Wie Oft Darf Man Geblitzt Werden
Stell dir vor, du bist auf der Autobahn, die Sonne scheint, im Radio läuft dein Lieblingslied und… *blitz*! Ein rotes Licht erhellt dein Auto. Autsch. Geblitzt! Die Frage aller Fragen, die danach in jedem Kopf herumspukt: Wie oft darf man das eigentlich?
Es ist ein bisschen wie beim Buffet. Du darfst so oft zum Nachschlag gehen, wie du Hunger hast. Nur, dass die Konsequenzen beim zu schnellen Fahren etwas anders sind als ein voller Bauch. Und auch, dass es hier klare Regeln gibt.
Die Toleranzgrenze und der Punktestand
Bevor wir ins Detail gehen: Es gibt eine gute Nachricht! Die Messgeräte sind nicht perfekt. Darum wird von der gemessenen Geschwindigkeit ein Toleranzwert abgezogen. Meistens sind das 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3% darüber. Das bedeutet, dass du mit etwas Glück vielleicht doch noch glimpflich davonkommst. Stell dir vor, du rast mit 103 km/h an einem Blitzer vorbei. Nach Abzug der Toleranz von 3 km/h bist du nur noch 100 km/h schnell. Puh! Glück gehabt.
Aber zurück zur eigentlichen Frage. Die Antwort ist: So oft, bis dein Punktekonto voll ist. In Flensburg, wo die Punkte gesammelt werden, darf man nämlich maximal 8 Punkte haben. Klingt viel? Ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass schwerwiegende Verstöße direkt mit 2 oder sogar 3 Punkten zu Buche schlagen können. Und ja, das „Buffet“ in Flensburg ist leider nicht kostenlos.
Die magische Grenze: 8 Punkte
Was passiert, wenn du die magische Grenze von 8 Punkten erreichst? Nun, dann heißt es Abschied nehmen vom Führerschein. Und zwar für mindestens 6 Monate. Und das ist kein Spaß mehr. Stell dir vor, du müsstest deinem Chef erklären, warum du plötzlich mit dem Fahrrad zur Arbeit kommst. Oder schlimmer noch, die Kinder zur Kita bringen musst. Autsch! Also, lieber Fuß vom Gas.
Aber keine Panik. Punkte verfallen auch wieder. Je nach Verstoß dauert es zwischen 2,5 und 5 Jahren, bis sie aus dem Register gelöscht werden. Wichtig ist aber: Während dieser Zeit bloß nicht erneut auffallen! Sonst verlängert sich die Tilgungsfrist und es wird noch unangenehmer.
Vom Rasen zum Reflektieren: Der Abbau von Punkten
Wer seine Punkte reduzieren möchte, hat die Möglichkeit, an einem freiwilligen Aufbauseminar teilzunehmen. Kostet zwar Geld und Zeit, kann aber verhindern, dass der Führerschein in Gefahr gerät. Stell dir vor, du sitzt mit anderen „Sündern“ im Seminar und ihr tauscht euch über eure Blitzer-Erlebnisse aus. Vielleicht entstehen dabei sogar Freundschaften… oder zumindest eine gegenseitige Ermahnung, in Zukunft langsamer zu fahren.
Die Kostenfrage: Teurer Spaß
Neben den Punkten in Flensburg drohen natürlich auch Bußgelder. Und die können ganz schön ins Geld gehen. Je nachdem, wie schnell du unterwegs warst, können mehrere hundert Euro fällig werden. Und das ist noch nicht alles. Bei besonders schweren Verstößen drohen sogar Fahrverbote. Das bedeutet, dass du dein Auto für einen bestimmten Zeitraum stehen lassen musst. Und das ist gerade in ländlichen Gebieten oft sehr unangenehm.
"Die Straßenverkehrsordnung (StVO) ist dein Freund – zumindest solange du dich daran hältst."
Also, lieber ein Eis weniger und dafür kein Bußgeld. Denk dran, das Geld kannst du besser investieren. Vielleicht in einen schönen Urlaub oder ein neues Hobby. Oder einfach nur, um deine Familie zu verwöhnen.
Die moralische Komponente: Rücksichtnahme
Abgesehen von den rechtlichen Konsequenzen sollte man auch die moralische Komponente nicht vergessen. Zu schnelles Fahren gefährdet nicht nur dich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Fußgänger, Radfahrer, Kinder… sie alle sind darauf angewiesen, dass wir uns an die Regeln halten. Stell dir vor, du verursachst einen Unfall, weil du zu schnell gefahren bist. Das ist eine Last, mit der du dein Leben lang leben müsstest.
Also, nimm Rücksicht auf andere und fahre vorausschauend. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch entspannter. Und ganz nebenbei sparst du dir auch noch die unnötigen Blitzer-Fotos und die damit verbundenen Konsequenzen.
Fazit: Du darfst so oft geblitzt werden, bis dein Punktekonto voll ist. Aber es ist definitiv nicht ratsam, es darauf ankommen zu lassen. Fahre lieber vorsichtig und rücksichtsvoll. Dann sparst du dir nicht nur Geld und Ärger, sondern trägst auch zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei. Und mal ehrlich, ist es nicht viel schöner, entspannt und sicher ans Ziel zu kommen, als mit rasendem Puls und einem roten Blitz im Rückspiegel?
Und denk daran: Das nächste Mal, wenn du geblitzt wirst, lächle! Vielleicht wird es ja dein neues Profilbild.
