Wie Pinnt Man Leute Auf Snapchat An
Also, mal ehrlich, sind wir uns einig, dass das Anpinnen von Leuten auf Snapchat… irgendwie unnötig ist?
Die Pin-Problematik: Ein stilles Dilemma?
Ich weiß, ich weiß. Es klingt wie ein Luxusproblem. Aber in dieser digitalen Welt der ständigen Benachrichtigungen und endlosen Chats, finde ich, dass das Anpinnen von Kontakten auf Snapchat mehr Stress als Nutzen bringt.
Wer muss wirklich immer ganz oben sein? Und warum?
Ich meine, mal ehrlich. Wenn mir jemand wichtig ist, schreibe ich ihm/ihr sowieso. Da brauche ich keinen visuellen Reminder in Form eines angepinnten Bitmojis, das mich ständig anstarrt.
Oder ist das nur meine persönliche Snapchat-Phobie?
Die Psychologie des Pinning
Vielleicht hat das Anpinnen ja auch tiefere psychologische Gründe. Ist es ein Akt der digitalen Wertschätzung? Ein heimlicher Beweis der Zuneigung in einer Welt der Emojis?
Oder ist es einfach nur ein Weg, den Überblick zu behalten, wer mir wann das letzte Mal ein Foto von seinem Mittagessen geschickt hat?
Ich bin mir da noch unsicher.
Ich erinnere mich an diesen einen Freund, der immer gesagt hat: "Ich pinne nur die Leute an, die ich am wenigsten vergessen darf." Aber was bedeutet das eigentlich?
Bedeutet das, dass alle anderen vergessen werden dürfen?
Die Konsequenzen des Nicht-Pinning
Okay, ich gebe zu. Es gibt Momente, in denen ich kurz davor bin, jemanden anzupinnen. Zum Beispiel, wenn ich ein Gruppenprojekt koordiniere und sicherstellen muss, dass ich die Nachrichten von allen beteiligten Personen im Blick habe.
Aber dann denke ich mir: "Nein! Lass dich nicht unterkriegen! Du bist stark! Du kannst das auch ohne das kleine Pin-Symbol schaffen!"
Und meistens klappt es auch. Meistens.
Es gab da diesen einen Fall, als ich fast einen wichtigen Termin vergessen hätte, weil ich die Person, die ihn mir mitgeteilt hat, nicht angepinnt hatte. Aber das ist eine andere Geschichte… für einen anderen Tag.
Die Unpopularität meiner Meinung
Ich weiß, dass viele Leute das Anpinnen auf Snapchat lieben. Sie schwören darauf, dass es ihr Leben einfacher macht. Sie sagen, es hilft ihnen, organisiert zu bleiben. Sie behaupten, dass es ein unverzichtbares Feature ist.
Aber ich sage: Blödsinn!
Okay, vielleicht nicht ganz Blödsinn. Aber zumindest überbewertet.
Ich finde, es gibt wichtigere Dinge im Leben als die Frage, wer ganz oben in meiner Snapchat-Chatliste steht. Zum Beispiel die Frage, ob ich heute Abend Pizza oder Pasta essen soll.
Das sind die wirklich wichtigen Fragen.
Ein Plädoyer für das Un-Pinning
Deshalb plädiere ich für eine Welt ohne angepinnte Snapchat-Kontakte. Eine Welt, in der jeder gleich behandelt wird. Eine Welt, in der die Reihenfolge der Chats durch puren Zufall oder die Häufigkeit der Nachrichten bestimmt wird.
Eine Welt, in der wir uns nicht von kleinen Pin-Symbolen kontrollieren lassen.
Eine Welt, in der wir einfach… entspannter sind.
Okay, vielleicht ist das etwas utopisch. Aber träumen darf man ja wohl noch, oder?
Also, was meint ihr? Bin ich der Einzige, der das Anpinnen auf Snapchat etwas überbewertet findet? Oder gibt es da draußen noch andere stille Revolutionäre, die sich gegen die Pin-Tyrannei auflehnen?
Lasst es mich wissen. Vielleicht können wir ja eine Anti-Pinning-Bewegung starten. Oder zumindest gemeinsam über unsere Snapchat-Sorgen lachen.
Denn am Ende des Tages ist es ja nur Snapchat. Und das Leben ist zu kurz, um sich über angepinnte Bitmojis zu ärgern.
Oder etwa doch nicht?
Ich bin verwirrt.
Vielleicht pinne ich doch lieber meine Pizza-Bestell-App an. Nur für alle Fälle.
