Wie Oft Darf Man Den Ball Beim Volleyball Berühren
Volleyball! Wer hat's nicht schon mal gespielt? Am Strand, im Garten, in der Halle. Und jedes Mal stellt sich die Frage: Wie oft darf man den Ball eigentlich berühren?
Die offizielle Antwort, die jeder kennt, ist: Drei! Jedes Team hat drei Kontakte, um den Ball übers Netz zu bringen. Okay, kapiert. Aber ist das wirklich alles?
Die glorreichen Drei… und Ausnahmen!
Ja, grundsätzlich stimmt das mit den drei Kontakten. Passen, Pritschen, Baggern – die Klassiker. Aber das Leben wäre ja langweilig, wenn es keine Ausnahmen gäbe, oder?
Denk mal an den Block! Wenn du blockst und den Ball berührst, zählt das nicht als einer deiner drei Kontakte. Super, oder? Du hast also danach immer noch drei Versuche. Vorausgesetzt, der Block war legal. (Ja, es gibt auch illegale Blöcke… eine Geschichte für einen anderen Tag!).
Und dann gibt's noch die "erste Berührung". Manchmal, wenn der Ball so richtig blöd kommt, darf man ihn auch öfter berühren, um ihn zu stabilisieren. Das nennt man dann "Handling Error". Aber Achtung: Das sollte wirklich nur passieren, wenn's anders gar nicht geht. Sonst pfeift der Schiri!
Meine (unpopuläre) Meinung: Mehr ist manchmal mehr!
Okay, jetzt kommt's. Ich finde ja, manchmal sollte man den Ball öfter berühren dürfen. Ja, ich weiß, Blasphemie! Aber mal ehrlich:
Stell dir vor, du spielst am Strand. Der Wind pfeift, der Ball tanzt Samba in der Luft. Du rennst, springst, hechtet… und dann sollst du den Ball mit nur einem Kontakt perfekt zum Mitspieler bringen? Unmöglich!
Ich sage: Gebt uns vier Kontakte! Oder fünf! Oder, noch besser: Lasst uns so lange dran rumfummeln, bis der Ball endlich da landet, wo er hin soll. Hauptsache, es macht Spaß!
Ich weiß, ich weiß. Das würde das ganze Spiel verändern. Strategien würden sich ändern, Taktiken neu erfunden werden. Aber wäre das so schlimm? Mehr Ballberührungen bedeuten doch auch mehr Ballkontrolle, oder? Und mehr Ballkontrolle bedeutet… potenziell spektakulärere Spielzüge!
Ich sehe schon die Schlagzeilen: "Neuer Volleyball-Trend: Endlich Rumfummeln erlaubt!"
Die Wahrheit liegt (wahrscheinlich) irgendwo dazwischen.
Klar, meine Idee mit dem unbegrenzten Ballberührungen ist vielleicht ein bisschen… radikal. Aber der Punkt ist: Volleyball soll Spaß machen. Und manchmal, wenn man sich an die starren Regeln klammert, geht der Spaß verloren.
Also, was tun? Vielleicht ein paar Freundschaftsspiele mit gelockerten Regeln? Oder einfach mal dem Schiri ein Augenzwinkern schenken, wenn man den Ball ausnahmsweise vier Mal berührt hat (psst!).
Hauptsache, wir haben Spaß am Spiel. Und mal ehrlich, wer von uns hat noch nie den Ball versehentlich öfter berührt, als erlaubt? Ich jedenfalls schon. Und ich stehe dazu!
Denkt dran: Volleyball ist ein Spiel. Und Spiele sind dazu da, um Spaß zu machen. Also, geht raus, spielt, lacht – und berührt den Ball, so oft ihr könnt (fast)! 😉
Und falls ihr mal unsicher seid: Fragt einfach den Schiri. Oder noch besser: Googelt es. Aber vergesst nicht: Die wichtigste Regel ist, Spaß zu haben!
In diesem Sinne: Angriff!
P.S.: Und denkt dran, dass beim ersten Kontakt nach einem Block die Drei-Kontakt-Regel wieder von vorne beginnt! Manchmal ist Volleyball komplizierter, als man denkt.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Das "Handling" des Balls muss sauber sein. Doppelte Berührungen (Double Touch) sind in der Regel nicht erlaubt, außer beim ersten Kontakt (wie oben beschrieben) oder beim Block. Also übt fleißig eure Pritschen und Baggers!
Und zu guter Letzt: Vergesst nicht, dass Teamwork das A und O ist. Egal, wie oft ihr den Ball berührt, solange ihr als Team zusammenarbeitet, könnt ihr alles erreichen!
