Worx Landroid M700 Unterschied M700 Plus
Hallo, liebe Gartenfreunde und Technikbegeisterte! Euer reiselustiger Blogger meldet sich heute mal nicht aus fernen Ländern, sondern aus dem heimischen Grün – genauer gesagt, aus dem Reich der Rasenmähroboter. Wer hätte gedacht, dass ich, der Weltenbummler, mal so ins Detail über smarte Gartenhelfer berichten würde? Aber hey, auch ein schöner Garten ist ein Stück Lebensqualität, und nachdem mein Rücken sich nach jahrelangem Rasenmähen lautstark beschwert hat, musste eine Lösung her. Und diese Lösung trug den Namen Worx Landroid. Genauer gesagt, zwei Namen: Worx Landroid M700 und Worx Landroid M700 Plus.
Ihr fragt euch jetzt vielleicht: "Was ist denn da der Unterschied? Sehen doch beide gleich aus!". Und da habt ihr recht, auf den ersten Blick sind sie sich zum Verwechseln ähnlich. Aber wie so oft steckt der Teufel (oder in diesem Fall der Rasenmäher-Engel?) im Detail. Ich habe beide Modelle ausgiebig getestet und möchte euch meine Erfahrungen schildern, damit ihr die richtige Entscheidung für euren Garten treffen könnt. Also, lasst uns eintauchen in die Welt der automatischen Rasenpflege!
Der erste Eindruck: Äußerlichkeiten und Basics
Bevor wir uns den feinen Unterschieden widmen, werfen wir einen Blick auf die Gemeinsamkeiten. Beide Modelle, der M700 und der M700 Plus, sind für Rasenflächen bis zu 700 Quadratmetern ausgelegt. Sie verfügen über die gleiche Schnittbreite (18 cm) und die gleiche Schnitthöhenverstellung (20-60 mm). Beide Landroids navigieren intelligent durch den Garten, umfahren Hindernisse und kehren selbstständig zur Ladestation zurück, wenn der Akku leer ist. Die Installation ist bei beiden Modellen relativ einfach, dank des mitgelieferten Begrenzungskabels und der intuitiven App.
Rein optisch unterscheiden sie sich kaum. Das Gehäuse ist identisch, die Farbgebung auch. Beide wirken solide und gut verarbeitet. Kurz gesagt: Solide Technik, verpackt in einem ansprechenden Design. Aber jetzt kommt der Knackpunkt...
Der feine Unterschied: Die "Plus"-Funktionen
Das "Plus" im Namen des M700 Plus deutet es schon an: Hier gibt es einige zusätzliche Features, die den Unterschied ausmachen. Und diese Features sind es, die letztendlich darüber entscheiden, ob sich der Aufpreis lohnt.
Die App-Steuerung: Mehr als nur ein Startknopf
Sowohl der M700 als auch der M700 Plus lassen sich per App steuern. Aber die App des M700 Plus bietet einige zusätzliche Funktionen, die das Benutzererlebnis deutlich verbessern. So verfügt der M700 Plus über eine präzisere Steuerung, die es ermöglicht, Mähzeiten noch individueller anzupassen. Man kann beispielsweise bestimmte Zonen definieren, in denen der Roboter häufiger mähen soll. Das ist besonders praktisch, wenn man Bereiche im Garten hat, die stärker beansprucht werden, wie zum Beispiel den Bereich um die Terrasse oder den Kinderspielplatz.
Die Sensoren: Intelligenter durch den Garten
Hier liegt meiner Meinung nach der größte Unterschied. Der M700 Plus ist mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet, die ihm helfen, Hindernisse noch besser zu erkennen und zu umfahren. Er verfügt über einen Ultraschallsensor, der Hindernisse wie Bäume, Sträucher oder Gartenmöbel frühzeitig erkennt und so Kollisionen vermeidet. Das schont nicht nur den Roboter, sondern auch die Hindernisse. Der M700 hingegen fährt Hindernisse an und ändert dann seine Richtung. Das kann zwar auch funktionieren, ist aber deutlich weniger elegant und potenziell schädlicher für den Roboter und die Hindernisse.
Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der Neigungssensor. Der M700 Plus kann steilere Hänge bewältigen als der M700. Das ist besonders wichtig, wenn euer Garten nicht ganz eben ist. Der M700 kann bei zu steilen Hängen ins Schleudern geraten oder sogar stecken bleiben, während der M700 Plus hier souveräner agiert.
Die Software: Updates und Weiterentwicklung
Auch in puncto Software hat der M700 Plus die Nase vorn. Er profitiert von regelmäßigen Updates, die die Leistung und die Funktionen des Roboters kontinuierlich verbessern. Worx scheint hier mehr Wert auf die Weiterentwicklung der Software zu legen, was sich in einer besseren Benutzererfahrung und einer höheren Zuverlässigkeit niederschlägt.
Praxiserfahrungen: Im Einsatz im heimischen Grün
Nachdem wir uns die technischen Daten angeschaut haben, kommen wir zum wichtigsten Punkt: Wie schlagen sich die beiden Landroids im Praxiseinsatz? Ich habe beide Modelle mehrere Wochen in meinem Garten getestet und konnte mir so ein detailliertes Bild von ihren Stärken und Schwächen machen.
Der M700 hat seinen Job grundsätzlich gut gemacht. Er hat den Rasen zuverlässig gemäht und ist auch mit den meisten Hindernissen zurechtgekommen. Allerdings musste ich ihn gelegentlich befreien, wenn er sich in einer Ecke festgefahren hatte oder einen etwas größeren Ast übersehen hatte. Die App-Steuerung war in Ordnung, aber die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung waren begrenzt.
Der M700 Plus hingegen hat mich wirklich beeindruckt. Er navigierte souverän durch den Garten, umfuhr Hindernisse elegant und bewältigte auch steilere Hänge problemlos. Die App-Steuerung war intuitiver und bot deutlich mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung. Ich konnte Mähzeiten präzise planen, Zonen definieren und sogar den Roboter aus der Ferne steuern. Einmal habe ich vergessen, die Gartenmöbel vor dem Mähen wegzuräumen. Der M700 Plus hat die Möbel dank des Ultraschallsensors rechtzeitig erkannt und umfahren, ohne sie zu beschädigen. Das hätte der M700 definitiv nicht geschafft!
Fazit: Welcher Landroid ist der richtige für dich?
Die Frage aller Fragen: Welcher Landroid ist nun der bessere? Die Antwort ist, wie so oft: Es kommt darauf an. Wenn du einen kleinen, ebenen Garten ohne viele Hindernisse hast und dir eine einfache Rasenpflege genügt, dann ist der M700 eine solide Wahl. Er ist günstiger als der M700 Plus und erledigt seinen Job zuverlässig.
Wenn du jedoch einen größeren Garten mit vielen Hindernissen und eventuell auch einigen Hängen hast, dann solltest du definitiv zum M700 Plus greifen. Die zusätzlichen Sensoren und die erweiterte App-Steuerung machen ihn zu einem deutlich intelligenteren und komfortableren Rasenmäherroboter. Der M700 Plus bietet ein besseres Benutzererlebnis und ist langfristig die bessere Investition, da er weniger Wartung benötigt und eine längere Lebensdauer hat.
Meine persönliche Empfehlung: Ich habe mich für den M700 Plus entschieden und bin damit sehr zufrieden. Er hat mir nicht nur viel Arbeit erspart, sondern auch meinen Garten in einen grünen Teppich verwandelt. Und das, während ich die Welt erkunde! Also, überlegt euch gut, welcher Landroid am besten zu euren Bedürfnissen passt und genießt die Zeit, die ihr durch die automatische Rasenpflege gewinnt. Vielleicht habt ihr dann ja auch Zeit, die Welt zu bereisen! In diesem Sinne: Happy mowing und bis bald!
P.S.: Egal für welchen Landroid ihr euch entscheidet, denkt daran, das Begrenzungskabel sorgfältig zu verlegen und die App richtig einzustellen. Nur so könnt ihr sicherstellen, dass euer Rasenmähroboter optimal funktioniert und euch lange Freude bereitet!
