Zelda Breath Of The Wild Krog Wald
Okay, lasst uns mal ehrlich sein. Der Krog-Wald in Breath of the Wild? Ein bisschen… überbewertet, oder? Ich meine, ja, er ist hübsch. Und ja, das Master-Schwert ist da. Aber Leute, wirklich?
Ich weiß, ich weiß. Das ist vermutlich eine unpopuläre Meinung. Jeder liebt den Krog-Wald! Es ist so mystisch! So friedlich! Die kleinen Krogs sind so niedlich! Bla bla bla.
Aber ich sage: War da mal jemand wirklich gerne drin? Ich mein, erinnert ihr euch an eure erste Begegnung? Ihr stolpert rein. Alles ist neblig. Man hat das Gefühl, beobachtet zu werden.
Plötzlich: Spiel vorbei! Zurück zum Anfang des Waldes. Toll. Nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Bis man endlich kapiert, dass man dem kleinen verdammten Glühwürmchen folgen muss.
Und was dann? Ein endloses Labyrinth aus Baumwurzeln und dieser permanenten Angst, einen falschen Schritt zu tun. Danke, aber ich verbringe meine Zeit lieber damit, Bokoblins mit Kochtöpfen zu bewerfen.
Die Sache mit den Krogs
Und die Krogs selbst? Süß? Ja, vielleicht auf den ersten Blick. Aber mal ehrlich, nach dem 50sten "Yahaha! Du hast mich gefunden!" verliert das Ganze seinen Charme.
Und dann sind da noch die 900 verdammten Krog-Samen. 900! Wer hat sich das bitte ausgedacht? Ich liebe Breath of the Wild wirklich, aber dieses Sammeln ist einfach nur… Strafarbeit.
Brauchen wir wirklich mehr Taschenplätze? Ja, natürlich. Aber muss es dafür 900 Mini-Rätsel geben, die sich anfühlen, als wären sie direkt aus der Hölle der repetitiven Videospielmechaniken entsprungen?
Das Master-Schwert: Fluch oder Segen?
Okay, das Master-Schwert ist cool. Klar. Aber auch hier: War der Weg dorthin wirklich so erfüllend? Erst muss man genug Herzen haben. Und wenn man nicht genug hat, muss man sich temporär mit Essensboosts vollstopfen.
Dann kommt dieser komische Test. Wo man seine Ausrüstung einbüßt und gegen Horden von Monstern kämpfen muss. Ohne die Möglichkeit, sich vernünftig zu heilen. Super!
Und das Master-Schwert selbst? Es ist nicht mal permanent "an". Nach einer Weile muss es sich aufladen. Wie eine billige Batterie aus dem Supermarkt. Da erwarte ich von einem legendären Schwert ehrlich gesagt mehr.
Ich sage nicht, dass der Krog-Wald komplett schlecht ist. Er hat seine Momente. Die Musik ist schön. Die Atmosphäre ist einzigartig. Und es ist definitiv ein wichtiger Teil der Breath of the Wild-Erfahrung.
Aber manchmal frage ich mich, ob wir nicht alle ein bisschen zu verklärt auf diesen Ort schauen. Vielleicht ist er einfach nur… ein bisschen nervig.
Alternativen zum Krog-Wald-Hype
Es gibt so viele andere tolle Orte in Breath of the Wild! Warum also die ganze Zeit im Krog-Wald abhängen? Geht doch lieber zum Hylia-See und kämpft gegen einen Hinox. Oder erklimmt den Todberg und genießt die Aussicht.
Sucht nach versteckten Schreinen. Entdeckt neue Rezepte. Stellt euch einem Leunen im Nahkampf. Es gibt so viel zu tun!
Vielleicht ist es nur meine persönliche Abneigung gegen enge, verwirrende Wälder. Vielleicht bin ich einfach kein spiritueller Mensch. Vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen… genervt von den Krogs.
Aber ich glaube, ich bin nicht allein. Es gibt bestimmt noch andere Spieler da draußen, die den Krog-Wald nicht so toll finden, wie alle anderen. Traut euch, es zuzugeben!
Lasst uns gemeinsam die wahren Schätze von Breath of the Wild feiern. Und lasst den Krog-Wald… einfach Wald sein.
Okay, ich erwarte jetzt eure wütenden Kommentare. Aber ich stehe zu meiner Meinung. Der Krog-Wald ist okay. Aber nicht mehr als das. Punkt.
