Wir Wünschen Euch Einen Schönen 1 Advent
Okay, Leute, mal ehrlich: Wir wünschen Euch einen schönen 1. Advent! Aber... ist das wirklich so? Unpopuläre Meinung: Der 1. Advent ist ein bisschen... stressig, oder?
Der Countdown läuft! (Oder rennt?)
Plötzlich ist alles voll mit Tannenzweigen. Und Zimt! Überall Zimt! Man könnte meinen, die Welt besteht nur noch aus Zimtsternen und Glühwein. Nicht, dass ich was gegen Zimt hätte, aber irgendwann ist auch mal gut, oder? Ich meine, wir haben noch fast einen ganzen Monat bis Weihnachten!
Und dann diese Erwartungshaltung! Alle strahlen, sind besinnlich und backen Plätzchen. Ich hingegen versuche, den halben Weihnachtsbaum, den mein Kater gerade zerlegt hat, wieder zusammenzuflicken. Besinnlichkeit sieht anders aus.
Kerzen, Kitsch und kleine Krisen
Diese Kerzen... wunderschön, ja. Romantisch, klar. Aber auch brandgefährlich! Habe ich die wirklich alle ausgemacht? Ist die Katze nicht gerade an der Tischdecke hochgeklettert? Fragen über Fragen!
Und der Adventskranz! Ein ewiger Kampf gegen Nadeln, die sich überall verteilen. Im Sofa, im Essen, sogar im Laptop! Ich schwöre, ich habe gerade eine unter meiner Kontaktlinse gefunden.
Nicht zu vergessen die Geschenke! Panikartiges Durchforsten des Internets. Was schenkt man Tante Erna? Hat Onkel Herbert nicht schon sieben Paar Socken? Warum ist es so schwer, Leuten eine Freude zu machen?
Adventskalender-Alarm
Oh, der Adventskalender! Die Kinder sind begeistert (für ca. 30 Sekunden). Dann wollen sie sofort das nächste Türchen öffnen. Und das übernächste. Und überhaupt am besten gleich alle!
Und was ist drin? Schokolade! Noch mehr Schokolade! Bald rollen wir alle durch die Gegend. Ich bin ja schon versucht, meinen heimlich mit Chili zu füllen. (Nicht wirklich, aber der Gedanke ist verlockend.)
Die Sache mit der Besinnlichkeit
Alle reden von Besinnlichkeit. Aber wann bitte soll die stattfinden? Zwischen Plätzchen backen, Geschenke suchen und Weihnachtsbaum retten? Ich brauche dringend einen Kurs in "Entspannt durch den Advent".
Ich glaube, die wahre Besinnlichkeit findet man eher, wenn man sich für 15 Minuten in einem dunklen Raum versteckt und versucht, nicht an Weihnachtslieder zu denken. (Tut mir leid, Last Christmas, aber wir brauchen eine Pause.)
Aber hey, ich will ja nicht nur meckern. Der 1. Advent hat ja auch seine schönen Seiten. Zum Beispiel... äh... na ja, vielleicht die Aussicht auf die nächsten drei Adventssonntage?
Ich meine, im Grunde ist es ja schon schön, dass alle ein bisschen netter zueinander sind. Und dass es so viele Lichter gibt. Und dass man ohne schlechtes Gewissen Glühwein trinken kann. Ok, vielleicht ist der 1. Advent doch gar nicht so schlimm. Oder doch?
Glühwein und Gute Vorsätze
Jedenfalls: Wir wünschen Euch trotzdem einen schönen 1. Advent! Genießt die Zeit, lasst euch nicht stressen und vergesst nicht, ab und zu tief durchzuatmen. Und wenn alles zu viel wird: Einfach eine extra Portion Plätzchen essen. Hilft garantiert! (Oder auch nicht. Aber schmeckt gut!)
Vielleicht sollten wir alle einfach beschließen, den Advent dieses Jahr ein bisschen entspannter anzugehen. Weniger Perfektionismus, mehr Spaß. Weniger Druck, mehr Genuss. Wäre das nicht schön?
Vorsatz für den 2. Advent: Keine Nadeln mehr essen. Und vielleicht den Kater vom Weihnachtsbaum fernhalten. Mal sehen, ob das klappt.
In diesem Sinne: Fröhliches Advents-Chaos! Und denkt dran: Es ist nur noch ein Monat bis Weihnachten! (Panik!)
P.S.: Wer mir noch einen guten Geschenktipp für Tante Erna hat, immer her damit!
Ich wünsche Euch allen einen schönen und stressfreien Advent! (Versucht's zumindest!)
