Welche Sprachen Spricht Angela Merkel
Wisst ihr, was ich an Angela Merkel immer bewundert habe? Nicht nur ihre politische Stärke, sondern auch, dass sie so bodenständig wirkte. Sie war eben die „Mutti der Nation“, und das spiegelte sich auch in ihren Sprachkenntnissen wider. Es ist ein bisschen so, wie wenn man bei einem guten Freund zu Besuch ist – man erwartet ja nicht, dass er einem plötzlich lateinische Verse rezitiert.
Deutsch: Na klar, oder?
Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: Deutsch. Ja, Angela Merkel ist Deutsche. Sie ist in Hamburg geboren und in der DDR aufgewachsen. Deutsch ist also ihre Muttersprache. Und sie beherrscht sie perfekt. Ihre Reden waren zwar manchmal etwas trocken, aber immer präzise und wohlüberlegt. Kein Wunder, sie ist ja schließlich eine Naturwissenschaftlerin. Da legt man Wert auf Fakten und klare Aussagen.
Englisch: Mehr als nur Schulenglisch
Aber wie sieht es mit anderen Sprachen aus? Englisch zum Beispiel. Nun, Angela Merkel spricht fließend Englisch. Sie hat es in der Schule gelernt und natürlich durch ihre internationale Tätigkeit perfektioniert. Ich erinnere mich an eine Pressekonferenz mit Barack Obama. Die beiden haben sich prächtig auf Englisch unterhalten. Kein holpriges Schulenglisch, sondern ein souveränes Gespräch auf Augenhöhe. Das fand ich wirklich beeindruckend.
Es gibt da eine Anekdote, die ich mal gehört habe: Angeblich hat Merkel als junge Wissenschaftlerin in der DDR öfter mal heimlich Westradio gehört, um ihr Englisch aufzubessern. Das war damals ja nicht so einfach wie heute mit Netflix und Co. Aber es hat sich gelohnt, würde ich sagen.
Russisch: Eine Spur aus der DDR
Und jetzt kommt’s: Russisch. Ja, Angela Merkel spricht auch Russisch. Sie hat es in der Schule gelernt, denn Russisch war in der DDR Pflichtfach. Aber im Gegensatz zu manch anderem DDR-Bürger hat sie die Sprache nicht wieder vergessen. Sie konnte sich immer noch recht gut auf Russisch verständigen. Und das war natürlich von Vorteil, wenn sie mit Wladimir Putin gesprochen hat.
Es wird gemunkelt, dass sie und Putin sich manchmal auf Russisch unterhalten haben, um die Dolmetscher auszutricksen. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Aber die Vorstellung ist irgendwie amüsant. Stell dir vor: Zwei Staatschefs tuscheln auf Russisch, während die Dolmetscher ratlos daneben stehen. Das hat schon was von einem Agentenfilm.
Ich habe gelesen, dass Merkel ihr Russisch immer mal wieder aufgefrischt hat. Sie hat sich zum Beispiel russische Filme angeschaut und russische Bücher gelesen. Das finde ich bemerkenswert. Sie hätte ja auch sagen können: „Ich bin Kanzlerin, ich habe keine Zeit für so was.“ Aber sie hat sich die Mühe gemacht, ihre Sprachkenntnisse zu erhalten. Das zeigt, dass sie Sprachen wirklich schätzt.
Andere Sprachen: Was geht noch?
Okay, Deutsch, Englisch und Russisch sind also gesetzt. Aber was ist mit anderen Sprachen? Spricht Angela Merkel vielleicht noch Französisch, Spanisch oder gar Mandarin? Nun, dazu gibt es keine gesicherten Informationen. Es ist gut möglich, dass sie ein paar Brocken Französisch oder Spanisch versteht, aber fließend spricht sie diese Sprachen wohl eher nicht.
Aber mal ehrlich: Muss sie das überhaupt? Sie hat Deutsch, Englisch und Russisch drauf. Damit kommt sie in der Welt schon ziemlich weit. Und außerdem hat sie ja ein Team von Dolmetschern, die ihr zur Seite stehen. Aber ich bin mir sicher, dass sie sich zumindest bemüht hat, ein paar Höflichkeitsfloskeln in den jeweiligen Sprachen zu lernen, wenn sie andere Staatsoberhäupter getroffen hat. Das gehört einfach zum guten Ton.
Was wir daraus lernen können
Was können wir also aus Angela Merkels Sprachkenntnissen lernen? Erstens: Sprachen sind wichtig. Sie öffnen Türen und ermöglichen es uns, mit Menschen aus aller Welt zu kommunizieren. Zweitens: Man muss Sprachen nicht perfekt beherrschen, um sie zu nutzen. Auch mit holprigem Englisch oder gebrochenem Russisch kann man sich verständigen. Und drittens: Es ist nie zu spät, eine neue Sprache zu lernen. Auch wenn man schon im fortgeschrittenen Alter ist, kann man noch Fortschritte machen.
Und vielleicht ist ja auch das ein Grund für ihren Erfolg gewesen: Sie hat die Menschen verstanden, nicht nur ihre Worte, sondern auch ihre Kultur und ihre Denkweise. Und das ist etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann.
Also, lasst uns alle ein bisschen mehr Angela Merkel sein und unsere Sprachkenntnisse aufpolieren. Wer weiß, vielleicht führt uns das ja auch eines Tages in ein wichtiges Amt – oder zumindest zu einem interessanten Gespräch mit einem netten Menschen aus einem anderen Land.
