Woran Können Sie Erkennen Ob Die Fernlicht Eingeschaltet Ist
Hallo liebe Reisefreunde! Eure Steffi hier, zurück von einem weiteren Roadtrip durch die malerischen Landschaften Europas. Diesmal war ich in den Bergen unterwegs, und da wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig die richtige Beleuchtung am Auto ist – besonders das Fernlicht. Aber mal ehrlich, wer hat schon immer 100% im Blick, ob das Fernlicht wirklich eingeschaltet ist? Ich hab da so meine kleinen Tricks, die ich euch heute verraten möchte, damit ihr sicher und entspannt durch die Nacht kommt. Denn gerade auf unbekannten Strecken ist das A und O!
Das A und O: Die Kontrollleuchte im Cockpit
Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an, denn manchmal übersieht man ja die einfachsten Dinge: Die Kontrollleuchte im Cockpit! Jedes moderne Auto hat eine. Sie ist meistens blau (manchmal auch grün, aber tendenziell eher blau) und zeigt ein stilisiertes Scheinwerfersymbol mit waagerechten Strahlen, die nach links zeigen.
Achtung: Verwechselt die Fernlicht-Kontrollleuchte bloß nicht mit der für das Abblendlicht! Die ist nämlich meistens grün und hat die Strahlen nach unten gerichtet. Wenn ihr also die blaue Leuchte seht, wisst ihr Bescheid: Das Fernlicht ist aktiv!
Diese Kontrollleuchte ist eure erste Anlaufstelle und die zuverlässigste Methode, um festzustellen, ob ihr gerade die Nacht zum Tag macht. Aber was, wenn das Licht im Cockpit zu hell ist oder ihr einfach nicht so gut hingucken könnt? Keine Panik, es gibt noch weitere Möglichkeiten!
Der Blick nach vorn: Seht ihr den Unterschied?
Eine weitere Methode, die ich persönlich sehr gerne nutze, ist der Blick auf die Straße vor mir. Das Fernlicht macht einen enormen Unterschied in der Ausleuchtung aus. Wenn ihr das Fernlicht einschaltet, sollte die Straße plötzlich viel heller und weiter ausgeleuchtet sein.
Denkt daran: Das Fernlicht ist dafür da, die Reichweite eures Abblendlichts deutlich zu erhöhen. Hindernisse, Schilder und vor allem Tiere am Straßenrand sollten viel früher erkennbar sein. Achtet also genau darauf, ob sich die Helligkeit und die Reichweite eurer Sicht deutlich verändern, wenn ihr den Fernlichthebel betätigt.
Mein Tipp: Fahrt mal bei Dunkelheit auf einer wenig befahrenen Strecke und schaltet bewusst zwischen Abblendlicht und Fernlicht hin und her. So bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie groß der Unterschied wirklich ist. Und das hilft euch dann, auch in stressigen Situationen sofort zu erkennen, ob das Fernlicht aktiv ist.
Der Blick in den Rückspiegel: Blendwirkung prüfen
Das ist vielleicht nicht die eleganteste Methode, aber sie kann in bestimmten Situationen sehr hilfreich sein: Beobachtet den Rückspiegel! Wenn ihr das Fernlicht einschaltet, könnt ihr bei einigen Autos eine leichte Blendwirkung im Rückspiegel feststellen. Das gilt vor allem dann, wenn ihr einen Gegenstand oder eine Fläche direkt hinter euch habt, die das Licht reflektiert.
Wichtig: Diese Methode ist nicht immer zuverlässig, da die Blendwirkung von verschiedenen Faktoren abhängt, wie z.B. der Position des Rückspiegels, der Art der Reflektion hinter euch und natürlich der Helligkeit der Umgebung. Aber in Kombination mit den anderen Methoden kann sie ein zusätzlicher Hinweis sein.
Das Gehör: Manchmal verrät es sich selbst
Ok, das ist jetzt vielleicht etwas für die Sound-Fetischisten unter uns, aber bei manchen Autos kann man tatsächlich hören, wenn das Fernlicht ein- oder ausgeschaltet wird. Das liegt daran, dass das Schalten des Fernlichts manchmal ein leises Klicken oder Knacken im Armaturenbrett verursacht.
Aber Achtung: Das ist wirklich von Auto zu Auto unterschiedlich und hängt stark von der Bauart und der Qualität der Schalter ab. Bei modernen Autos mit elektronischen Schaltern ist das Geräusch oft kaum noch wahrnehmbar. Aber wenn ihr ein älteres Auto fahrt, könnte es sich lohnen, mal darauf zu achten.
Die Kombination macht's: Mehrere Sinne nutzen
Wie ihr seht, gibt es nicht die eine perfekte Methode, um sicherzustellen, dass das Fernlicht eingeschaltet ist. Aber wenn ihr mehrere Sinne nutzt und die verschiedenen Anzeichen kombiniert, könnt ihr euch ziemlich sicher sein.
Meine Empfehlung: Achtet vor allem auf die Kontrollleuchte im Cockpit und den Unterschied in der Ausleuchtung der Straße. Wenn ihr dann noch ein Auge auf den Rückspiegel habt und vielleicht sogar ein leises Klicken hört, dann seid ihr bestens gerüstet für die Nachtfahrt!
Und was, wenn das Fernlicht nicht funktioniert?
Das ist natürlich der Worst Case, aber auch darauf sollte man vorbereitet sein. Wenn ihr feststellt, dass euer Fernlicht gar nicht funktioniert, solltet ihr sofort anhalten (an einer sicheren Stelle natürlich!) und die Ursache überprüfen.
Mögliche Ursachen sind:
- Eine defekte Glühbirne: Das ist der Klassiker. Eine neue Glühbirne ist schnell eingebaut (wenn ihr eine dabei habt) oder kann in der nächsten Werkstatt gewechselt werden.
- Eine defekte Sicherung: Auch das ist ein häufiges Problem. Schaut in eurem Handbuch nach, welche Sicherung für das Fernlicht zuständig ist und tauscht sie gegebenenfalls aus.
- Ein defekter Schalter: Das ist schon etwas komplizierter. Hier hilft meist nur der Gang in die Werkstatt.
Wichtig: Fahrt niemals ohne funktionierendes Fernlicht auf unbekannten oder schlecht beleuchteten Strecken! Das ist nicht nur gefährlich für euch selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Im Notfall solltet ihr lieber eine Pause einlegen oder eine andere Route wählen.
Fernlicht richtig nutzen: Rücksichtnahme ist Trumpf
Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis zur richtigen Nutzung des Fernlichts: Denkt immer daran, dass ihr andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden dürft! Sobald euch ein anderes Fahrzeug entgegenkommt oder ihr euch in der Nähe eines anderen Fahrzeugs befindet (auch vor euch!), müsst ihr das Fernlicht ausschalten.
Das ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch eine Frage der Sicherheit. Geblendete Fahrer können die Orientierung verlieren und Unfälle verursachen. Also, seid rücksichtsvoll und schaltet das Fernlicht immer rechtzeitig ab!
Ich hoffe, meine kleinen Tipps helfen euch dabei, eure Nachtfahrten sicherer und entspannter zu gestalten. Und denkt daran: Sicherheit geht immer vor! Also, gute Fahrt und bis zum nächsten Mal!
