Words To November Rain
Mal ehrlich, Leute. November Rain von Guns N' Roses. Ein episches Meisterwerk, oder? Oder...? Vielleicht... ein bisschen langweilig?
Okay, okay, steinigt mich nicht gleich. Ich weiß, ich weiß. Es ist ein Klassiker. Das Gitarrensolo von Slash ist legendär. Die Musikvideos sind... gut, sie sind definitiv etwas. Aber die Lyrics? Lasst uns mal ehrlich sein.
Die Poesie... oder so ähnlich
Klar, Axl Rose kann singen. Keine Frage. Aber was singt er denn da eigentlich? "When I look into your eyes, I can see a love restrained"? Okay, Axl. Ruhig Blut. Ist das Liebe oder ein schlecht sitzender BH?
Und dann kommt die berühmte Zeile: "Nothing lasts forever and we both know hearts can change." Wow. Tiefgründig. Hab ich so noch nie drüber nachgedacht. Danke, Axl! Du hast mir die Augen geöffnet. (Ironie-Smiley hier einfügen).
Ich meine, es ist ja nett, dass er uns an die Vergänglichkeit erinnert. Aber hätte er das nicht in, sagen wir, dreieinhalb Minuten schaffen können? Brauchen wir wirklich fast neun Minuten, um diese Weisheit zu verinnerlichen?
Regen, immer nur Regen
Und dann ist da noch der Regen. November Rain. Natürlich. Es ist ja auch nicht so, dass es im November immer regnet. Das Lied hätte auch "April Sonne" heißen können. Wäre genauso überraschend gewesen.
Versteht mich nicht falsch, ich mag Regen. Er ist beruhigend. Er spült den Dreck weg. Aber nach neun Minuten November Rain brauche ich eher einen Regenschirm für meine Seele. Es ist einfach... zu viel. Zu melancholisch. Zu... regnerisch.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Axl Rose einfach nur einen schlechten Tag hatte, als er den Text geschrieben hat. Vielleicht war ihm der Kaffee ausgegangen. Vielleicht hatte er Streit mit jemandem. Vielleicht hatte er einfach nur einen Regenschirm vergessen.
Wer weiß? Vielleicht ist das ja die geheime Bedeutung hinter dem Lied. Es geht nicht um Liebe oder Verlust. Es geht um den Frust, wenn man ohne Regenschirm im Novemberregen steht. Das wäre zumindest eine Erklärung.
Die ewige Wiederholung
Ein weiterer Punkt: Die Wiederholungen. "Do you need some time, on your own? Do you need some time, all alone?" Ja, Axl, vielleicht. Aber vielleicht brauche ich auch einfach nur, dass das Lied zu Ende ist!
Ich meine, es gibt ja Wiederholungen in Liedern, die funktionieren. Die eingängig sind. Die sich im Kopf festsetzen. Aber in November Rain fühlt sich jede Wiederholung an wie ein kleiner Stich ins Herz. Ein Stich, der sagt: "Das Lied ist noch nicht vorbei. Es wird noch schlimmer."
Ich liebe Guns N' Roses. Ich liebe Sweet Child o' Mine. Ich liebe Paradise City. Aber November Rain... nun ja, es ist kompliziert.
Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich nicht genug Geduld habe. Vielleicht bin ich zu ungeduldig für neunminütige Balladen über Regen und Herzschmerz. Vielleicht sollte ich einfach mal tief durchatmen und die Kunst genießen.
Aber ehrlich gesagt? Ich glaube, ich schalte lieber Sweet Child o' Mine ein und tanze durch die Wohnung. Das ist kürzer. Das ist fröhlicher. Und es erinnert mich nicht daran, dass ich meinen Regenschirm vergessen habe.
Also, liebe Musikliebhaber, verzeiht mir meine blasphemischen Worte. Ich weiß, November Rain ist ein Klassiker. Aber für mich ist es eher... ein langer, regnerischer Tag, an dem ich mir wünsche, ich hätte einen Regenschirm (und ein kürzeres Lied).
Was denkt ihr? Bin ich total verrückt? Oder teilt ihr meine Meinung?
