Wie Lange Braucht Man Vom Fernbahnhof Frankfurt Zum Terminal 1
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir reden über Frankfurt Flughafen. Genauer: Die gefühlte Ewigkeit von Fernbahnhof zu Terminal 1. Jeder, der das schon mal erlebt hat, nickt jetzt zustimmend, oder?
Die offiziellen Angaben sind natürlich super. Irgendwas von wegen "wenige Minuten" und "bequemer Anschluss". Klar, bequemer Anschluss, wenn man Usain Bolt heißt und die Gepäckkarre schiebt. Aber für den Rest von uns?
Also, mal Hand aufs Herz: Wer hat das schon in den versprochenen "wenigen Minuten" geschafft? Ich tippe mal, die wenigsten. Und ich behaupte mal ganz frech: Das ist Absicht! (Nein, nicht wirklich, aber es fühlt sich manchmal so an.)
Die Odyssee beginnt
Es fängt ja schon am Fernbahnhof an. Riesig, wuselig, und man muss erstmal den richtigen Ausgang finden. Gefühlt gibt es da mehr Rolltreppen als in einem Kaufhaus zur Weihnachtszeit. Und gefühlt sind die Hälfte davon außer Betrieb. Warum auch nicht?
Dann kommt die Beschilderung. Die ist zwar da, aber irgendwie auch nicht hilfreich. Pfeile, die in alle möglichen Richtungen zeigen. Man folgt dem "Terminal 1" Symbol und landet… woanders. Irgendwo zwischen einem Bäcker und einem Souvenirladen mit überteuerten Frankfurt-Tassen.
Der Tunnel des Grauens
Und dann, oh Gott, der Tunnel. Dieser endlose, leicht abschüssige Tunnel. Der fühlt sich länger an als die A3 von Würzburg nach Frankfurt an einem Freitagnachmittag. Man rollt und rollt und rollt. Und fragt sich, ob man nicht doch falsch abgebogen ist. Ob man vielleicht in einer Zeitschleife gefangen ist. Ob das Ende jemals kommt.
Und dann sind da noch die anderen Reisenden. Die, die mit ihren riesigen Koffern den ganzen Weg blockieren. Die, die in Grüppchen nebeneinander hergehen und sich lautstark unterhalten. Die, die scheinbar ohne Ziel planlos umherirren.
"Entschuldigung, wissen Sie, wo es zum Terminal 1 geht?" - "Äh, keine Ahnung. Ich bin auch verloren."
Klar, ist ja auch logisch.
Die magische Rolltreppe (oder auch nicht)
Nachdem man den Tunnel überlebt hat (Glückwunsch!), kommt die nächste Herausforderung: Die Rolltreppe nach oben. Die ist meistens voll. Und langsam. Sehr langsam. Man steht da, eingequetscht zwischen anderen Reisenden, und wartet. Und wartet. Und wartet.
Und wenn man dann endlich oben ist, hat man das Gefühl, man hätte einen Marathon hinter sich. Die Beine tun weh, der Rücken schmerzt, und man ist schweißgebadet. Und man hat noch nicht mal den Check-in erreicht.
Aber hey, immerhin ist man in Terminal 1. Fast geschafft! (Oder auch nicht, je nachdem, wie lang die Schlange am Check-in ist.)
Meine (leicht übertriebene) Meinung
Ich sage ja nicht, dass die Verantwortlichen böse Menschen sind. Aber ich sage, dass die Zeitangabe vom Fernbahnhof zu Terminal 1 eine dreiste Lüge ist. Eine glatte Unverschämtheit! (Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben.)
Meine "unpopuläre" Meinung: Plant lieber eine halbe Stunde extra ein. Dann seid ihr auf der sicheren Seite. Und könnt euch vielleicht sogar noch einen Kaffee gönnen, bevor der Stress richtig losgeht.
Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja unterwegs den ein oder anderen Mitstreiter, der genauso genervt ist. Gemeinsam leiden verbindet, nicht wahr?
Also, liebe Mitreisende: Nehmt es mit Humor. Lächelt. Und denkt daran: Es könnte schlimmer sein. Ihr könntet am BER sein!
P.S.: Falls jemand eine geheime Abkürzung kennt, bitte verratet sie mir! Ich bin für jeden Tipp dankbar.
