Wieviel Habt Ihr Mit Intervallfasten Abgenommen
Hand aufs Herz: Wieviel habt Ihr mit Intervallfasten abgenommen? Seien wir ehrlich, das Internet ist voll von Erfolgsgeschichten. Von Sixpacks, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Von Hosen, die gefühlt drei Nummern zu groß sind. Und von strahlenden Gesichtern, die einem versichern, dass Intervallfasten die Lösung für alle Probleme ist.
Ich? Nun ja… sagen wir mal so: Meine Waage und ich haben eine komplizierte Beziehung. Wir reden nicht mehr so oft miteinander. Und wenn, dann ist das Gespräch eher angespannt.
Ich habe das Gefühl, die Kilos, die ich durch Intervallfasten "verloren" habe, sind lediglich in eine andere Dimension abgewandert. Vielleicht sind sie gerade in der vierten Dimension und tanzen Polka. Wer weiß das schon?
Die Wahrheit über Intervallfasten (meine Wahrheit, wohlgemerkt)
Okay, okay, ich will ehrlich sein. Ich habe mit Intervallfasten abgenommen. Ein bisschen. Ungefähr so viel, wie man nach einem besonders großzügigen Friseurbesuch an Haaren verliert. Nicht wirklich weltbewegend. Aber hey, immerhin etwas, oder?
Das Problem ist nämlich folgendes: Während des Fastenfensters bin ich ein Heiliger. Ein Mönch. Ein asketischer Guru. Ich trinke Wasser. Und Tee. Und ab und zu auch Luft (die hat ja keine Kalorien, oder?).
Aber sobald das Essensfenster sich öffnet? Apokalypse! Dann verwandle ich mich in ein kleines, gefräßiges Monster. Pizza? Her damit! Pasta? Sofort! Schokolade? Bringt mir den Eimer!
Das "Ich-habe-ja-schon-gefastet"-Syndrom
Kennt ihr das? Dieses Gefühl, dass man sich alles erlauben kann, weil man ja schließlich schon den ganzen Tag gefastet hat? Das ist gefährlich. Sehr gefährlich. Das ist wie… wie einem Hamster zu sagen, er solle den ganzen Tag im Laufrad rennen und ihm dann eine riesige Portion Sonnenblumenkerne vor die Nase zu stellen.
Ich behaupte ja, dass ich durch Intervallfasten nur gelernt habe, wie man noch effizienter und schneller große Mengen an Essen in sich hineinstopft. Ich bin quasi ein Profi im "Schnell-Essen". Vielleicht sollte ich mich bei den Olympischen Spielen anmelden. Es wäre zumindest mal was anderes.
"Intervallfasten ist super! Du musst nur deine Essenszeiten einhalten." - Irgendein Fitness-Guru im Internet.
Ja, super. Wenn das mit dem "Einhalten" nur nicht so schwierig wäre. Für mich ist das ungefähr so, als würde man versuchen, eine Katze in einem Staubsaugerbeutel zu transportieren. Es ist theoretisch möglich, aber praktisch gesehen ein einziges Chaos.
Meine Unbeliebte Meinung
Okay, hier kommt sie: Ich glaube, Intervallfasten ist nicht für jeden. Ich glaube, es ist eine Modeerscheinung. Und ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich damit quälen, obwohl es ihnen eigentlich gar nichts bringt. (Außer vielleicht ein schlechtes Gewissen.)
Ich will hier niemanden verurteilen. Wenn Intervallfasten für dich funktioniert, dann ist das toll! Wirklich! Ich freue mich für dich. Von Herzen. (Während ich hier heimlich ein Stück Kuchen esse.)
Aber ich persönlich habe festgestellt, dass mir eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung (die ich natürlich auch nicht immer schaffe) deutlich besser tun. Und dass ich mich weniger gestresst fühle, wenn ich mir nicht ständig Gedanken darüber machen muss, wann ich was essen darf.
Vielleicht bin ich einfach nicht diszipliniert genug. Vielleicht bin ich zu sehr Genießer. Vielleicht bin ich einfach nur ein hoffnungsloser Fall. Wer weiß das schon? Aber eins ist sicher: Meine Waage und ich, wir bleiben erstmal auf Distanz.
Und Ihr? Erzählt mal! Wie sieht’s bei Euch aus? Erfolgsgeschichten? Frustrationen? Oder seid ihr auch heimliche Kuchen-Esser?
Ich bin gespannt auf eure Antworten. Und keine Sorge, ich werde niemanden verurteilen. (Es sei denn, ihr sagt, ihr habt mit Intervallfasten 50 Kilo abgenommen. Dann werde ich neidisch.)
