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Wie Lauten Ihre Pronomen Bewerbung


Wie Lauten Ihre Pronomen Bewerbung

Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin meldet sich mal wieder mit einem Thema, das vielleicht im ersten Moment ein bisschen ungewöhnlich klingt, aber mir unglaublich am Herzen liegt: Pronomen. Ja, genau, Pronomen. Vielleicht denkt ihr jetzt: "Pronomen? Was hat das denn mit Reisen zu tun?" Eine ganze Menge, wie ich finde! Lasst mich euch erklären, wie ich dazu gekommen bin, mir überhaupt Gedanken über meine Pronomen zu machen und wie das meine Bewerbungen (und somit indirekt auch meine Reiseerlebnisse!) beeinflusst hat.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als das Thema Pronomen das erste Mal so richtig in mein Bewusstsein gerückt ist. Ich war auf einer Backpacking-Tour durch Südostasien, genauer gesagt in einem kleinen Hostel in Chiang Mai, Thailand. Dort habe ich Menschen aus aller Welt kennengelernt, und irgendwann kam es zu einer Diskussion über Gender und Identität. Eine Person aus Kanada, die sich als non-binär identifizierte, erklärte, dass sie die Pronomen "they/them" verwendet. Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas überfordert. Ich hatte zwar schon davon gehört, aber es nie wirklich verstanden oder aktiv darüber nachgedacht. Ich war in einer Komfortzone des "er" und "sie" gefangen.

Aber diese Begegnung war der Startschuss für einen Denkprozess. Ich begann, mich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, las Artikel, schaute Videos und sprach mit anderen Reisenden. Ich realisierte, dass Geschlecht ein Spektrum ist und dass nicht jeder Mensch sich eindeutig als Mann oder Frau identifiziert. Und dass die Pronomen, die man verwendet, ein wichtiger Teil der eigenen Identität sind.

Zurück in Deutschland, begann ich, mir auch über meine eigenen Pronomen Gedanken zu machen. Ich bin cis-Frau, das heißt, mein bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht stimmt mit meiner Geschlechtsidentität überein. Also verwende ich "sie/ihr". Aber warum sollte ich das nicht auch explizit machen? Warum sollte ich nicht zeigen, dass ich ein Verbündeter der LGBTQIA+ Community bin und dass mir Diversität am Herzen liegt?

Und hier kommt der Punkt, an dem das Ganze auch für meine Bewerbungen relevant wurde. Ich arbeite ja freiberuflich als Reisebloggerin und Fotografin. Das bedeutet, ich muss mich regelmäßig bei verschiedenen Unternehmen und Organisationen bewerben, sei es für Kooperationen, Aufträge oder Reisestipendien.

Warum ich meine Pronomen in Bewerbungen angebe

Es gibt verschiedene Gründe, warum ich mich dazu entschieden habe, meine Pronomen in meinen Bewerbungen anzugeben:

  • Sichtbarkeit und Inklusion: Indem ich meine Pronomen angebe, trage ich dazu bei, das Thema Pronomen zu normalisieren und zu entstigmatisieren. Es ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um eine inklusivere Gesellschaft zu schaffen, in der sich alle Menschen wohl und respektiert fühlen. Es signalisiert, dass ich mir bewusst bin, dass Menschen unterschiedliche Pronomen verwenden und dass ich bereit bin, diese zu respektieren.
  • Solidarität: Ich möchte meine Solidarität mit der LGBTQIA+ Community zeigen. Indem ich meine Pronomen offenlege, zeige ich, dass ich ein Verbündeter bin und dass ich mich für die Rechte von queeren Menschen einsetze.
  • Professionalität und Achtsamkeit: Ich finde, es zeugt von Professionalität und Achtsamkeit, wenn man sich mit dem Thema Diversität auseinandersetzt und das auch in der Kommunikation berücksichtigt. Es zeigt, dass ich über den Tellerrand hinausschaue und dass ich Wert auf eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation lege.
  • Persönlicher Wert: Ehrlicherweise ist es mir auch wichtig, dass Unternehmen und Organisationen, mit denen ich zusammenarbeite, ähnliche Werte vertreten wie ich. Wenn ein Unternehmen sich nicht für Diversität und Inklusion interessiert, dann ist es vielleicht nicht der richtige Partner für mich. Meine Pronomen anzugeben, ist also auch eine Art "Test", um zu sehen, wie ein Unternehmen mit dem Thema umgeht.

