page hit counter

Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch


Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch

Der Spruch "Wir können alles. Außer Hochdeutsch." ist in Deutschland und vor allem im süddeutschen Raum ein weit verbreitetes Bonmot. Er fasst humorvoll und mit einem Augenzwinkern die sprachliche Vielfalt Deutschlands zusammen und dient oft als selbstironische Entschuldigung oder Erklärung für Dialektfärbungen im gesprochenen Deutsch. Für Zugezogene, Expats und alle, die sich mit der deutschen Sprache auseinandersetzen, ist es wichtig, diesen Spruch zu verstehen und einzuordnen, um die deutsche Sprachlandschaft besser zu navigieren.

Die Bedeutung des Spruchs

Der Spruch ist nicht wörtlich zu nehmen. Er bedeutet nicht, dass Sprecher bestimmter Dialekte unfähig sind, Hochdeutsch zu sprechen. Vielmehr impliziert er:

  • Dialekt ist Identität: Der Dialekt ist ein wichtiger Teil der regionalen Identität und wird gerne gepflegt. Sprecher identifizieren sich stark mit ihrer Region und ihrem Dialekt.
  • Hochdeutsch als Zweitsprache: Für viele Dialektsprecher ist Hochdeutsch eher eine Zweitsprache oder eine Sprachvariante, die bewusst eingesetzt wird, anstatt die Muttersprache. Im Alltag, mit Familie und Freunden wird oft der Dialekt bevorzugt.
  • Präferenz für den Dialekt: Viele Dialektsprecher bevorzugen es, ihren Dialekt zu sprechen, auch wenn sie Hochdeutsch beherrschen. Der Dialekt ist vertrauter und drückt oft Nuancen und Emotionen besser aus.
  • Humorvolle Untertreibung: Der Spruch ist oft humorvoll gemeint. Er soll nicht arrogant wirken, sondern eher eine selbstironische Akzeptanz der eigenen sprachlichen Besonderheiten ausdrücken.

Der Hintergrund: Die Vielfalt der deutschen Dialekte

Deutschland ist ein Land mit einer beeindruckenden Vielfalt an Dialekten. Diese Dialekte unterscheiden sich stark vom Standarddeutschen (Hochdeutsch) in Aussprache, Wortschatz und Grammatik. Die Unterschiede können so groß sein, dass Sprecher verschiedener Dialekte sich untereinander nur schwer oder gar nicht verstehen können.

Die Entstehung dieser Dialekte ist historisch bedingt. Deutschland war lange Zeit in viele kleine Staaten und Regionen aufgeteilt. Diese Isolation führte zu einer unabhängigen sprachlichen Entwicklung in den jeweiligen Gebieten. Die wichtigsten Dialektgruppen sind:

  • Niederdeutsch (Plattdeutsch): Gesprochen im Norden Deutschlands. Es ist enger mit dem Niederländischen und Englischen verwandt als mit dem Hochdeutschen.
  • Mitteldeutsch: Gesprochen in der Mitte Deutschlands, unterteilt in Westmitteldeutsch (z.B. Rheinisch, Moselfränkisch) und Ostmitteldeutsch (z.B. Thüringisch, Sächsisch).
  • Oberdeutsch: Gesprochen im Süden Deutschlands, unterteilt in Alemannisch (z.B. Schwäbisch, Schweizerdeutsch) und Bairisch (z.B. Bairisch in Bayern und Österreich).

Es ist wichtig zu beachten, dass innerhalb dieser Hauptgruppen noch zahlreiche weitere Dialekte und regionale Varianten existieren. Beispielsweise unterscheidet sich das Schwäbische von Stuttgart erheblich vom Schwäbischen der Schwäbischen Alb.

Hochdeutsch: Die Standardsprache

Hochdeutsch ist die Standardsprache Deutschlands. Sie wird in den Medien, in der Verwaltung und in der Bildung verwendet. Hochdeutsch ist nicht an eine bestimmte Region gebunden, sondern wird von Sprechern aus allen Teilen Deutschlands verstanden. Es entwickelte sich historisch aus verschiedenen Dialekten und wurde durch die Lutherbibel und die Schriftsprache vereinheitlicht.

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch das Hochdeutsch regionale Unterschiede aufweisen kann. So gibt es beispielsweise Unterschiede in der Aussprache (z.B. das "ch" in "ich" oder "ach") und im Wortschatz (z.B. verschiedene Bezeichnungen für ein Brötchen: "Semmel", "Brötchen", "Schrippe").

Der Umgang mit Dialekten für Zugezogene

Für Zugezogene kann der Umgang mit Dialekten eine Herausforderung sein. Hier sind einige Tipps, die helfen können:

  • Offenheit und Geduld: Zeigen Sie Offenheit und Geduld gegenüber Dialektsprechern. Versuchen Sie, den Dialekt als Teil der regionalen Kultur zu akzeptieren und nicht als Hindernis.
  • Nachfragen: Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstehen. Dialektsprecher sind in der Regel bereit, sich verständlicher auszudrücken, wenn Sie darum bitten.
  • Lernen Sie die Grundlagen: Versuchen Sie, einige grundlegende Wörter und Redewendungen des jeweiligen Dialekts zu lernen. Dies zeigt Interesse und Respekt und kann die Kommunikation erleichtern.
  • Kontext beachten: Achten Sie auf den Kontext. Oft hilft der Kontext, die Bedeutung eines Wortes oder einer Redewendung zu erschließen.
  • Nutzen Sie Ressourcen: Es gibt zahlreiche Ressourcen, die Ihnen beim Verständnis von Dialekten helfen können, z.B. Wörterbücher, Online-Kurse und Sprachlern-Apps.
  • Verständnis zeigen: Versuchen Sie zu verstehen, dass Dialektsprecher nicht unbedingt "besser" Hochdeutsch sprechen müssen. Der Dialekt ist ein wichtiger Teil ihrer Identität.
  • Nicht imitieren (anfangs): Vermeiden Sie es, den Dialekt zu imitieren, es sei denn, Sie beherrschen ihn gut. Ansonsten kann es schnell lächerlich oder respektlos wirken.

