Wie Erreiche Ich Viele Follower Auf Instagram
Also, mal ehrlich, wer will sie nicht, die begehrte Masse? Die Follower auf Instagram? Ich sag's euch: Eigentlich... niemand. Oder zumindest, nicht so, wie alle tun.
Unpopuläre Meinung, ich weiß. Aber hört mir kurz zu.
Das Follower-Dilemma
Da draußen kursieren ja tausende Ratgeber. "Wie du den Algorithmus knackst!" "10 Tricks für mehr Reichweite!" Bla, bla, bla. Klingt alles superanstrengend. Und ganz ehrlich: Ist es auch.
Der Witz ist doch: Viele wollen einfach nur bestaunt werden. Ein digitales Schulterklopfen. Aber für was eigentlich?
Ich behaupte, der wahre Trick ist, sich selbst treu zu bleiben. Und damit meine ich nicht "authentisch sein" im Instagram-Sinne (also mit Filtern und perfekter Pose). Sondern: Echt sein.
Die Sache mit den Hashtags
#instagood #love #photooftheday #fashion #beautiful. Kennen wir alle, oder? Gefühlt posten 90% der Menschheit dieselben Hashtags. Erreicht man damit wirklich die Zielgruppe? Ich wage es zu bezweifeln. Eher ein digitales Echozimmer.
Ich sage: Vergesst die generischen Hashtags. Findet eure Nische. Seid spezifisch. Wenn ihr ein Foto von eurem Hamster postet, dann bitte #hamsterliebe #nagetierglück oder meinetwegen #flauschigerfreund. Hauptsache, es passt und ist nicht komplett austauschbar.
Der Content-König
Klar, der Inhalt ist König. Aber was bedeutet das wirklich? Heißt das, man muss jeden Tag ein perfektes, inszeniertes Foto posten? Ich finde nicht. Manchmal ist das unperfekte Foto viel interessanter. Ein Schnappschuss aus dem Leben, der echt ist. Der zeigt, wer man wirklich ist. Mit all seinen Ecken und Kanten.
Apropos Content: Videos. Ja, die sind gerade total im Trend. Aber nur, weil alle Videos machen, muss man das noch lange nicht auch tun. Wenn ihr kein Video-Mensch seid, dann lasst es bleiben. Erzwingt nichts.
Und noch etwas: Kooperationen. Klar, kostenlose Produkte sind toll. Aber verkauft euch nicht. Werdet nicht zur wandelnden Werbefläche. Das merken die Leute nämlich. Und dann sind die Follower ganz schnell wieder weg.
Die Interaktion
"Interagiert mit euren Followern!" steht in jedem Ratgeber. Stimmt ja auch. Aber bedeutet das wirklich, dass man jeden Kommentar mit einem Herzchen versehen muss? Oder dass man stundenlang durch die Profile anderer scrollen muss, um fleißig zu liken?
Ich finde: Interagiert, wenn ihr wirklich etwas zu sagen habt. Wenn ihr ein ehrliches Interesse an dem habt, was andere posten. Alles andere ist doch nur Zeitverschwendung.
Die Wahrheit über Follower
Ich sag's mal so: Es gibt Follower und es gibt Follower. Die einen folgen, weil sie euch wirklich interessant finden. Die anderen, weil sie hoffen, dass ihr ihnen zurück folgt. Die dritten, weil sie bei einem Gewinnspiel mitgemacht haben. Und die vierten… Nun ja, die hat man sich vielleicht gekauft. (Psst! Nicht weitersagen!)
Was ich damit sagen will: Die Anzahl der Follower sagt nicht wirklich etwas über eure Qualität aus. Wichtiger ist doch, dass ihr eine Community habt, die euch unterstützt, die mit euch interagiert und die eure Inhalte schätzt.
Meine Unpopuläre Meinung
Vergesst die Jagd nach den Followern. Konzentriert euch auf das, was euch wirklich Spaß macht. Teilt eure Leidenschaft. Seid ihr selbst. Die richtigen Leute werden euch schon finden. Und wer weiß? Vielleicht werden es dann ja doch mehr, als ihr gedacht habt.
Und wenn nicht? Auch egal. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei.
Denn am Ende des Tages sind Instagram und Co. doch nur ein Spielplatz. Und auf dem Spielplatz sollte man vor allem eines: Spaß haben!
