Welches Verhalten Ist Richtig Ich Muss Den Traktor Durchfahren Lassen
Hand aufs Herz: Wer hat’s noch nie gemacht? Man steht an einer Kreuzung. Der Traktor tuckert gemächlich heran. Und man überlegt… Soll ich? Oder soll ich nicht?
Ich sage: Durchfahren! Ja, ich habe es gesagt. Vielleicht ist das eine unpopuläre Meinung. Aber jemand musste es ja mal aussprechen.
Die Ampel ist Grün, oder?
Mal ehrlich, wir reden hier vom Feierabendverkehr. Nicht von einem Formel-1-Rennen. Die Ampel ist grün. Das Navi sagt: "In 200 Metern rechts abbiegen." Und dann kommt er. Der Traktor. Laut, langsam, und unaufhaltsam.
Natürlich, der Bauer muss auch nach Hause. Die Kühe warten. Die Felder wollen bestellt werden. Aber mein Feierabendbier wartet auch! Und mein Lieblingsplatz auf der Couch. Und eine neue Folge meiner Lieblingsserie.
Ein kleiner Schubs für die Wirtschaft
Denkt doch mal dran: Wenn ich jetzt warte, komme ich später nach Hause. Dann bestelle ich vielleicht Pizza. Anstatt selbst zu kochen. Das ist gut für die Wirtschaft! Win-Win, sage ich!
Es ist ja nicht so, dass ich den armen Kerl absichtlich ärgern will. Aber er fährt ja auch nicht mit 200 km/h durch die Stadt. Ein bisschen Rücksichtnahme ist doch wohl erlaubt, oder?
Die Kunst der Argumentation
Klar, es gibt immer diese Leute. Die Moralapostel. "Der Traktor hat Vorfahrt! Landwirtschaft ist wichtig! Bla bla bla…" Ja, ist ja gut. Aber ich muss auch zum Sport. Und wenn ich zu spät komme, muss ich Liegestütze machen. Wer hilft mir dann?
Und was ist mit den anderen Autofahrern? Die drängeln. Die hupen. Die machen Stress! Ist es da nicht viel entspannter, einfach kurz Gas zu geben und aus der Situation zu entkommen?
Das Mantra des Autofahrers
Ich habe da so ein kleines Mantra entwickelt. Wenn ich einen Traktor sehe, sage ich mir innerlich: "Es ist dein Recht. Es ist deine Pflicht. Fahre durch!" Funktioniert meistens.
Oder ich stell mir einfach vor, ich wäre in einem Rennwagen. Und der Traktor ist ein Hindernis. Eine Herausforderung. Ein Test meiner Fahrkünste. Das macht die Sache gleich viel spannender.
Die Psychologie des Wartens
Warten ist doch furchtbar! Warten macht schlechte Laune. Warten lässt den Blutdruck steigen. Wer will das schon? Ich will lieber singend und pfeifend nach Hause fahren. Und das geht nun mal besser, wenn ich den Traktor hinter mir lasse.
Außerdem: Was, wenn noch ein Traktor kommt? Und noch einer? Dann stehe ich ja für immer da! Nein, danke. Ich nehme mein Schicksal selbst in die Hand. Und fahre durch!
Die kleine Rebellion im Alltag
Vielleicht ist es ja auch eine Art Rebellion. Eine kleine, unschuldige Rebellion gegen die Regeln. Gegen die Vorschriften. Gegen die Langsamkeit. Eine Rebellion für mehr Spaß am Leben. Und am Autofahren.
Ich weiß, ich weiß. Es ist nicht immer richtig. Aber manchmal… Manchmal muss man einfach seinem Bauchgefühl folgen. Und das sagt: "Gib Gas! Der Traktor ist weit genug weg! Durchfahren!"
Also, liebe Autofahrer da draußen: Seid mutig! Seid frech! Seid ein bisschen verrückt! Und fahrt durch. Natürlich immer mit Vorsicht und Rücksicht auf andere. Aber eben auch mit einem kleinen Augenzwinkern.
Denn am Ende des Tages ist es doch nur ein Traktor. Und ein Feierabendbier. Und ein Platz auf der Couch. Und das Leben ist zu kurz, um auf all das zu verzichten.
In diesem Sinne: Gute Fahrt! Und immer schön durchziehen (wenn's passt)!
