Zelda Breath Of The Wild Das Pferd Der Könige
Habt ihr euch jemals gefragt, was aus dem Pferd der Könige in Breath of the Wild geworden ist, nachdem König Rhoam… nun ja, ihr wisst schon? Ich meine, Hyrule ist im Chaos, Monster lauern überall, und Zelda ist mit Ganon beschäftigt. Wer kümmert sich da noch um ein Pferd?
Nun, ich habe mir darüber Gedanken gemacht. Sehr viele Gedanken. Und ich bin nicht der Einzige! Denn dieses Pferd, liebe Freunde, ist nicht irgendein Pferd. Es ist ein absolutes Biest. Ein muskelbepackter, dampfender Zug von einem Pferd. Die Rede ist natürlich von Epona in einem völlig anderen, noch epischeren Gewand!
Wie man das königliche Ross findet
Die Suche nach dem königlichen Pferd ist wie eine Schnitzeljagd, aber ohne Schatzkarte (es sei denn, ihr googelt es). Es grast friedlich in der Taobab-Graslandschaft südlich des Plateaus des Beginns. Stellt euch vor: Ihr klettert gerade den Turm hinauf, habt fast einen Herzinfarkt wegen der Bokoblins, und dann, *bam*, da steht es. Majestätisch. Muskulös. Völlig desinteressiert an eurem erbärmlichen kleinen Heldenleben.
Dieses Pferd ist so wild, dass es sich von keinem Waldschrat, Moblin oder Lynel beeindrucken lässt. Die eigentliche Herausforderung ist nicht, es zu finden, sondern es zu zähmen. Glaubt mir, ihr werdet einige Ausdauer-Boost-Essen brauchen. Viel Ausdauer-Boost-Essen. Denkt an Pilzspieße, Honigwaben… alles, was euch länger an diesem tobenden Mustang festhalten lässt!
Und hier beginnt der eigentliche Spaß. Ihr klettert auf seinen Rücken, haltet euch fest, und dann… rodeo! Dieses Pferd wird euch abschütteln wie eine lästige Fliege. Jeder Ausdauer-Boost verlängert eure Zeit im Sattel. Seid darauf gefasst, dass euer Daumen vom ständigen "Beruhigen"-Button-Spammen schmerzt. Aber gebt nicht auf! Die Genugtuung, dieses Prachtexemplar endlich zu zähmen, ist unbezahlbar.
Mehr als nur ein schnelles Reittier
Sobald ihr das königliche Pferd gezähmt habt, werdet ihr feststellen, dass es mehr ist als nur ein schneller Gaul. Es ist ein Statussymbol. Es ist ein Gesprächsthema. Es ist der neidische Blick, den euch jeder Händler zuwirft, wenn ihr an ihm vorbeigallopiert. Und es ist verdammt schnell. Sprechen wir nicht von der Beschleunigung eines Mopeds, sondern von der eines Sportwagens. Bye bye, Bokoblins! Adieu, nervige Echsalfos!
Aber Vorsicht! Dieses Pferd ist nicht für jeden. Es ist eigensinnig. Es ignoriert vielleicht eure Pfiffe. Es entscheidet sich vielleicht, einen gemütlichen Spaziergang zu machen, wenn ihr eigentlich vor einem Lynel fliehen wolltet. Es ist, kurz gesagt, ein bisschen eine Diva. Aber hey, was erwartet man von einem Pferd, das einst Königen gehörte?
Apropos Könige: Stellt euch vor, wie König Rhoam stolz auf diesem Pferd durch Hyrule galoppiert ist. Er hat wahrscheinlich wichtige königliche Angelegenheiten besprochen, während er mit hoher Geschwindigkeit auf dem Rücken seines Lieblingspferdes saß. Vielleicht hat er auch einfach nur die Landschaft genossen. Wir wissen es nicht. Aber es ist schön, sich vorzustellen, dass selbst Könige ihre kleinen Freuden hatten.
Und das bringt uns zu einem wichtigen Punkt: Das Pferd der Könige ist mehr als nur ein praktisches Reittier. Es ist eine Verbindung zur Vergangenheit. Es ist ein Stück Hyrule, das überlebt hat. Und es ist ein Beweis dafür, dass selbst in den dunkelsten Zeiten Schönheit und Hoffnung zu finden sind.
Man könnte sagen, es ist wie ein haariger, vierbeiniger Lichtblick!
Die humorvolle Seite
Lass uns ehrlich sein, es gibt auch eine Menge absurder Momente, die mit diesem Pferd verbunden sind. Zum Beispiel der Versuch, es über winzige Holzzäune zu springen. Oder der Moment, in dem ihr versucht, es in den Stall zu bringen, nur um festzustellen, dass es zu groß für die Tür ist. Und natürlich die endlosen Versuche, ihm einen dummen Namen zu geben (ich habe meins "Donnerbalken" genannt).
Und dann ist da noch die Tatsache, dass euer Link, der legendäre Held, der die Welt retten soll, sich manchmal wie ein tollpatschiger Cowboy benimmt, der versucht, einen wilden Bullen zu reiten. Es ist demütigend. Es ist albern. Und es ist urkomisch.
Aber das ist es, was Breath of the Wild so großartig macht. Es nimmt sich selbst nicht zu ernst. Es erlaubt euch, Spaß zu haben. Es erlaubt euch, mit einem riesigen Pferd über Hyrule zu galoppieren und euch dabei wie ein absoluter Trottel zu fühlen. Und das ist in Ordnung so.
Ein Vermächtnis auf vier Hufen
Letztendlich ist das Pferd der Könige mehr als nur ein Pixelhaufen. Es ist ein Charakter. Es ist ein Symbol. Es ist ein Freund (naja, vielleicht ein widerwilliger Freund). Es ist eine Erinnerung daran, dass selbst in einer postapokalyptischen Welt voller Monster und Chaos noch Raum für Abenteuer, Humor und ein bisschen königlichen Glanz ist.
Also, das nächste Mal, wenn ihr durch Hyrule streift, haltet Ausschau nach diesem prächtigen Ross. Zähmt es. Reitet es. Und gebt ihm einen dummen Namen. Denn das Pferd der Könige verdient es, in vollen Zügen genossen zu werden. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch eine neue Seite an euch selbst. Eine Seite, die gerne mit einem muskelbepackten Pferd in den Sonnenuntergang reitet.
