Wie Bekommt Man Sonnenbrand Schnell Weg
Hallo liebe Reisefreunde! Kennt ihr das Gefühl? Man ist endlich im Urlaub, die Sonne scheint, das Meer ruft und man verbringt den ganzen Tag draußen. Man genießt jede Sekunde, vergisst aber dabei vielleicht, sich ausreichend einzucremen. Zack! Am nächsten Tag die böse Überraschung: Sonnenbrand! Mir ist das auch schon oft genug passiert, und ich habe über die Jahre einige Tricks gelernt, wie man das Brennen und die Rötung schnell wieder loswird. Lasst mich euch meine persönlichen SOS-Tipps verraten!
Die Sofortmaßnahmen: Kühlen, Kühlen, Kühlen!
Das A und O, wenn es um Sonnenbrand geht, ist die Kühlung. Je schneller ihr reagiert, desto besser. Denn die Hitze der Sonne wirkt noch nach, auch wenn ihr euch schon im Schatten befindet.
Kalte Umschläge: Der Klassiker
Ein einfaches, aber effektives Mittel sind kalte Umschläge. Nehmt ein sauberes Tuch, feuchtet es mit kaltem Wasser an und legt es auf die betroffenen Stellen. Achtung: Eiswürfel direkt auf die Haut legen ist keine gute Idee! Das kann zu Erfrierungen führen. Wickelt die Eiswürfel lieber in ein Tuch, bevor ihr sie auflegt. Wechselt die Umschläge regelmäßig aus, sobald sie sich erwärmt haben. Ich finde, das lindert den Schmerz ungemein und hilft, die Haut zu beruhigen.
Kühle Dusche oder Bad: Eine Wohltat
Eine kühle Dusche oder ein Bad (nicht eiskalt!) kann Wunder wirken. Das Wasser sollte angenehm kühl sein, aber nicht so kalt, dass ihr euch verkrampft. Vermeidet es, euch nach dem Duschen abzurubbeln, sondern tupft euch sanft trocken. So reizt ihr die Haut nicht zusätzlich. Wenn ihr badet, könnt ihr dem Wasser noch ein paar Zusätze beifügen, die die Haut beruhigen. Dazu aber später mehr!
Aloe Vera Gel: Mein absoluter Geheimtipp
Aloe Vera ist ein echtes Wundermittel bei Sonnenbrand. Das Gel der Aloe Vera Pflanze wirkt entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend und kühlend. Ich habe immer eine Tube reines Aloe Vera Gel in meinem Reisegepäck. Ihr bekommt es in Apotheken, Drogerien oder online. Tragt das Gel großzügig auf die betroffenen Stellen auf und lasst es einziehen. Ihr werdet sofort eine Linderung spüren. Ich empfehle, das Gel vorher im Kühlschrank zu lagern – das verstärkt den kühlenden Effekt.
Was man innerlich tun kann: Feuchtigkeit und Entzündungshemmer
Nicht nur die äußere Behandlung ist wichtig, sondern auch das, was man seinem Körper von innen zuführt.
Viel Trinken: Hydration ist das A und O
Sonnenbrand entzieht dem Körper Flüssigkeit. Deshalb ist es super wichtig, ausreichend zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Verzichtet auf zuckerhaltige Getränke oder Alkohol, da diese den Körper zusätzlich belasten. Eine gute Hydration hilft der Haut, sich schneller zu regenerieren. Ich trinke dann immer mindestens 2-3 Liter Wasser am Tag.
Entzündungshemmende Ernährung: Von innen heilen
Bestimmte Lebensmittel können helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise:
Omega-3-Fettsäuren: Enthalten in Fisch (Lachs, Makrele), Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen.
Antioxidantien: Enthalten in Beeren, grünem Gemüse, Tomaten und Karotten.
Ich versuche dann immer, meine Ernährung entsprechend anzupassen und viel frisches Obst und Gemüse zu essen.
Schmerzmittel: Wenn es gar nicht anders geht
Wenn der Schmerz sehr stark ist, könnt ihr auch zu Schmerzmitteln greifen. Ibuprofen oder Paracetamol können helfen, die Schmerzen zu lindern und die Entzündung zu reduzieren. Aber Vorsicht: Schmerzmittel sollten nur im Notfall eingenommen werden und nicht zur Dauerlösung werden. Lest die Packungsbeilage sorgfältig durch und haltet euch an die empfohlene Dosierung.
Weitere Hausmittel: Was Oma schon wusste
Es gibt noch einige andere Hausmittel, die bei Sonnenbrand helfen können. Einige davon habe ich selbst ausprobiert und gute Erfahrungen gemacht:
Quarkwickel: Ein altbewährtes Mittel
Quark hat eine kühlende und entzündungshemmende Wirkung. Tragt eine dicke Schicht Quark auf die betroffenen Stellen auf und bedeckt sie mit einem Tuch. Lasst den Quark so lange einwirken, bis er warm und trocken ist. Spült ihn anschließend mit lauwarmem Wasser ab. Die Milchsäure im Quark beruhigt die Haut und hilft, die Rötung zu reduzieren. Achtung: Nicht bei Milchallergie anwenden!
