Wie Viel Verdient Man Als Sozialassistent/in Der Ausbildung
Hallo ihr Lieben! Eure reiselustige Freundin ist wieder da, und heute verlassen wir mal die sonnenverwöhnten Strände und malerischen Bergdörfer für einen Moment, um uns einem Thema zu widmen, das vielleicht nicht direkt mit euren Reiseplänen zusammenhängt, aber dennoch wichtig ist: Wie viel verdient man eigentlich als Sozialassistent/in in der Ausbildung? Ich weiß, klingt erstmal trocken, aber hey, wer weiß, vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen von euch zu einer neuen beruflichen Richtung – oder zumindest zu einem besseren Verständnis für die Menschen, die sich tagtäglich um unsere Gesellschaft kümmern.
Ich habe mich nämlich vor einiger Zeit mit einer Freundin unterhalten, die gerade ihre Ausbildung zur Sozialassistentin macht, und war ehrlich gesagt überrascht, wie vielfältig und anspruchsvoll dieser Beruf ist. Und natürlich kam auch die Frage auf: Lohnt sich das Ganze eigentlich finanziell? Lasst uns also gemeinsam in die Welt der Ausbildungsvergütungen für Sozialassistenten/innen eintauchen!
Die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin: Ein Überblick
Bevor wir uns dem Geld widmen, kurz zum Hintergrund: Die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin ist in der Regel eine schulische Ausbildung, die zwischen zwei und drei Jahren dauert. Sie vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Betreuung und Förderung von Menschen jeden Alters – von Kindern und Jugendlichen über Menschen mit Behinderungen bis hin zu Senioren. Das Arbeitsfeld ist unglaublich breit gefächert, und genau das macht den Beruf so spannend. Man kann in Kitas arbeiten, in Jugendzentren, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, in Seniorenheimen oder auch in Privathaushalten.
Aber Achtung: Die genauen Inhalte und Schwerpunkte der Ausbildung können je nach Bundesland und Schule variieren. Informiert euch also am besten vorab genau, was euch erwartet!
Und was springt dabei raus? Die Ausbildungsvergütung
So, jetzt zum Knackpunkt: Das Geld. Leider ist es so, dass die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin in den meisten Fällen nicht vergütet wird. Ja, ihr habt richtig gelesen. Es handelt sich in der Regel um eine schulische Ausbildung, und dafür bekommt man kein Gehalt. Das ist natürlich erstmal frustrierend, aber lasst uns das Ganze etwas genauer beleuchten.
Es gibt nämlich Ausnahmen von dieser Regel! Und die sind gar nicht so selten, wie man vielleicht denkt.
Ausnahme 1: Die duale Ausbildung
In manchen Bundesländern oder bei bestimmten Trägern wird die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin als duale Ausbildung angeboten. Das bedeutet, dass ihr neben dem Schulbesuch auch praktische Erfahrungen in einem Betrieb sammelt. Und hier kommt die gute Nachricht: Bei einer dualen Ausbildung erhaltet ihr in der Regel eine Ausbildungsvergütung!
Die Höhe der Vergütung ist natürlich unterschiedlich und hängt vom Betrieb, vom Bundesland und vom Ausbildungsjahr ab. Aber als grobe Orientierung kann man sagen, dass ihr im ersten Ausbildungsjahr mit etwa 600 bis 800 Euro brutto rechnen könnt. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr steigt die Vergütung dann in der Regel an.
Achtung: Informiert euch unbedingt im Vorfeld, ob es sich um eine duale Ausbildung handelt und wie hoch die Vergütung ist!
Ausnahme 2: Die praxisintegrierte Ausbildung
Eine weitere Möglichkeit, während der Ausbildung Geld zu verdienen, ist die praxisintegrierte Ausbildung (PiA). Hierbei handelt es sich um eine Form der Ausbildung, bei der ihr von Anfang an in einer Einrichtung arbeitet und gleichzeitig die Schule besucht. Auch hier erhaltet ihr in der Regel eine Vergütung, die ähnlich hoch sein kann wie bei der dualen Ausbildung.
