Zelda Breath Of The Wild Insekten Fangen
Habt ihr euch jemals gefragt, was Link so treibt, wenn er nicht gerade Ganon vermöbelt oder Prinzessin Zelda aus dem nächsten Schlamassel rettet? Ich sag’s euch: Insekten jagen! Ja, richtig gelesen. Unser Held, der Hylianer-Krieger, verbringt einen nicht unerheblichen Teil seiner Zeit in Breath of the Wild damit, Käfer und Schmetterlinge zu fangen.
Die Jagd beginnt: Ein unerwarteter Zeitvertreib
Am Anfang denkt man sich vielleicht: "Okay, das ist halt so ein Crafting-Ding. Braucht man halt für irgendwelche komischen Tränke." Aber je länger man spielt, desto mehr realisiert man: Link ist ein regelrechter Insektenfanatiker. Er schleppt sich durch hohes Gras, klettert auf Bäume, um ja keinen Kühnling zu verpassen und schleicht sich an Schmetterlinge heran, als wären es ausgewachsene Stalbokblins.
Und die Geräusche! Jedesmal, wenn Link einen Kühnling schnappt, kommt ein kleines triumphierendes Jauchzen. Als hätte er gerade das Master-Schwert gezogen, dabei war es nur ein Käfer, der wohlmöglich stinkt.
Der Käfer als Währung?
Klar, die Insekten sind nützlich. Sie sind Zutaten für Elixiere, die Link unverwundbar machen, seine Ausdauer erhöhen oder ihn sogar schneller rennen lassen. Aber mal ehrlich, wer hat sich noch nie gefragt, ob Link nicht einfach nur Spaß daran hat? Er könnte ja auch einfach Äpfel essen. Oder Fleisch braten. Aber nein, lieber den ganzen Tag im Wald rumschleichen und Schleichwürmchen fangen.
Und dann sind da noch die Händler! Da kommt man mit einem Sack voll glitzernder Edelsteine an und will sich eine neue Rüstung kaufen. Aber nein, die wollen lieber Käfer! "Ich gebe dir 50 Rubine für fünf Kühnlinge!" denkt man sich: "Was? Die sind mehr wert als Gold?" In Hyrule hat halt jeder seine Prioritäten.
"Habt ihr ein paar von diesen...äh...Glühwürmchen?" - Ein typischer Händler in Breath of the Wild
Manchmal hat man das Gefühl, Link betreibt eine regelrechte Insektenfarm. Er kennt jeden Winkel der Karte, wo die seltensten Arten vorkommen. Er weiß genau, wann und wo die Blitzkäfer schlüpfen. Er ist der ultimative Insekten-Insider von Hyrule.
Insekten-Momente zum Schmunzeln
Es gibt so einige Momente, in denen man sich einfach nur an den Kopf fasst. Da will man gerade ein episches Foto von sich und einem Drachen schießen und im Hintergrund sieht man Link, wie er einen Sonnenlibelle fängt. Oder man ist gerade dabei, eine Basis von Bokblins auszuräuchern und plötzlich rennt Link weg, weil er einen seltenen Schmetterling entdeckt hat.
Besonders witzig wird es, wenn man versucht, sich an Insekten heranzuschleichen, während es regnet. Dann rutscht Link ständig aus und der Käfer ist natürlich weg. Da fragt man sich schon, ob er das mit Absicht macht, nur um uns zu ärgern.
Mehr als nur Crafting: Eine versteckte Leidenschaft
Vielleicht ist das Insektenfangen in Breath of the Wild ja auch eine Metapher. Vielleicht will uns das Spiel sagen, dass man auch in den schwierigsten Zeiten die kleinen Dinge im Leben genießen soll. Dass man sich Zeit nehmen soll, um die Natur zu bewundern und die Schönheit eines einfachen Schmetterlings zu erkennen.
Oder vielleicht ist Link einfach nur ein bisschen verrückt. Wer weiß das schon? Fakt ist: Das Insektenfangen in Breath of the Wild ist mehr als nur ein nettes Feature. Es ist ein fester Bestandteil des Spielerlebnisses, der uns zum Lachen bringt, uns überrascht und uns vielleicht sogar ein bisschen zum Nachdenken anregt.
Also, wenn ihr das nächste Mal durch Hyrule streift, vergesst nicht, eure Augen offen zu halten. Vielleicht entdeckt ihr ja auch eine neue Leidenschaft für Käfer und Schmetterlinge. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja auch zum ultimativen Insekten-Experten von Hyrule. Nur übertreibt es nicht mit dem Kühnling-Sammeln, sonst denkt noch jemand, ihr seid besessen!