Dialekt im Berufsleben

Im Berufsleben wird in der Regel Hochdeutsch erwartet, insbesondere in formellen Situationen und im Kontakt mit Kunden. Allerdings kann auch im Berufsleben der Dialekt eine Rolle spielen, vor allem in informellen Situationen und innerhalb des Teams. Es hängt stark von der Unternehmenskultur und der Branche ab, wie viel Dialekt toleriert oder sogar erwünscht ist.

In manchen Branchen, wie z.B. im Handwerk oder in der Gastronomie, ist der Dialekt oft selbstverständlich und wird als Ausdruck von Authentizität und Nähe wahrgenommen. In anderen Branchen, wie z.B. im Finanzwesen oder in der Verwaltung, wird eher auf Hochdeutsch Wert gelegt.

Wichtig: Passen Sie Ihre Sprache der Situation an. In formellen Situationen sollten Sie Hochdeutsch sprechen, während Sie in informellen Situationen auch Ihren Dialekt verwenden können, wenn Sie sich damit wohlfühlen.

Die Zukunft der Dialekte

Die Zukunft der deutschen Dialekte ist ungewiss. Einerseits gibt es eine Tendenz zur Vereinheitlichung der Sprache durch die Medien und die Mobilität der Menschen. Andererseits gibt es aber auch ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung der Dialekte als Kulturgut und als Ausdruck regionaler Identität.

Viele Dialektsprecher versuchen, ihren Dialekt an die nächste Generation weiterzugeben. Es gibt auch Initiativen, die sich für den Erhalt und die Förderung der Dialekte einsetzen, z.B. durch Dialektkurse, Dialektwettbewerbe und Dialektforschung.

Ob die Dialekte in ihrer heutigen Form erhalten bleiben, ist fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass sie sich weiterentwickeln und verändern werden. Aber solange es Menschen gibt, die ihren Dialekt sprechen, werden die Dialekte ein wichtiger Teil der deutschen Sprachlandschaft bleiben.

Der Spruch "Wir können alles. Außer Hochdeutsch." ist also mehr als nur ein Witz. Er ist ein Ausdruck der deutschen Sprachvielfalt und der regionalen Identität. Für Zugezogene ist es wichtig, diesen Spruch zu verstehen und zu respektieren, um sich in der deutschen Sprachlandschaft zurechtzufinden und sich in Deutschland zu Hause zu fühlen.

Fazit: Die Akzeptanz und das Verständnis für Dialekte sind der Schlüssel zur Integration und zum erfolgreichen Leben in Deutschland. Seien Sie offen, neugierig und bereit, Neues zu lernen!

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." - Ludwig Wittgenstein

Dieser Spruch von Wittgenstein unterstreicht die Bedeutung des Verstehens und Sprechens einer Sprache, und im Kontext der deutschen Dialekte bedeutet dies, dass das Verständnis der regionalen Dialekte die Welt des Sprechers erweitert und ihm einen tieferen Einblick in die deutsche Kultur ermöglicht.

Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“: Mit Sprachproblemen an die
www.stuttgarter-zeitung.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Hohenheim: "Wir können alles. Außer Hochdeutsch" - Baden-Württemberg
www.suedkurier.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Nach Wir können alles. Außer Hochdeutsch: Neue Kampagne fürs Land
www.stuttgarter-zeitung.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch "Wir können alles. Außer Hochdeutsch": Baden-Württemberg hat den
www.horizont.net
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch - Wir können Alles außer Hochdeutsch - Boys T-Shirt: Amazon.de: Bekleidung
www.amazon.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles ausser Hochdeutsch -auf bayerisch Männer Premium T
www.spreadshirt.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles außer Hochdeutsch I Bayrisch Männer Premium T-Shirt
www.spreadshirt.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Deutsche Dialekte: Alles außer Hochdeutsch - Erlebnis Sprache
erlebnis-sprache.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch wir können alles außer Hochdeutsch Baumwolltasche | Clothinx
clothinx.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles außer Hochdeutsch I Bayrisch Männer Premium T-Shirt
www.spreadshirt.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch » Jetzt neuer Aufkleber für Stuttgart-21
www.verbloggt.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles außer Hochdeutsch I Bayrisch Männer Premium T-Shirt
www.spreadshirt.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles. Außer Hochdeutsch : r/deutschememes
www.reddit.com
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Petition · Wir können alles. Außer Hochdeutsch. Wir wollen "The Länd
www.change.org
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Hohenheim: "Wir können alles. Außer Hochdeutsch" - Baden-Württemberg
www.suedkurier.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Fotostrecke: „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“: Kuckucksuhr für
www.stuttgarter-zeitung.de
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Wir können alles. Außer Hochdeutsch.
korrekturnachoben.wordpress.com
Wir Koennen Alles Ausser Hochdeutsch Das beste von Wir Können Alles Außer Hochdeutsch
lehrerfortbildung-bw.blogspot.com

ähnliche Beiträge: