Wenn Ihr An Mich Denkt Seid Nicht Traurig
Okay, Freunde, mal ehrlich. Ich hab da so 'ne Meinung. Vielleicht ist sie unpopular. Vielleicht werfen mir Leute tomatenartige Früchte entgegen. Aber ich muss es einfach loswerden: "Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig." Echt jetzt.
Ich meine, klar. Trauer ist okay. Fühlt euch frei, 'ne Runde zu heulen, wenn ihr Bock drauf habt. Ich will euch da nicht reinreden. Aber muss es *immer* sein?
Stell dir vor: Du sitzt da. Kaffee in der Hand. Die Sonne scheint. Plötzlich denkst du an Oma Erna. Und *zack!* Trauer. Warum? Oma Erna war doch cool! Sie hat dir immer heimlich Gummibärchen zugesteckt. Und Witze erzählt, die eigentlich gar nicht jugendfrei waren.
Lieber Lachen als Weinen
Solltest du dich in diesem Moment nicht lieber an die Gummibärchen und die schlüpfrigen Witze erinnern? Solltest du nicht lachen, anstatt zu weinen? Ich finde schon!
Ich sag's euch: Ich will nicht, dass ihr in Tränen ausbrecht, wenn ihr an mich denkt. Ich will, dass ihr grinst. Dass ihr euch an die lustigen Anekdoten erinnert. An die blöden Sprüche, die ich immer gerissen habe. An die Momente, in denen wir zusammen Blödsinn gemacht haben.
Was ich wirklich will
Wenn ich mal nicht mehr bin (was hoffentlich noch lange dauert!), dann organisiert 'ne Party. Zieht eure schrägsten Klamotten an. Tanzt zu meiner Lieblingsmusik. Erzählt euch gegenseitig Geschichten. Und lacht! Lacht so laut, dass ich es bis in den Himmel (oder wo auch immer ich dann bin) hören kann.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen Trauer. Trauer ist wichtig. Sie hilft uns, zu verarbeiten. Sie hilft uns, loszulassen. Aber sie sollte nicht alles überschatten.
Denkt an Frieda, meine Katze. (Ja, ich weiß, ich hab keine Katze. Aber Frieda ist ein gutes Beispiel.) Frieda würde doch auch nicht trauern, wenn ich plötzlich nicht mehr da wäre, um ihr Futter zu geben. Sie würde sich einfach 'nen neuen Dosenöffner suchen. Pragmatisch, die Katze.
Der Kreislauf des Lebens
Das Leben geht weiter. So ist das nun mal. Und ich finde, wir sollten das feiern. Wir sollten die guten Zeiten wertschätzen. Und die Erinnerungen lebendig halten. Aber eben mit einem Lächeln im Gesicht.
Also, nochmal ganz deutlich: Wenn ihr an mich denkt, seht nicht traurig aus! Erinnernt euch an die schönen Momente. Lacht. Und trinkt einen auf mich. (Am besten etwas mit viel Zucker. Weil, ihr wisst ja, ich liebe Süßes.)
Und falls ihr doch weinen müsst: Okay. Aber dann bitte mit einem Augenzwinkern.
"Das Leben ist zu kurz, um sich ständig zu grämen,"hat schon irgendwer Kluges mal gesagt. Und der hatte recht!
Lasst uns also das Leben feiern. Lasst uns die Erinnerungen ehren. Aber lasst uns vor allem eines tun: Lachen!
Und jetzt bin ich gespannt: Was haltet ihr von meiner Meinung? Bin ich völlig verrückt? Oder seht ihr das vielleicht ähnlich?
Ich bin bereit für eure Tomaten!
P.S.: Wenn ihr wirklich unbedingt traurig sein wollt, dann wenigstens mit guter Musik im Hintergrund. Am besten irgendwas von ABBA. Oder Queen. Dann geht's wenigstens mit Stil.