Ich weiß, dass es vielleicht nicht für jeden selbstverständlich ist, die Pronomen in einer Bewerbung anzugeben. Vielleicht habt ihr Bedenken, dass es euch Nachteile bringen könnte oder dass es irrelevant für den Job ist. Ich kann diese Bedenken verstehen. Aber ich glaube, dass die Vorteile überwiegen. Und im besten Fall hilft es sogar, die richtigen Partner für meine Arbeit zu finden.

Wie ich meine Pronomen in meinen Bewerbungen angebe

Ich habe verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, um meine Pronomen in meinen Bewerbungen anzugeben:

  • In der E-Mail-Signatur: Das ist die einfachste und unauffälligste Möglichkeit. Ich habe meine Pronomen einfach unter meinen Namen und meine Kontaktdaten hinzugefügt: "Mit freundlichen Grüßen, [Dein Name] (sie/ihr)".
  • Im Anschreiben: Hier kann man es etwas ausführlicher erklären. Zum Beispiel: "Ich schreibe Ihnen, um mich auf die Stelle als [...] zu bewerben. Meine Pronomen sind sie/ihr." Man kann auch kurz erwähnen, warum man es für wichtig hält, die Pronomen anzugeben.
  • Im Lebenslauf: Ich habe meine Pronomen auch schon im Lebenslauf direkt unter meinem Namen angegeben. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn der Lebenslauf das erste ist, was ein potenzieller Arbeitgeber von mir sieht.

Ich habe auch experimentiert mit verschiedenen Formulierungen. Manchmal schreibe ich einfach nur "(Pronomen: sie/ihr)", manchmal "Ich verwende die Pronomen sie/ihr". Es gibt keine "richtige" oder "falsche" Art, es zu machen. Wichtig ist, dass es authentisch und zu dir passt.

Erfahrungen und Reaktionen

Die Reaktionen auf meine Pronomenangabe waren bisher überwiegend positiv. Viele Unternehmen haben sich positiv geäußert und gesagt, dass sie es gut finden, dass ich das Thema anspreche. Manchmal gab es auch Nachfragen, vor allem von Leuten, die mit dem Thema noch nicht so vertraut waren. Aber das war immer eine gute Gelegenheit, um das Thema zu erklären und für mehr Verständnis zu werben. Ich habe noch nie eine negative Reaktion direkt darauf bekommen, was mich sehr freut. Ich glaube, das zeigt, dass sich die Gesellschaft langsam aber sicher in die richtige Richtung bewegt.

Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass es auch Unternehmen gibt, die meine Pronomenangabe negativ bewerten und mich deswegen nicht einstellen. Aber das wäre dann sowieso nicht das richtige Unternehmen für mich. Ich möchte in einem Umfeld arbeiten, in dem ich mich wohlfühle und in dem meine Werte respektiert werden.

Und was das Reisen betrifft? Nun, auch hier hilft mir mein Bewusstsein für Pronomen und Diversität, die Welt offener und respektvoller zu erleben. Ich achte darauf, wie andere Reisende und Einheimische sich vorstellen, welche Pronomen sie verwenden und wie ich sie am besten ansprechen kann. Es ist ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung. Und es ermöglicht mir, authentischere und tiefere Verbindungen zu den Menschen zu knüpfen, denen ich auf meinen Reisen begegne.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel ein bisschen inspirieren und zum Nachdenken anregen. Vielleicht traut ihr euch ja auch, eure Pronomen in euren Bewerbungen oder in eurer Online-Kommunikation anzugeben. Es ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung! Und wer weiß, vielleicht trägt es ja auch dazu bei, dass eure nächste Reise noch schöner und bereichernder wird. In diesem Sinne: Happy travels und bis bald!

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