Zelda Breath Of The Wild Alle Schreine
Okay, mal ehrlich: Die Zelda: Breath of the Wild Schreine. Wir müssen reden.
120 Schreine? Brauchen wir das wirklich?
Ich meine, klar, klingt episch. 120 Dungeons! Stell dir vor, wie viel Zeit du darin verbringen kannst! Aber war es nicht manchmal...zu viel? Man rennt durch die Welt, sieht einen Hügel, und *bam*, ein weiterer Schrein. Ein bisschen wie Pokémon Go, nur ohne Pikachu, dafür mit mehr Puzzle.
Und hey, ich liebe Puzzles. Aber nach Schrein Nummer 73, wo man wieder Kisten verschieben muss, fragt man sich: War das jetzt wirklich nötig? War das die Kreativität, die wir von Nintendo erwarten?
Die "Eine Prüfung"-Schreine: Meine persönliche Nemesis
Okay, ich gebe zu, einige Schreine waren genial. Die mit den Windrädern, die wo man mit Magneten rumspielen konnte… Aber dann gab es diese „Eine Prüfung“-Schreine. Die, wo man blank zieht, nur mit einer Keule bewaffnet, und gegen einen Mini-Boss kämpfen muss.
Versteht mich nicht falsch, die Herausforderung war gut. Aber nach dem zehnten Mal, wo man von einem Wächter-ähnlichen Ding zu Brei verarbeitet wird, fängt man an, sein Leben zu überdenken. Habe ich wirklich so viel Zeit für Hyrule übrig?
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Schreine eher dazu da waren, die Spielzeit künstlich zu verlängern. So nach dem Motto: "Hier, noch ein Schrein! Viel Spaß beim Lösen. Ach ja, und vergiss nicht, das Master Schwert braucht noch 10 Stunden Schlafzeit."
Die Belohnung: Ist das alles?
Und was bekommt man am Ende? Ein Segenssymbol. Vier davon ergeben einen Herzcontainer oder Ausdauer. Nicht, dass ich das nicht zu schätzen wüsste, aber…war es das wirklich wert?
Ich meine, ich habe epische Schlachten gegen Ganon geschlagen. Ich habe die Welt gerettet! Und alles, was ich dafür bekomme, ist ein halbes Herz mehr? Fühlt sich ein bisschen wie ein schlechter Witz an, oder?
Ich weiß, ich weiß, die Reise ist das Ziel. Aber wenn die Reise aus 120 identisch aussehenden Räumen mit sich wiederholenden Puzzles besteht, dann ist das Ziel vielleicht doch wichtiger, als man denkt.
Und ja, ich habe alle Schreine gemacht. Ich wollte schließlich das komplette Spiel erleben. Aber war es eine Freude? Nicht immer. War es manchmal frustrierend? Absolut. Bereue ich es? Vielleicht ein bisschen.
Die Lösung? Weniger ist mehr
Ich denke, Breath of the Wild 2, oder wie auch immer der Nachfolger heißen mag, könnte sich eine Scheibe davon abschneiden. Lieber weniger Schreine, dafür aber mit mehr Abwechslung und tiefergehenden Geschichten. Oder vielleicht sogar komplett neue Dungeon-Formen!
Stellt euch vor: Jeder Schrein erzählt eine kleine Geschichte. Jeder Raum hat eine einzigartige Atmosphäre. Jede Belohnung ist wirklich etwas Besonderes. Wäre das nicht fantastisch?
Okay, ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau. Breath of the Wild ist trotzdem ein geniales Spiel. Aber diese Schreine…die werden mich wohl noch in meinen Träumen verfolgen. Vor allem die mit den fliegenden Plattformen. Ich hasse fliegende Plattformen!
Also, was meint ihr? Waren die 120 Schreine ein Segen oder ein Fluch? Lasst es mich wissen! Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu dumm für diese Puzzles...
