Woran Erkennen Sie Ob Die Nebelschlussleuchte Eingeschaltet Ist
Es ist dunkel. Es ist neblig. Und plötzlich leuchtet da etwas ungewöhnlich Rot! Ist es ein UFO? Ein außerirdisches Landegerät? Nein, wahrscheinlich einfach nur die Nebelschlussleuchte vom Auto vor Ihnen. Aber wie erkennt man eigentlich, ob dieses Ding wirklich eingeschaltet ist? Eine Frage, die mehr Leute beschäftigt, als man denkt! Ich erinnere mich an meinen Opa, der immer schimpfte: "Diese verdammten Nebelschlussleuchten! Die blenden ja wie 'ne Diskokugel!"
Das Mysterium der Roten Sonne
Mal ehrlich, wer hat schon mal im Handbuch nachgelesen, wie die Nebelschlussleuchte aussieht? Wahrscheinlich die wenigsten. Die meisten von uns verlassen sich auf ihr Glück, ihren Instinkt – und darauf, dass irgendwann mal ein freundlicher Mensch wild gestikulierend darauf hinweist, dass wir gerade die halbe Autobahn blenden. Aber es gibt subtilere Zeichen, versprochen!
Zuerst einmal: Die Nebelschlussleuchte ist nicht mit dem normalen Rücklicht zu verwechseln. Das Rücklicht leuchtet immer, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist. Die Nebelschlussleuchte ist ein viel helleres, intensiveres Rot. Sie ist so hell, dass sie bei klarem Wetter und Dunkelheit wirklich blendet. Denken Sie an den Unterschied zwischen einer Kerze und einem Suchscheinwerfer.
Das magische Symbol im Cockpit
Der beste Hinweis ist natürlich das Symbol im Cockpit. Aber welches ist das überhaupt? Hier wird es etwas knifflig. Es ist ein orangefarbenes Symbol, das aussieht wie ein Rücklicht, durch das eine Linie geht. Und das Besondere: Die Linie hat einen Knick nach links! Merken Sie sich das: Geknickte Linie = Nebelschlussleuchte! Wenn dieses kleine orangefarbene Symbol aufleuchtet, dann strahlt Ihr Auto hinten wie eine kleine, rote Sonne. Glückwunsch! Oder vielleicht eher: Achtung!
Ich erinnere mich, wie ich einmal panisch versucht habe, dieses Symbol zu finden, während hinter mir ein genervter Autofahrer wild hupte. Es war stockdunkel, ich war auf einer kurvigen Landstraße unterwegs und hatte absolut keine Ahnung, ob ich die Nebelschlussleuchte an oder aus hatte. Es endete damit, dass ich rechts ran gefahren bin und meine Mutter angerufen habe. Sie konnte mir dann per Ferndiagnose erklären, wo das verdammte Symbol versteckt war. Danke, Mama!
Die indirekten Hinweise: Die Reaktion der Anderen
Manchmal ist das Leben einfach: Wenn Ihnen entgegenkommende Autofahrer wild mit der Lichthupe winken, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie etwas falsch machen. Entweder Sie fahren ohne Licht, oder Sie blenden die halbe Welt mit Ihrer Nebelschlussleuchte. Oder beides! Aber keine Sorge, das passiert den Besten. Betrachten Sie es als ein kleines, unfreiwilliges soziales Experiment.
Ein weiterer Hinweis: Beobachten Sie die Autos vor Ihnen. Sehen Sie ein übermäßig helles, rotes Leuchten, das sich im Rückspiegel spiegelt? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass jemand die Nebelschlussleuchte eingeschaltet hat, obwohl es gar nicht neblig ist. In diesem Fall können Sie freundlich aufblenden – oder es einfach ignorieren und sich innerlich über die Inkompetenz der anderen Verkehrsteilnehmer amüsieren. (Psst! Ich mache Letzteres...)
Und natürlich: Fragen Sie! Fragen Sie Ihren Beifahrer. Fragen Sie den netten Tankwart. Fragen Sie Ihre Kinder (vielleicht wissen die es sogar!). Die meisten Leute sind hilfsbereit und freuen sich, wenn sie ihr Wissen weitergeben können. Und wenn nicht, dann haben Sie zumindest eine gute Geschichte für den nächsten Stammtisch.
Die Kunst der Deaktivierung
Das Einschalten der Nebelschlussleuchte ist relativ einfach. Das Ausschalten... Manchmal eine ganz andere Geschichte. Bei vielen Autos ist der Schalter für die Nebelschlussleuchte etwas versteckt oder schwer zu bedienen. Oft muss man den Lichtschalter in eine bestimmte Position drehen und dann noch einen Knopf drücken oder ziehen. Aber keine Panik! Mit etwas Übung wird auch das zur Routine.
Ich erinnere mich an einen Fall, wo eine Bekannte verzweifelt versucht hat, die Nebelschlussleuchte auszuschalten. Sie hat alle Knöpfe gedrückt, an allen Hebeln gezogen und sogar versucht, das Ding mit bloßer Willenskraft auszuschalten. Am Ende hat sie das Auto einfach abgestellt und gehofft, dass sich das Problem von selbst löst. (Hat es natürlich nicht.)
Merke: Die Nebelschlussleuchte ist ein nützliches Werkzeug, aber sie sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Sichtweite wirklich schlecht ist. Als Faustregel gilt: Wenn Sie weniger als 50 Meter weit sehen können, dann dürfen Sie die Nebelschlussleuchte einschalten. Aber denken Sie daran: Sobald sich die Sicht wieder verbessert, sollten Sie sie auch wieder ausschalten. Im Interesse aller anderen Verkehrsteilnehmer und Ihrer eigenen Nerven!
Abschließend lässt sich sagen: Die Nebelschlussleuchte ist ein kleines, aber wichtiges Detail am Auto. Mit etwas Aufmerksamkeit und Übung kann jeder lernen, sie richtig zu bedienen. Und falls nicht: Keine Sorge, es gibt schlimmeres im Leben, als mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte herumzufahren. Hauptsache, Sie kommen sicher ans Ziel!
Und denken Sie daran: Das nächste Mal, wenn Sie im Nebel unterwegs sind und ein besonders helles, rotes Licht sehen, denken Sie an diesen Artikel. Vielleicht müssen Sie dann sogar schmunzeln. Und das ist doch auch schon etwas wert!
"Die Nebelschlussleuchte: Freund oder Feind? Das ist hier die Frage!" - Ein philosophischer Autofahrer
Gute Fahrt!
