Wo Befindet Sich Der Feuchtigkeitssensor Beim Trockner Bosch
Hallo liebe Technik-Reisende und Wäsche-Abenteurer! Habt ihr euch jemals gefragt, wo sich dieser kleine, aber oho-wichtige Feuchtigkeitssensor in eurem treuen Bosch-Trockner versteckt? Ich schon! Und glaubt mir, die Suche kann sich anfühlen wie eine kleine Schatzsuche, besonders wenn die Wäsche noch feucht aus dem Trockner kommt, obwohl er schon "fertig" gemeldet hat. Lasst mich euch mitnehmen auf meine Entdeckungsreise durch die Tiefen eines Bosch-Trockners, auf der Suche nach diesem kleinen Helferlein.
Warum ist dieser Sensor eigentlich so wichtig? Nun, der Feuchtigkeitssensor ist das Herzstück eures Trockners, wenn es darum geht, die Wäsche optimal zu trocknen. Er misst, wie feucht die Luft im Inneren des Trockners ist, und passt die Trockenzeit dementsprechend an. Das bedeutet: Keine unnötig lange Trockenzeit, die eure Kleidung strapaziert und Energie verschwendet. Und natürlich, das Wichtigste: Keine klamme Wäsche mehr!
Die Suche beginnt: Wo versteckt sich das Ding?
Bosch, bekannt für seine Qualität und durchdachte Technik, versteckt den Feuchtigkeitssensor natürlich nicht einfach irgendwo. Es gibt ein paar typische Verdächtige, die wir unter die Lupe nehmen müssen. Und keine Sorge, ihr braucht dafür keine Spezialausrüstung. Ein Schraubenzieher und ein bisschen Geduld reichen völlig aus. Bevor ihr loslegt, denkt aber bitte daran: Sicherheit geht vor! Zieht den Stecker des Trockners aus der Steckdose, bevor ihr irgendwelche Wartungsarbeiten durchführt.
Erster Anlaufpunkt: Die Türöffnung
Einer der häufigsten Orte, an denen sich der Feuchtigkeitssensor befindet, ist im Bereich der Türöffnung. Schaut euch den inneren Rand der Türöffnung genauer an. Oft findet man dort zwei kleine, metallische Streifen oder Plättchen. Das sind sie! Diese Streifen stehen in direktem Kontakt mit der Wäsche während des Trocknungsvorgangs. Der Feuchtigkeitssensor misst den elektrischen Widerstand zwischen diesen Streifen. Je feuchter die Wäsche, desto geringer der Widerstand. Daraus schließt der Trockner, wie lange er noch laufen muss.
Manchmal sind diese Streifen durch Flusen oder Kalkablagerungen verunreinigt. Das kann dazu führen, dass der Sensor falsche Werte liefert und die Wäsche eben nicht richtig trocknet. Eine regelmäßige Reinigung dieser Streifen ist daher essentiell. Nehmt einfach ein feuchtes Tuch (keine aggressiven Reinigungsmittel!) und wischt die Streifen vorsichtig ab. Achtet darauf, dass ihr alle Ablagerungen entfernt.
Zweite Spur: Der Flusensieb-Bereich
Ein weiterer Ort, an dem sich der Sensor verstecken kann, ist im Bereich des Flusensiebs. Das Flusensieb ist ja ohnehin ein Bereich, der regelmäßig gereinigt werden muss. Schaut euch auch hier die Umgebung des Flusensiebs genauer an. Manchmal befindet sich der Sensor in der Nähe des Luftkanals, der zum Flusensieb führt. Auch hier kann es sich um metallische Streifen oder Plättchen handeln.
Warum gerade hier? Nun, die Luft, die durch das Flusensieb strömt, ist natürlich sehr feucht, da sie gerade die Feuchtigkeit aus der Wäsche aufgenommen hat. Der Sensor kann also hier sehr gut die Feuchtigkeit messen.
Der Blick ins Innere: Die Heizung
In einigen, vor allem älteren Modellen, kann sich der Feuchtigkeitssensor auch in der Nähe der Heizung befinden. Das ist zwar seltener, aber nicht ausgeschlossen. Um hier nachzusehen, müsst ihr unter Umständen die Rückwand des Trockners öffnen. Aber Achtung! Das solltet ihr wirklich nur tun, wenn ihr euch damit auskennt oder jemanden habt, der sich damit auskennt. Hier können gefährliche Bauteile verbaut sein. Im Zweifelsfall lieber einen Fachmann zu Rate ziehen.
Warum hier? Na klar, die Temperatur der Heizung spielt natürlich auch eine Rolle beim Trocknungsvorgang. Der Sensor kann hier sowohl die Feuchtigkeit als auch die Temperatur messen und so ein noch genaueres Bild vom Trocknungszustand der Wäsche bekommen.
Wenn der Sensor streikt: Was tun?
Was aber, wenn ihr den Sensor gefunden und gereinigt habt, aber die Wäsche immer noch feucht aus dem Trockner kommt? Dann könnte es sein, dass der Sensor defekt ist. In diesem Fall hilft leider nur noch der Austausch. Aber keine Panik! Ein neuer Sensor ist in der Regel nicht teuer und kann relativ einfach selbst eingebaut werden (Anleitungen gibt es im Internet oder beim Hersteller). Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Fachmann beauftragen.
Bevor ihr aber gleich einen neuen Sensor bestellt, solltet ihr noch ein paar andere Dinge überprüfen:
- Ist das Flusensieb wirklich sauber? Ein verstopftes Flusensieb kann die Luftzirkulation behindern und dazu führen, dass die Wäsche nicht richtig trocknet.
- Ist der Trockner überladen? Wenn zu viel Wäsche im Trockner ist, kann die Luft nicht richtig zirkulieren und die Wäsche trocknet ungleichmäßig.
- Ist das richtige Trocknungsprogramm gewählt? Nicht jedes Programm ist für jede Art von Wäsche geeignet.
Wenn ihr all diese Dinge überprüft habt und die Wäsche immer noch feucht ist, dann ist der Sensor wahrscheinlich wirklich defekt. Aber keine Sorge, auch das ist kein Weltuntergang. Mit ein bisschen Glück und Geschick könnt ihr das Problem selbst beheben und eurem treuen Trockner wieder neues Leben einhauchen.
Fazit: Eine kleine Schatzsuche mit großem Nutzen
Die Suche nach dem Feuchtigkeitssensor im Bosch-Trockner kann sich anfühlen wie eine kleine Schatzsuche. Aber sie lohnt sich! Denn wenn ihr wisst, wo sich der Sensor befindet und wie er funktioniert, könnt ihr ihn regelmäßig reinigen und so sicherstellen, dass eure Wäsche immer perfekt getrocknet wird. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch noch andere interessante Dinge im Inneren eures Trockners. Ich drücke euch die Daumen für eure Entdeckungsreise und wünsche euch viel Erfolg bei der Suche! Und denkt immer daran: Vor der Reparatur immer den Stecker ziehen!
Ich hoffe, meine kleine Anleitung hat euch geholfen. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare. Und vergesst nicht, euren Freunden von diesem spannenden Abenteuer zu erzählen! Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Wäsche trocknen!
