Zelda Breath Of The Wild Pferde Zähmen
Hallo liebe Abenteurer und Hyrule-Reisende! Eure treue Bloggerin, Sarah, meldet sich zurück aus dem Land der endlosen Möglichkeiten, der schwebenden Inseln und natürlich, der wilden Pferde: Hyrule! Heute nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise – eine Reise, bei der es nicht um das Bezwingen von Monstern oder das Lösen kniffliger Rätsel geht (obwohl das auch dazugehört!), sondern um etwas viel Befriedigenderes: das Zähmen eines eigenen Pferdes in The Legend of Zelda: Breath of the Wild.
Ich weiß, viele von euch sind vielleicht schon fleißig dabei, die Welt zu retten und Ganon den Garaus zu machen. Aber nehmt euch einen Moment Zeit, um innezuhalten und das Abenteuer wirklich zu erleben. Und was gibt es Besseres, als mit einem treuen Ross an eurer Seite durch die weiten Ebenen zu galoppieren? Ich verspreche euch, es ist ein ganz anderes Gefühl als das ständige Teleportieren!
Die Suche nach dem perfekten Wildpferd
Bevor wir uns ans Zähmen machen, müssen wir erstmal ein passendes Pferd finden. Hyrule ist voll davon, aber nicht alle sind gleich. Manche sind scheu und ängstlich, andere mutig und wild. Und natürlich gibt es Unterschiede in Farbe, Größe und Ausdauer.
Wo findet man diese prächtigen Tiere? Nun, meine persönlichen Lieblingsorte sind die Ebenen von Hyrule, besonders die Gegend um den Stall der Ebene (Epona-Wiese) und das Gebiet rund um den Saaro-Hügel. Dort tummeln sich oft Herden wilder Pferde in verschiedenen Farben und Mustern. Auch in der Tabanta-Hochebene und rund um den Stall der Schlucht habe ich schon Glück gehabt.
Beim Aussuchen eures Pferdes solltet ihr auf ein paar Dinge achten:
- Die Farbe: Dunklere Pferde haben tendenziell bessere Werte. Aber lasst euch nicht nur vom Aussehen leiten! Eine schneeweiße Stute kann genauso treu sein wie ein rabenschwarzer Hengst.
- Das Temperament: Beobachtet die Pferde aus der Ferne. Sind sie nervös und scheuen schnell zusammen? Oder sind sie neugierig und entspannt? Ein ruhigeres Pferd lässt sich leichter zähmen.
- Die Gruppe: Oft gibt es ein Leitpferd in der Herde. Das ist meist das stärkste und selbstbewussteste Tier. Es zu zähmen, ist eine Herausforderung, aber die Mühe lohnt sich!
Mein persönlicher Tipp: Die Ausrüstung macht den Unterschied!
Bevor ihr euch auf die Jagd nach dem perfekten Pferd begebt, solltet ihr sicherstellen, dass ihr die richtige Ausrüstung habt.
Schleichrüstung ist Gold wert! Mit ihr könnt ihr euch den Pferden unbemerkt nähern, ohne sie zu verschrecken. Die Schleichrüstung findet ihr in Kakariko oder könnt sie euch beim Krog-Händler kaufen.
Vergesst auch nicht, euch mit Ausdauer-steigernden Gerichten zu versorgen! Geröstete Apfel-Geflügel-Spieße sind meine erste Wahl, aber auch Ausdauer-Elixiere leisten gute Dienste.
Das Zähmen – Eine Frage der Geduld und des Geschicks
Okay, ihr habt euer Traumpferd gefunden, die Schleichrüstung angelegt und seid bereit? Dann kann es losgehen!
Hier ist meine bewährte Methode:
- Anschleichen: Nähert euch der Herde langsam und leise. Duckt euch, um eure Sichtbarkeit zu verringern, und achtet auf den Wind. Wenn die Pferde euch wittern, sind sie weg!
- Aufspringen: Sobald ihr nah genug seid (idealerweise von hinten), springt auf das Pferd! Schnelligkeit ist hier Trumpf!
- Festhalten: Jetzt beginnt der eigentliche Kampf! Das Pferd wird versuchen, euch abzuwerfen. Drückt wiederholt die "Beruhigen"-Taste (L), um eure Ausdauer zu verbrauchen und das Pferd zu beruhigen.
- Ausdauer managen: Achtet genau auf eure Ausdauerleiste. Wenn sie leer ist, werdet ihr abgeworfen! Es ist besser, die Ausdauer sparsam einzusetzen, anstatt sie in einem Ausbruch zu verschwenden. Kleine, schnelle "Beruhigen"-Aktionen sind oft effektiver.
- Geduld bewahren: Es kann eine Weile dauern, bis sich das Pferd beruhigt hat. Gebt nicht auf! Bleibt dran und beruhigt es immer wieder. Irgendwann wird es sich eurem Willen beugen.
Wenn das Pferd sich beruhigt hat, seht ihr kleine rosa Herzen aufsteigen. Das ist das Zeichen, dass ihr es gezähmt habt! Herzlichen Glückwunsch!
Die Belohnung: Ein treuer Begleiter
Das Zähmen eines Pferdes ist nicht nur eine praktische Fähigkeit, sondern auch eine unglaublich befriedigende Erfahrung. Plötzlich habt ihr einen treuen Begleiter, der euch auf euren Abenteuern begleitet.
Aber das ist noch nicht alles! Euer neues Pferd braucht natürlich einen Namen! Ich persönlich mag Namen, die etwas mit seiner Farbe oder Persönlichkeit zu tun haben. Mein schneeweißes Pferd habe ich zum Beispiel "Schneeflocke" genannt, und mein stürmischer Rappe heißt "Blitz".
Nachdem ihr das Pferd gezähmt und benannt habt, müsst ihr es in einem Stall registrieren lassen. Dort könnt ihr es satteln und zäumen lassen und es abrufen, wann immer ihr es braucht. Außerdem erfahrt ihr dort die Werte eures Pferdes: Stärke, Geschwindigkeit, Ausdauer und Zuneigung.
Steigert die Zuneigung eures Pferdes, indem ihr es streichelt und ihm regelmäßig Äpfel füttert! Ein glückliches Pferd gehorcht besser und ist weniger störrisch.
Mehr als nur ein Transportmittel
Euer Pferd ist mehr als nur ein Transportmittel. Es ist ein Freund, ein Partner und ein treuer Begleiter. Es wird euch durch Dick und Dünn begleiten, euch vor Gefahren warnen und euch immer zur Seite stehen.
Ich erinnere mich noch gut an eine Situation, in der mein Pferd "Blitz" mich vor einem Hinterhalt von Bokoblins gerettet hat. Er hat mich rechtzeitig gewarnt, sodass ich die Gegner überraschen konnte. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten!
Abschließende Gedanken
Das Zähmen eines Pferdes in Breath of the Wild ist eine Erfahrung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist eine Herausforderung, aber die Belohnung ist unbezahlbar. Es gibt euch nicht nur ein schnelles und zuverlässiges Transportmittel, sondern auch einen treuen Freund an eurer Seite. Also, worauf wartet ihr noch? Sattelt die Pferde (bildlich gesprochen!) und auf ins Abenteuer!
Ich hoffe, dieser kleine Reisebericht hat euch inspiriert, selbst in die Welt des Pferde-Zähmens einzutauchen. Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie eure Erfahrungen waren und welche Namen ihr euren Pferden gegeben habt! Bis zum nächsten Mal, liebe Hyrule-Reisende! Eure Sarah.