Der Vorteil der praxisintegrierten Ausbildung ist, dass ihr von Anfang an voll in den Berufsalltag eintauchen könnt und wertvolle praktische Erfahrungen sammelt. Das kann euch später den Berufseinstieg erleichtern.
Was tun, wenn die Ausbildung unvergütet ist?
Okay, was aber, wenn ihr eine schulische Ausbildung macht, die nicht vergütet wird? Keine Panik! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu erhalten:
- BAföG: Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist eine staatliche Leistung, die Schülern und Studenten gewährt wird, deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ob ihr BAföG-berechtigt seid, hängt von eurem eigenen Einkommen und Vermögen sowie vom Einkommen eurer Eltern ab.
- Wohngeld: Wenn ihr eine eigene Wohnung habt, könnt ihr unter Umständen Wohngeld beantragen. Das Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Mietkosten.
- Jobben: Viele Auszubildende arbeiten neben der Ausbildung, um ihr Einkommen aufzubessern. Achtet aber darauf, dass der Job nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt und eure Ausbildung nicht darunter leidet.
- Unterstützung durch die Familie: Wenn möglich, könnt ihr eure Familie um finanzielle Unterstützung bitten.
Nach der Ausbildung: Was erwartet euch finanziell?
Kommen wir zum Schluss noch zum Verdienst nach der Ausbildung. Hier gibt es natürlich große Unterschiede, je nachdem, in welcher Einrichtung ihr arbeitet, wie viel Berufserfahrung ihr habt und in welchem Bundesland ihr tätig seid.
Als Berufsanfänger/in könnt ihr mit einem Bruttogehalt von etwa 2.200 bis 2.800 Euro rechnen. Mit zunehmender Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt natürlich steigen.
Wichtig: Das Gehalt ist oft auch tariflich geregelt, insbesondere wenn ihr in einer öffentlichen Einrichtung arbeitet. Informiert euch also, welcher Tarifvertrag für euch gilt und welche Gehaltsstufen es gibt.
Zusatzleistungen und Benefits
Neben dem Gehalt gibt es in vielen Einrichtungen auch Zusatzleistungen, wie zum Beispiel:
- Zuschüsse zur Altersvorsorge
- Weihnachts- und Urlaubsgeld
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Jobticket für den öffentlichen Nahverkehr
- Vergünstigungen bei bestimmten Anbietern
Fazit: Lohnt sich die Ausbildung finanziell?
Die Frage, ob sich die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin finanziell lohnt, ist nicht einfach zu beantworten. Während der Ausbildung müsst ihr in den meisten Fällen auf eine Vergütung verzichten oder euch selbst um finanzielle Unterstützung kümmern. Nach der Ausbildung sind die Gehälter zwar nicht gerade üppig, aber sie ermöglichen ein gutes Auskommen.
Aber: Die wahre Belohnung in diesem Beruf liegt meiner Meinung nach nicht im finanziellen Bereich, sondern in der Möglichkeit, Menschen zu helfen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Wenn ihr also ein Herz für andere Menschen habt und euch für soziale Arbeit begeistern könnt, dann ist die Ausbildung zum Sozialassistenten/zur Sozialassistentin vielleicht genau das Richtige für euch. Und wer weiß, vielleicht reist ihr ja irgendwann als Sozialassistent/in mit euren Klienten um die Welt! 😉
Ich hoffe, dieser kleine Einblick in die Welt der Ausbildungsvergütungen für Sozialassistenten/innen hat euch gefallen. Und denkt daran: Egal für welchen Beruf ihr euch entscheidet, Hauptsache, ihr macht das, was euch Spaß macht und erfüllt! Bis zum nächsten Mal, eure reiselustige Freundin!
