Zelda Breath Of The Wild Maronus Karte
Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen über Krog-Nüsse reden. Genauer gesagt, über Maronus' Karte in Breath of the Wild. Ist es nur mir so gegangen, oder ist diese Karte irgendwie… überbewertet?
Ich meine, klar, die Idee ist toll. Sammle alle 900 Krogs und erweitere deinen Inventar bis zum geht nicht mehr. Wer will das nicht? Mehr Platz für Schwerter! Mehr Platz für Schilde! Mehr Platz für… Äpfel, weil man nie genug Äpfel haben kann, richtig?
Aber 900? Neunhundert! Das ist eine Zahl, die so absurd hoch ist, dass sie schon fast lächerlich ist. Ich habe das Gefühl, die Entwickler haben sich gedacht: "Lasst uns eine riesige, offene Welt machen und sie dann mit so vielen Sammelobjekten füllen, dass die Spieler ihr Leben damit verbringen, jeden einzelnen zu suchen."
Und Maronus? Der arme Kerl steht da immer an den gleichen Stellen rum und jammert. "Oh, meine Krog-Nüsse sind weg!" Ja, Maronus, sind sie. Wie bei den letzten 899 Malen auch. Ich liebe ihn ja, aber irgendwann nervt es einfach.
Die Sucht nach Perfektion
Ich gestehe, ich bin auch in die Falle getappt. Ich habe Stunden damit verbracht, jeden Winkel von Hyrule zu durchkämmen. Ich habe Videos angeschaut, Karten studiert, mich mit anderen Spielern ausgetauscht. Alles nur, um diese verdammten Nüsse zu finden. Es war eine Sucht. Eine süße, kleine, grüne Sucht.
Aber dann, irgendwann, hatte ich genug. Ich hatte genug Platz für meine Waffen. Ich hatte genug Platz für meine Schilde. Brauchte ich wirklich noch mehr? Musste ich wirklich jeden einzelnen Krog finden, um das Spiel "richtig" zu spielen?
Meine Antwort: Nein! Absolut nicht!
Unpopuläre Meinung incoming!
Hier kommt die unpopuläre Meinung, auf die ihr alle gewartet habt: Die Jagd nach allen 900 Krogs ist Zeitverschwendung. Es ist nicht nötig, es ist nicht lohnend, und es macht das Spiel nicht unbedingt besser. Im Gegenteil, es kann sogar Spaß rauben.
Ich weiß, ich weiß. Einige von euch werden jetzt sagen: "Aber es geht doch um die Herausforderung! Es geht darum, alles im Spiel zu entdecken!" Und das ist ja auch alles schön und gut. Wenn ihr Spaß daran habt, bitte, macht weiter.
Aber ich persönlich ziehe es vor, meine Zeit mit anderen Dingen zu verbringen. Mit dem Besiegen von Ganon. Mit dem Erkunden neuer Gebiete. Mit dem Kochen von seltsamen Gerichten, die mir im nächsten Moment das Leben retten oder mich vergiften. Mit dem Verprügeln von Bokoblins mit einem Kochlöffel.
Das sind die Dinge, die Breath of the Wild für mich ausmachen. Nicht das zwanghafte Sammeln von kleinen, goldenen Häufchen.
Die Belohnung? Eher so meh...
Und ganz ehrlich, die Belohnung für das Sammeln aller 900 Krogs ist auch nicht gerade berauschend. Eine goldene Kackwurst? Wirklich? Ich meine, ich verstehe den Humor, aber irgendwie fühlt es sich trotzdem wie eine Verarschung an. Nach hunderten von Stunden des Suchens und Findens bekommt man eine virtuelle goldene Kackwurst. Danke, Nintendo. Sehr witzig.
Vielleicht ist es auch nur meine persönliche Meinung. Vielleicht bin ich einfach nur faul. Aber ich finde, es gibt so viele andere tolle Dinge in Breath of the Wild zu tun, dass man seine Zeit nicht mit der Jagd nach allen Krogs verschwenden muss. Genießt das Spiel! Entdeckt die Welt! Habt Spaß! Aber lasst euch nicht von Maronus und seinen Krog-Nüssen in den Wahnsinn treiben.
"Das Leben ist zu kurz, um nach 900 Krogs zu suchen." - Jemand Schlaues (vermutlich)
Und falls ihr trotzdem alle Krogs finden wollt: Viel Glück! Ihr werdet es brauchen. Und vergesst nicht, mir Bescheid zu sagen, wenn ihr die goldene Kackwurst endlich in den Händen haltet. Ich bin gespannt, ob ihr es bereut.
Also, was meint ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere Spieler, die sich auch denken: "900 Krogs? Nein, danke!"
