpretation hat. Wer hat denn jetzt Recht? Keine Ahnung, aber ich muss es trotzdem für die Klausur lernen.
Sprachen: Fluch oder Segen?
Englisch ist heutzutage unerlässlich. Das akzeptiere ich. Aber Französisch? Latein? Altgriechisch? Brauche ich das wirklich? Okay, Französisch mag noch ganz romantisch sein, aber wann spreche ich das schon mal? Außer vielleicht im Urlaub, wenn ich versuche, ein Baguette zu bestellen. Aber da reicht auch "Bonjour" und ein freundliches Lächeln.
Und Latein? Wer spricht denn heutzutage noch Latein? Außer vielleicht der Papst. Aber ich habe nicht vor, Priester zu werden. Also, abwählen, bitte! Sprachen sind wie ein zusätzliches Gehirn, das man nicht wirklich braucht. Es sei denn, man plant, Diplomat zu werden. Aber auch dann reicht Englisch wahrscheinlich aus.
Am Ende des Tages geht es darum, die Fächer zu finden, die uns wirklich interessieren. Die Fächer, die uns begeistern und uns dazu bringen, mehr zu lernen. Und die Fächer, die uns nicht dazu bringen, uns die Haare zu raufen und uns zu fragen, warum wir überhaupt zur Schule gehen. Also, wählt weise! Und genießt die freie Zeit, die ihr dadurch gewinnt. Denn die ist Gold wert.
