Wie Alt Ist Andreas Steinhöfel
Grüezi mitenand! Ich bin’s, eure reiselustige Freundin, die heute mal nicht von fernen Stränden oder pulsierenden Metropolen berichtet. Nein, heute geht es um eine ganz besondere Begegnung, eine Art innerliche Reise, die mich dazu gebracht hat, über etwas nachzudenken, das ich vorher nie so richtig hinterfragt hatte: Das Alter eines Mannes, dessen Worte mich seit meiner Jugend begleiten – Andreas Steinhöfel. Und natürlich, wie diese Erkenntnis vielleicht auch eure nächste Reise bereichern könnte!
Wie alt ist Andreas Steinhöfel? Diese Frage mag für manche banal klingen, ein reines Zahlenspiel. Aber wisst ihr, für mich ist es mehr. Es ist die Frage nach der Kontinuität, der Entwicklung eines Künstlers, dessen Bücher mir so viel Freude bereitet haben. Als ich das erste Mal „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ in die Hand nahm, war ich selbst noch ein Kind. Rico, der tiefbegabte Junge aus Berlin, der mit seinem ganz eigenen Blick die Welt erkundet, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich lachte, ich weinte, ich fühlte mit ihm. Und als dann Oskar mit seiner fast schon beängstigenden Intelligenz auftauchte, war das Abenteuer perfekt. Damals dachte ich natürlich nicht darüber nach, wie alt der Autor wohl sein mag. Ich war einfach nur gefesselt von der Geschichte.
Im Laufe der Jahre folgten weitere Bücher von Steinhöfel. „Die Mitte der Welt“, ein Roman über Phil, der mit seiner Zwillingsschwester Dianne und seiner exzentrischen Mutter Glass in einem alten Haus namens „Avenue“ lebt, hat mich tief berührt. Die Themen Freundschaft, Familie, Identität und das Erwachsenwerden wurden so feinfühlig und ehrlich behandelt, dass ich das Buch mehrfach gelesen habe. Und dann natürlich die „Paul Vier“-Reihe, eine herrlich skurrile und liebenswerte Familiengeschichte, die mich immer wieder zum Lachen bringt.
Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich mich fragte: „Wer ist eigentlich dieser Andreas Steinhöfel? Wer steckt hinter diesen Geschichten, die mich so bewegen?“ Ich begann zu recherchieren, las Interviews und Artikel über ihn. Und natürlich stieß ich auch auf die Frage nach seinem Alter.
Andreas Steinhöfel wurde am 14. Januar 1962 geboren. Das bedeutet, dass er zum Zeitpunkt, als ich Rico zum ersten Mal las, Mitte vierzig war. Eine Zahl, die mir damals unendlich alt vorkam! Heute, wo ich selbst ein gutes Stück älter bin, erscheint mir diese Zahl gar nicht mehr so hoch. Es ist vielmehr die Erkenntnis, dass Steinhöfel all diese Geschichten über all die Jahre hinweg geschrieben hat, dass er sich immer wieder neu erfunden hat, dass er sich immer treu geblieben ist – und das fasziniert mich.
Aber was hat das alles mit Reisen zu tun, fragt ihr euch vielleicht? Nun, ich finde, dass die Bücher von Andreas Steinhöfel wunderbare Reisebegleiter sind. Sie sind wie kleine Fenster in andere Welten, die uns dazu einladen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Wenn ich zum Beispiel in Berlin unterwegs bin, denke ich oft an Rico und Oskar. Ich stelle mir vor, wie sie durch die Straßen streifen, die Hinterhöfe erkunden und die kleinen Geheimnisse der Stadt entdecken. Und plötzlich sehe ich die Stadt mit ganz neuen Augen.
Genauso ist es mit „Die Mitte der Welt“. Dieses Buch hat mir die Augen für die Schönheit des Einfachen geöffnet. Es hat mich dazu inspiriert, meine Reisen bewusster zu gestalten, die kleinen Dinge wahrzunehmen und mich von den Begegnungen mit anderen Menschen berühren zu lassen. Es geht nicht immer darum, die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern darum, die Atmosphäre eines Ortes aufzusaugen, die Kultur kennenzulernen und sich auf das Abenteuer einzulassen.
Und genau das ist es, was ich euch mit auf den Weg geben möchte: Lasst euch von den Büchern von Andreas Steinhöfel inspirieren! Nehmt sie mit auf eure Reisen, lest sie unterwegs oder einfach nur zu Hause, wenn ihr von euren Abenteuern träumt. Lasst euch von seiner Fantasie beflügeln und entdeckt die Welt mit neuen Augen.
Empfehlungen für eure nächste Reise (mit Steinhöfel im Gepäck!):
Für den Städtetrip nach Berlin:
Packt unbedingt „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ ein. Dieses Buch ist wie ein Stadtplan der etwas anderen Art. Es führt euch zu den versteckten Ecken Berlins, zu den kleinen Läden und Cafés, die man sonst vielleicht übersehen würde. Und wer weiß, vielleicht begegnet ihr ja sogar Rico und Oskar auf ihren Streifzügen durch die Stadt!
Auch wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, ist die „Rico und Oskar“-Reihe perfekt. Sie vermittelt auf spielerische Weise wichtige Werte wie Freundschaft, Toleranz und Mut.
Für die Reise ins Unbekannte:
„Die Mitte der Welt“ ist der ideale Begleiter, wenn ihr euch auf eine Reise begeben wollt, bei der es nicht so sehr um das Ziel, sondern um den Weg geht. Lasst euch von der Geschichte von Phil und seiner Familie inspirieren und öffnet euch für die Begegnungen mit anderen Menschen. Seid offen für Neues und lasst euch von den kleinen Dingen berühren.
Dieses Buch ist besonders empfehlenswert für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich auf der Suche nach ihrer eigenen Identität befinden.
Für den entspannten Urlaub zu Hause:
Die „Paul Vier“-Reihe ist perfekt, wenn ihr einfach mal abschalten und lachen wollt. Diese Bücher sind wie eine warme Umarmung, die euch daran erinnert, wie schön das Leben sein kann – auch wenn es manchmal chaotisch und turbulent zugeht. Ideal für lange Abende auf dem Sofa oder für verregnete Tage im Ferienhaus.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig für die Bücher von Andreas Steinhöfel begeistern. Und vielleicht habt ihr ja jetzt auch eine etwas andere Perspektive auf sein Alter. Es ist nicht nur eine Zahl, sondern die Summe all seiner Erfahrungen, seiner Kreativität und seiner Leidenschaft für das Schreiben.
"Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Fantasie." - Andreas Steinhöfel
Lasst uns also gemeinsam auf diesen fliegenden Teppichen die Welt erkunden! Und vergesst nicht, eure eigenen Geschichten zu schreiben – ob in einem Reisetagebuch oder einfach nur in euren Gedanken.
Bis zum nächsten Mal, eure reiselustige Freundin!
