Wie Viel Verdient Man Als Fachverkäuferin Im Lebensmittelhandwerk
Also, mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie viel die nette Fachverkäuferin hinter der Wursttheke eigentlich verdient? Ich meine, die Frau, die mit Engelsgeduld erklärt, welcher Käse jetzt wirklich zu welchem Wein passt (obwohl man eigentlich nur 'nen Gouda für's Abendbrot wollte).
Das große Gehaltsrätsel: Lebensmittelhandwerk
Das ist so 'ne Sache, dieses Gehalt. Es ist ja nicht so, dass da riesige Summen fließen. Wir reden hier vom Lebensmittelhandwerk, nicht von der Wall Street. Aber ist es fair? Das ist die eigentliche Frage.
Klar, es gibt Tabellen. Und Tarifverträge. Und blablabla. Aber die Realität sieht oft anders aus. Da hängt's dann vom Chef ab, von der Region, und natürlich davon, wie gut man im Verhandeln ist. Und, ganz ehrlich, wer geht schon freudestrahlend zum Chef und sagt: "Ich hätte gerne mehr Geld!"? Ich jedenfalls nicht.
Was beeinflusst das Gehalt?
Da gibt's einiges. Zum einen die Erfahrung. Wer schon jahrelang Wurst sortiert und Brötchen belegt, verdient in der Regel mehr als die frischgebackene Auszubildende. Logisch, oder?
Dann die Größe des Betriebs. Eine kleine Dorfbäckerei kann oft nicht so viel zahlen wie eine große Supermarkt-Kette mit eigener Backabteilung. Ist leider so. Obwohl, ich persönlich finde ja, dass die Brötchen vom kleinen Bäcker sowieso besser schmecken. (Unpopuläre Meinung, ich weiß!)
Und natürlich die Region. In München verdienen die Leute generell mehr als in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist jetzt keine Raketenwissenschaft.
Aber das Wichtigste ist vielleicht doch die eigene Leistung. Wer freundlich ist, kompetent berät und auch noch die kompliziertesten Kundenwünsche erfüllt, der ist Gold wert. Und das sollte sich auch im Gehalt widerspiegeln.
Die Realität: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
So, jetzt Butter bei die Fische: Was verdient man denn nun wirklich? Es ist schwer, eine genaue Zahl zu nennen, aber man kann sagen, dass das Einstiegsgehalt oft nicht berauschend ist. Da reden wir von vielleicht 1.800 bis 2.200 Euro brutto. Je nach Bundesland und Betrieb.
Mit ein paar Jahren Berufserfahrung kann das dann schon etwas mehr werden. 2.500 bis 3.000 Euro sind durchaus realistisch. Aber reich wird man davon nicht.
Und jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Das ist zu wenig! Findet ihr nicht auch? Diese Leute stehen den ganzen Tag im Laden, beraten Kunden, belegen Brötchen, räumen Ware ein. Das ist ein Knochenjob! Und dafür sollte man anständig bezahlt werden.
"Die Leute im Lebensmittelhandwerk sind die heimlichen Helden des Alltags!"
Mehr Wertschätzung bitte!
Ich finde, wir sollten diese Menschen mehr wertschätzen. Nicht nur mit einem freundlichen Lächeln und einem "Dankeschön", sondern auch mit einem angemessenen Gehalt.
Denn, ganz ehrlich, wer will denn in Zukunft noch im Lebensmittelhandwerk arbeiten, wenn man woanders mehr verdienen kann? Dann gibt's irgendwann nur noch Tiefkühlpizza und Fertigkuchen. Und das will doch keiner, oder?
Also, liebe Arbeitgeber: Zeigt eure Wertschätzung! Zahlt euren Mitarbeitern ein anständiges Gehalt. Es lohnt sich. Denn zufriedene Mitarbeiter sind die besten Mitarbeiter. Und die besten Mitarbeiter machen die besten Brötchen. Und wer will schon schlechte Brötchen?
Und an alle Fachverkäuferinnen im Lebensmittelhandwerk: Ihr seid großartig! Lasst euch nicht unterkriegen. Verhandelt euer Gehalt. Und wenn's nicht klappt, dann sucht euch einen anderen Job. Es gibt genug Bäckereien und Metzgereien, die eure Arbeit zu schätzen wissen. Und die bereit sind, dafür auch zu bezahlen.
Denn am Ende zählt: Wer gute Arbeit leistet, der soll auch gut bezahlt werden. Punkt.
