Wie Viel Kmh Wind Ist Normal
Hallo liebe Reisefreunde! Ich bin’s, eure Lisa, und heute schnacken wir mal über ein Thema, das man beim Reisen oft unterschätzt: Wind. Genauer gesagt: Wie viel km/h Wind ist eigentlich normal? Und warum sollte uns das überhaupt interessieren, wenn wir doch eigentlich nur am Strand liegen und Cocktails schlürfen wollen?
Die Antwort ist einfach: Wind kann unsere Reisepläne ganz schön durcheinanderwirbeln. (Wortspiel beabsichtigt!). Ob es nun die stürmische Fährüberfahrt ist, die uns seekrank macht, der Sandsturm, der uns in der Wüste überrascht, oder einfach nur der kalte Wind, der uns am Meer frösteln lässt – Wind beeinflusst unsere Erlebnisse stärker als man denkt.
Aber lasst uns mal eintauchen in die Welt der Windgeschwindigkeiten. Was bedeutet es, wenn der Wetterbericht 20 km/h Wind vorhersagt? Oder 50 km/h? Und ab wann wird es wirklich ungemütlich?
Die Beaufortskala: Ein hilfreicher Kompass
Um Windgeschwindigkeiten besser einschätzen zu können, hilft uns die Beaufortskala. Die wurde schon im 19. Jahrhundert von Sir Francis Beaufort entwickelt und teilt den Wind in 13 Stärken ein, von Windstille bis zum Orkan. Und das Beste: Man kann die Windstärke anhand von Beobachtungen in der Natur abschätzen, ganz ohne Hightech-Messgeräte!
Windstärke 0: Windstille
Stellt euch vor: Ein See, spiegelglatt wie ein Ententeich. Kein Lüftchen regt sich, der Rauch steigt senkrecht auf. Das ist Windstärke 0, die absolute Windstille. Hier weht kein Hauch von Wind – 0 bis 1 km/h. Perfekt für Fotos mit Spiegelungen im Wasser!
Windstärke 1: Leiser Zug
Jetzt wird’s schon interessanter: Der Rauch treibt leicht ab, das Wasser kräuselt sich ganz sanft. Das ist ein leiser Zug, Windstärke 1, mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 5 km/h. Ideal für einen entspannten Spaziergang am Strand, bei dem die Haare nur minimal im Wind wehen.
Windstärke 2: Leichte Brise
Die Blätter rascheln, man spürt den Wind im Gesicht. Auf dem Wasser bilden sich kleine Wellen. Wir haben eine leichte Brise, Windstärke 2, mit 6 bis 11 km/h. Angenehm erfrischend, besonders an warmen Tagen.
Windstärke 3: Schwache Brise
Jetzt weht der Wind schon etwas stärker. Kleine Fähnchen flattern, Blätter und dünne Zweige bewegen sich. Auf dem Wasser bilden sich kleine, aber deutliche Wellen. Das ist eine schwache Brise, Windstärke 3, mit 12 bis 19 km/h. Hier wird's schon etwas ungemütlicher, wenn man empfindlich ist, aber immer noch gut auszuhalten.
Windstärke 4: Mäßige Brise
Stellt euch vor: Kleine Äste bewegen sich, Staub und loses Papier werden aufgewirbelt. Auf dem Wasser bilden sich kleine Schaumköpfe. Das ist eine mäßige Brise, Windstärke 4, mit 20 bis 28 km/h. Hier solltet ihr eure Hüte festhalten! Viele empfinden das aber noch als angenehm, gerade beim Segeln oder Windsurfen.
Windstärke 5: Frische Brise
Kleine Bäume beginnen zu schwanken, auf dem Wasser bilden sich schon größere Wellen mit vielen Schaumköpfen. Das ist eine frische Brise, Windstärke 5, mit 29 bis 38 km/h. Jetzt wird’s schon etwas rauer, und man sollte sich überlegen, ob man wirklich noch mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte.
Windstärke 6: Starker Wind
Große Äste bewegen sich, Regenschirme sind schwer zu halten. Auf dem Wasser bilden sich größere Wellenberge. Das ist ein starker Wind, Windstärke 6, mit 39 bis 49 km/h. Hier wird’s langsam ungemütlich. Plant lieber einen Tag im Museum ein, anstatt am Strand zu liegen.
Windstärke 7: Steifer Wind
Ganze Bäume bewegen sich, das Gehen gegen den Wind wird beschwerlich. Auf dem Wasser türmen sich die Wellen. Das ist ein steifer Wind, Windstärke 7, mit 50 bis 61 km/h. Hier solltet ihr euch lieber in Sicherheit bringen! Am besten Zuhause bleiben und eine heiße Schokolade trinken.
Ab Windstärke 8: Vorsicht, Sturm!
Ab Windstärke 8 (62 km/h und mehr) wird es gefährlich. Hier brechen Äste von den Bäumen, und es kann zu Schäden an Gebäuden kommen. Bleibt drinnen, vermeidet unnötige Risiken und hört auf die Warnungen der Behörden.
Was bedeutet das für eure Reiseplanung?
Wenn ihr eure Reise plant, solltet ihr den Wind nicht ignorieren! Schaut euch den Wetterbericht genau an und achtet auf die Windvorhersagen. Gerade bei Reisen ans Meer, in die Berge oder in die Wüste kann der Wind eine entscheidende Rolle spielen.
Ein paar Tipps von mir:
- Windsurfen & Segeln: Für diese Sportarten sind Windstärken zwischen 3 und 5 ideal.
- Wandern in den Bergen: Achtet auf Windböen! Gerade in höheren Lagen kann der Wind plötzlich und heftig auffrischen.
- Strandurlaub: Eine leichte Brise (Windstärke 2-3) ist angenehm, aber ab Windstärke 5 kann es schon unangenehm werden, wenn der Sand um die Ohren fliegt.
- Wüstentouren: Informiert euch über die Wahrscheinlichkeit von Sandstürmen. Bei starkem Wind solltet ihr unbedingt in Sicherheit bleiben.
- Fährüberfahrten: Bei starkem Wind kann es zu Verspätungen oder sogar Ausfällen kommen. Informiert euch rechtzeitig bei der Fährgesellschaft.
Fazit: Der Wind ist euer Reisebegleiter – lernt ihn kennen!
Der Wind ist ein natürliches Phänomen, das unsere Reisen beeinflussen kann. Aber mit ein bisschen Wissen und Planung könnt ihr den Wind zu eurem Verbündeten machen und eure Reise noch unvergesslicher gestalten. Und denkt dran: Manchmal ist ein stürmischer Tag auch eine Chance, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Also, liebe Reisefreunde, behaltet den Wind im Auge und lasst euch nicht von ihm überraschen! Und jetzt: Abenteuerliche Reisen und immer eine leichte Brise im Rücken!
Eure Lisa
