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Werbung Mit Religiösen Motiven


Werbung Mit Religiösen Motiven

Okay, mal ehrlich: Findet ihr es auch manchmal ein bisschen komisch, wenn Religion in der Werbung auftaucht? Ich meine, klar, Weihnachten ist das Paradebeispiel. Überall Weihnachtsmänner, Engelchen und Lichterketten. Aber was ist mit dem Rest des Jahres?

Heilige Marketingstrategien?

Ich habe letztens einen Werbespot gesehen. Da wurde ein Auto mit dem Slogan beworben: "Fahr dich frei!". Klang irgendwie nach Befreiung von Sünde und so. Oder war das nur mein überaktives Hirn? Ich meine, ein Auto ist cool, keine Frage. Aber gleich spirituelle Erleuchtung versprechen? Schwierig.

Und dann diese Anzeigen, die ein Produkt mit "Reinheit" bewerben. Reinheit! Denkt da nicht jeder sofort an die unbefleckte Empfängnis? Ich zumindest muss immer kurz schmunzeln. Als ob eine Spülmittelmarke die Antwort auf all meine moralischen Dilemmata hätte.

Wenn Slogans beten...

Ich will ja niemandem zu nahe treten. Und ich bin der letzte, der sich über Glauben lustig machen würde. Aber manchmal frage ich mich echt, was die Marketingleute sich dabei denken. Sitzen die da und brainstormen: "Wie kriegen wir mehr Leute dazu, unser Produkt zu kaufen? Ah, ich hab's! Wir verknüpfen es mit dem Jenseits!"

Vielleicht bin ich da aber auch einfach zu zynisch. Vielleicht sehen andere Leute das gar nicht so. Vielleicht denken die sich: "Super, eine Versicherung, die mich beschützt wie ein Schutzengel!". Ich hingegen denke mir: "Hoffentlich zahlt die Versicherung auch, wenn der Schutzengel mal einen schlechten Tag hat."

Ich erinnere mich an eine Werbung für eine Supermarktkette. Die hatten da so eine Aktion mit regionalen Produkten. Und der Slogan war: "Gesegnet sei das Land!". Also, ich liebe regionale Produkte. Keine Frage. Aber "gesegnet"? Das klingt fast, als ob ich eine Audienz beim Papst bekommen würde, wenn ich mir eine Gurke aus dem Nachbardorf kaufe.

Unpopuläre Meinung: Darf man das überhaupt?

Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich finde, man sollte Religion und Werbung generell etwas mehr trennen. Ich meine, klar, ein bisschen Augenzwinkern ist okay. Aber wenn es anfängt, sich respektlos oder gar ausnutzend anzufühlen, dann ist Schluss mit lustig.

Ich verstehe, dass Werbung Aufmerksamkeit erregen muss. Und dass Religion nun mal ein Thema ist, das viele Menschen berührt. Aber muss man wirklich religiöse Bilder oder Sprache verwenden, um ein neues Shampoo an den Mann (oder die Frau) zu bringen? Ich glaube, es gibt auch kreativere Wege.

Klar, das Ganze ist ein Minenfeld. Man will ja niemanden beleidigen. Aber vielleicht sollten die Marketingleute einfach mal einen Gang runterschalten und sich fragen: "Brauchen wir wirklich dieses religiöse Bild, um unser Produkt zu verkaufen? Oder können wir es auch einfach so machen, dass es gut aussieht und funktioniert?".

Ich will nicht sagen, dass alle Werbung mit religiösen Motiven schlecht ist. Es gibt bestimmt auch Beispiele, die clever und witzig sind. Aber oft habe ich einfach das Gefühl, dass es ein bisschen "too much" ist. So nach dem Motto: "Wir versuchen, euch mit allen Mitteln zum Kaufen zu bewegen – sogar mit Gottes Hilfe!".

Ein Hoch auf subtilen Humor!

Ich bin ja eher ein Fan von subtilem Humor. Ein kleiner, feiner Witz, der zum Nachdenken anregt. Aber wenn eine Werbung mir das Gefühl gibt, dass ich gerade in eine Predigt geraten bin, dann schalte ich lieber um.

"Gib mir ein Amen, wenn du auch findest, dass Werbung manchmal ein bisschen zu weit geht!"

Okay, vielleicht bin ich wirklich zu zynisch. Aber ich glaube, viele Leute denken ähnlich. Oder was meint ihr? Bin ich der Einzige, der bei religiös angehauchten Werbespots innerlich die Augen verdreht?

Lasst es mich wissen! Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch. Vielleicht ist das ja die Zukunft der Werbung: Spirituelles Marketing für die Generation Smartphone. Ich persönlich hoffe aber, dass es nicht so kommt. Ich hätte lieber ein bisschen mehr Kreativität und ein bisschen weniger Heiligkeit in meinen Werbespots.

In diesem Sinne: Amen und ab ins Wochenende!

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