Which Motor Vehicle May Freely Choose
Stell dir vor, du bist ein Auto. Nicht irgendein Auto, sondern *DEIN* Auto. Du stehst an einer Kreuzung. Rot. Die Ampel schaltet um. Grün! Und jetzt… darfst du einfach fahren, wohin du willst? Einfach so? Na ja, fast.
Die Qual der Wahl - für… den Motor?
Klingt komisch, ist aber so. Denn wenn wir "frei wählen" sagen, meinen wir natürlich nicht, dass dein treuer Wagen plötzlich ein eigenes Bewusstsein entwickelt und beschließt, nach Timbuktu abzuhauen (obwohl, wer weiß?). Es geht vielmehr um die Antriebsart. Welchen Treibstoff darf dein Auto wählen? Oder besser gesagt, welcher Treibstoff wird *ihm* gestattet?
Benzin, Diesel oder die reinste Revolution?
Früher war die Sache klar: Benzin oder Diesel. Die Tankstelle war dein Buffet, du hast dir das ausgesucht, was dein Motor am liebsten mochte (oder was dein Geldbeutel gerade hergab). Aber die Zeiten ändern sich. Und wie!
Da kommen plötzlich Elektroautos daher. Still, leise, und irgendwie anders. Sie tanken keinen Sprit, sondern Strom. Und schon fängt das Kopfzerbrechen an. Ist das die Zukunft? Soll ich umsteigen? Und vor allem: Darf mein Auto in Zukunft überhaupt noch Benzin trinken?
Dann gibt es noch die Hybride. Halb Fisch, halb Vogel, halb Auto, halb… Batterie? Sie können beides! Ein bisschen Benzin, ein bisschen Strom. Je nach Laune (oder Ladezustand). Sie sind wie die Schweizer Taschenmesser unter den Autos – für jede Situation das richtige Werkzeug.
Und was ist mit Wasserstoff? Klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität. Autos, die mit Wasserstoff fahren, stoßen nur Wasser aus. Sauberer geht’s kaum. Aber die Tankstellen sind noch rar gesät. Da muss man schon ein bisschen Abenteurer sein.
„Die Frage ist nicht, *ob* wir uns verändern, sondern *wie* wir uns verändern.“ – Ein weises Auto (wahrscheinlich).
Politik, Gesetze und der freie Wille des Autos
Natürlich ist die Wahl des Treibstoffs nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Da spielen auch Politik und Gesetze eine große Rolle. Manche Städte verbieten Dieselfahrzeuge, andere fördern Elektroautos mit dicken Zuschüssen. Und schon wird die vermeintlich freie Wahl des Autos ein bisschen eingeschränkt.
Es ist ein bisschen wie im Dschungelcamp. Man hat zwar eine gewisse Auswahl an Nahrungsmitteln, aber die wirklich leckeren Sachen sind meistens verboten. Und am Ende muss man doch irgendwelche undefinierbaren Insekten essen.
Die Automobilindustrie ist also ständig im Wandel. Sie versucht, den Spagat zwischen Umweltfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Fahrspaß zu meistern. Und das ist keine leichte Aufgabe.
Der Trend geht zum Strom (oder auch nicht?)
Momentan sieht es so aus, als würde der Trend klar Richtung Elektroautos gehen. Die Batterien werden besser, die Reichweiten größer, und die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut. Aber ob sich Elektroautos wirklich durchsetzen werden, steht noch in den Sternen. Vielleicht kommt ja noch eine ganz andere Technologie um die Ecke, von der wir heute noch gar nichts ahnen.
Vielleicht fliegen unsere Autos in Zukunft mit Sonnenenergie oder werden von Einhörnern gezogen. Wer weiß das schon?
Wichtig ist nur, dass wir uns nicht von der Technik überfordern lassen. Denn am Ende soll das Autofahren ja Spaß machen. Und solange wir das Gefühl haben, die Kontrolle zu haben (auch wenn sie vielleicht nur eingebildet ist), ist doch alles gut.
Und was wählt DEIN Auto?
Also, frag dich mal: Wenn dein Auto wählen könnte, was würde es wählen? Einen sonnigen Tag auf der Landstraße mit dem Duft von Benzin in der Nase? Oder eine entspannte Fahrt durch die Stadt mit dem leisen Surren eines Elektromotors? Die Antwort ist wahrscheinlich so individuell wie dein Auto selbst.
Und vielleicht ist es ja auch gar nicht so wichtig, *was* dein Auto wählt, sondern *dass* es überhaupt eine Wahl hat. Denn Vielfalt ist doch das Salz in der Suppe – oder in diesem Fall das Öl im Getriebe.
Also, genieße die Fahrt! Egal, mit welchem Treibstoff dein Auto auch immer unterwegs ist. Hauptsache, du kommst sicher und mit einem Lächeln ans Ziel.
