Wird Anakin Skywalker Wieder Gut
Wisst ihr, Leute, es gibt Fragen, die uns nachts den Schlaf rauben. Fragen, die so tief in unserer Seele wurzeln, dass wir einfach keine Ruhe finden, bis sie beantwortet sind. Und eine dieser Fragen, eine Frage, die Galaxien weit entfernt widerhallt, ist: Wird Anakin Skywalker wieder gut?
Ich meine, wir alle kennen die Geschichte. Der süße kleine Anakin, der Podrennen gewinnt, der auserwählte Jedi, der verspricht, das Gleichgewicht in die Macht zu bringen. Und dann… BAM! Dunkle Seite, Sith Lord, der Typ, der *definitiv* nicht mit Sand klarkommt. Aber tief in uns drin, irgendwo zwischen all dem Blasterfeuer und den Lichtschwertduellen, klammern wir uns an die Hoffnung. Die Hoffnung, dass es da noch Gutes gibt. Und ich sage euch: Ja, verdammt noch mal, er wird wieder gut!
Warum ich mir da so sicher bin?
Okay, okay, ich verstehe. Ihr schaut mich an und denkt: "Der Typ hat Kinder getötet! Er hat ganze Planeten in Angst und Schrecken versetzt! Wie soll der jemals wieder ein anständiger Mensch werden?" Und ich sage euch: Habt ihr schon mal versucht, einen Keks aus der Keksdose zu klauen, obwohl ihr genau wisst, dass ihr es nicht dürft? Habt ihr euch dann nicht auch schlecht gefühlt, während ihr den Keks genüsslich verputzt habt? Gut, vielleicht ist Anakin ein paar Nummern größer im "sich schlecht fühlen"-Bereich, aber das Prinzip ist dasselbe!
Ernsthaft, denkt mal darüber nach. Die ganze Zeit, in der Darth Vader durch die Galaxis marschiert und Angst verbreitet, gibt es kleine Momente, in denen ein Fünkchen Anakin durchscheint. Er ist hin- und hergerissen. Er hat Angst. Er ist innerlich zerrissen. Es ist wie mit einem Hund, der einen Schuh zerkaut hat und dann mit gesenktem Kopf dasitzt und weiß, dass er Mist gebaut hat. Nur dass der Schuh in diesem Fall eine ganze Rebellion ist.
Und dann kommt der entscheidende Moment. Der Moment, in dem Luke, sein eigener Sohn, vor ihm steht. Der Moment, in dem er die Wahl hat: weiter der dunklen Seite dienen oder seinem Herzen folgen. Und was tut er? Er wirft den Imperator in den Reaktorschacht! Boom! Redemption Arc komplett!
Die Beweise sind erdrückend!
Lasst uns die Beweise Revue passieren lassen:
- Er rettet seinen Sohn. Nicht nur irgendeinen Sohn, sondern den Typen, der die ganze Zeit versucht hat, das Gute in ihm zu sehen. Das ist so, als würde man seinem schlimmsten Kritiker ein Glas Limonade bringen.
- Er opfert sich selbst, um Luke zu retten. Er stirbt! Für seinen Sohn! Wie viel besser kann man es noch machen?
- Er erscheint als Machtgeist. Und nicht als grummeliger, dunkler Machtgeist, sondern als junger, strahlender Anakin. Das ist die Bestätigung! Die Macht selbst sagt: "Okay, der Typ hat zwar Mist gebaut, aber er hat seine Lektion gelernt."
Ich weiß, ich weiß, einige von euch werden sagen: "Ja, aber er hat so viel Schlimmes getan! Ein paar gute Taten wiegen das nicht auf!" Und darauf antworte ich: Natürlich wiegen sie das nicht einfach so auf! Aber sie zeigen, dass selbst der dunkelste Mensch (oder Sith Lord) die Fähigkeit zur Veränderung hat. Dass es immer Hoffnung gibt. Und dass man selbst nach den größten Fehlern noch die Chance hat, Wiedergutmachung zu leisten.
Es ist wie mit dem Typen, der versehentlich deinen Rasen gemäht hat. Erst bist du sauer, aber dann stellt er dir einen Kasten Bier vor die Tür. Okay, du bist immer noch ein bisschen angepisst wegen des Rasens, aber du schätzt die Geste. Und im Falle von Anakin ist der Kasten Bier, dass er die Galaxis von einem Tyrannen befreit und seinem Sohn das Leben rettet.
Also, lasst uns nicht länger zweifeln. Lasst uns nicht länger im Dunkeln tappen. Anakin Skywalker wurde wieder gut. Er hat es bewiesen. Er hat es sich verdient. Und wir sollten uns alle darüber freuen. Denn seine Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Gut und Böse, sondern eine Geschichte über Hoffnung, Vergebung und die unendliche Macht der Liebe.
Denn am Ende des Tages ist doch das Wichtigste, dass selbst die schlimmsten Schurken eine Chance auf Erlösung haben. Und wenn ein Sith Lord wie Darth Vader sich ändern kann, dann können wir das auch. Lasst uns also alle ein bisschen mehr wie Anakin sein – nicht, was die dunkle Seite angeht, natürlich – sondern was die Fähigkeit zur Veränderung und zur Wiedergutmachung angeht. Und lasst uns nie die Hoffnung aufgeben. Denn wer weiß, vielleicht wartet auch in uns ein kleiner Jedi darauf, ans Licht zu kommen.
"Es ist noch Gutes in ihm. Ich habe es gespürt." - Luke Skywalker