Schwarztee-Umschläge: Beruhigend und entzündungshemmend
Schwarztee enthält Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken und die Haut beruhigen können. Brüht einen starken Schwarztee auf, lasst ihn abkühlen und tränkt dann ein Tuch damit. Legt das Tuch auf die betroffenen Stellen. Die Gerbstoffe im Tee helfen, die Entzündung zu reduzieren und die Haut zu beruhigen. Ich finde, das hilft besonders gut bei juckendem Sonnenbrand.
Gurkenscheiben: Frischekick für die Haut
Gurken haben einen hohen Wassergehalt und wirken kühlend und feuchtigkeitsspendend. Schneidet eine Gurke in dünne Scheiben und legt sie auf die betroffenen Stellen. Lasst sie so lange einwirken, bis sie warm geworden sind. Die Gurke spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut. Außerdem riecht es total frisch und angenehm!
Bäder mit Zusätzen: Entspannung pur
Ein Bad mit bestimmten Zusätzen kann helfen, die Haut zu beruhigen und die Heilung zu fördern. Geeignete Zusätze sind beispielsweise:
Kamille: Wirkt entzündungshemmend und beruhigend.
Haferflocken: Wirken beruhigend und feuchtigkeitsspendend.
Milch: Wirkt beruhigend und feuchtigkeitsspendend (aber Vorsicht bei Milchallergie!).
Gebt die Zusätze einfach ins Badewasser und genießt ein entspannendes Bad. Aber Achtung: Das Wasser sollte nicht zu heiß sein!
Was man unbedingt vermeiden sollte: No-Gos bei Sonnenbrand
Es gibt auch einige Dinge, die man bei Sonnenbrand unbedingt vermeiden sollte, da sie die Situation verschlimmern können:
- Sonne: Klar, oder? Die Haut ist bereits geschädigt, weitere Sonneneinstrahlung macht alles nur noch schlimmer.
- Enge Kleidung: Enge Kleidung reibt auf der Haut und kann sie zusätzlich reizen. Tragt lockere, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle.
- Peelings und aggressive Reinigungsmittel: Diese reizen die Haut zusätzlich und können die Heilung verzögern. Verwendet milde, pH-neutrale Reinigungsmittel.
- Fettige Cremes: Fettige Cremes können die Poren verstopfen und die Wärmeableitung behindern. Verwendet lieber leichte, feuchtigkeitsspendende Lotionen oder Gels.
Wann zum Arzt? Alarmzeichen erkennen
In den meisten Fällen kann man Sonnenbrand selbst behandeln. Es gibt aber auch Situationen, in denen man unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte:
- Starke Blasenbildung: Wenn sich große Blasen bilden, besteht die Gefahr einer Infektion.
- Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit: Diese Symptome können auf einen Sonnenstich oder eine schwere Entzündung hindeuten.
- Starke Schmerzen: Wenn die Schmerzen unerträglich sind, solltet ihr euch ärztlich untersuchen lassen.
- Allergische Reaktion: Wenn ihr nach der Behandlung des Sonnenbrands eine allergische Reaktion (z.B. Juckreiz, Hautausschlag, Atemnot) entwickelt, solltet ihr sofort einen Arzt aufsuchen.
Vorbeugen ist besser als Heilen: Meine Tipps für sonnensichere Reisen
Am besten ist es natürlich, Sonnenbrand von vornherein zu vermeiden. Hier sind meine wichtigsten Tipps für einen sonnensicheren Urlaub:
- Sonnenschutzmittel: Verwendet ein Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30, besser 50). Cremt euch großzügig ein und wiederholt das Eincremen alle zwei Stunden, besonders nach dem Baden oder Schwitzen.
- Mittagssonne meiden: Vermeidet es, euch in der Mittagszeit (zwischen 11 und 15 Uhr) in der prallen Sonne aufzuhalten. Sucht euch ein schattiges Plätzchen.
- Kleidung: Tragt schützende Kleidung, wie z.B. langärmlige Hemden, lange Hosen und einen Hut mit breiter Krempe.
- Sonnenbrille: Schützt eure Augen mit einer Sonnenbrille mit UV-Schutz.
- Lippenpflege: Vergesst nicht, eure Lippen mit einem Lippenpflegestift mit Sonnenschutzfaktor zu schützen.
Ich hoffe, meine Tipps helfen euch dabei, Sonnenbrand schnell wieder loszuwerden oder ihn am besten ganz zu vermeiden. Genießt euren Urlaub und passt gut auf eure Haut auf! Eure Reisebloggerin!
